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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/klima-und-energie/klimaanpassung/inklibau/anpassungsmassnahmen/inklibau_instandsetzung_fassade.php 16.06.2023 07:48:24 Uhr 27.05.2024 14:17:20 Uhr

Instandsetzung der Fassade

Foto von einem Menschen, der die Ausmaße eines Risses an einer Fassade misst.
Risse an der Fassade sollten schnellstmöglich saniert werden.

Eine wichtige Aufgabe der Fassade eines Gebäudes ist es, die dahinterliegenden Bauteile und die Innenräume vor witterungsbedingten Einflüssen zu schützen, insbesondere vor Feuchte. Es ist daher unabdingbar, dass Fassaden über eine wasserabweisende Oberfläche verfügen. Diese kann beispielsweise aus Putz, Mauerwerk, Beton oder behandeltem Holz bestehen. Kommt es an der Fassade zu Rissen, Putzabplatzungen oder anderen Schäden, kann an diesen Stellen Feuchtigkeit in die Außenwand gelangen und dort für Folgeschäden sorgen. Auch kleine Risse sollten daher möglichst zeitnah nach ihrer Entdeckung saniert werden.

Schimmel- und Algenbildung

Feuchte Außenwände bilden einen guten Nährboden für Schimmel- und Algenbefall. Risse an der Fassade können daher zu Schimmelbildung in der Dämmebene oder an der Innenseite der Wand führen. Algenbildung ist eine häufig festgestellte Folge von Feuchtigkeit an der Fassade selbst.

Schäden an der Dämmung

Die meisten Dämmmaterialien verlieren mit ansteigender Feuchtigkeit ihre Dämmwirkung. Je nach Wandaufbau kann die Feuchtigkeit nicht mehr vollständig entweichen und die Dämmung muss ausgetauscht werden.

Frostbedingte Schäden

Eis hat eine geringere Dichte als Wasser. Gefriert Wasser in einem Riss, dehnt es sich aus und sorgt für eine mechanische Belastung auf das umliegende Material. Es ist daher wahrscheinlich, dass Risse mit der Zeit wachsen, sich ausweiten oder zu weiteren Schäden führen. Der Mechanismus ist hierbei derselbe, wie bei der Entstehung von Schlaglöchern in einer Straße. Im schlimmsten Fall kann durch frostbedingte Schäden die Tragfähigkeit der Außenwand gefährdet werden.