Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/kultur/denkmalschutz/veranstaltungen-publikationen.php 09.02.2024 10:16:15 Uhr 29.02.2024 03:46:31 Uhr

Aktuelles, Veranstaltungen, Publikationen

Aktuell

Kulturpalast

Moderne sehen und verstehen.
Auf den Spuren des Architekten Wolfgang Hänsch

Wolfgang Hänsch zu Ehren hat die Landeshauptstadt Dresden im Jahr 2019 den Projekttag "Moderne sehen und verstehen. Auf den Spuren des Architekten Wolfgang Hänsch" ins Leben gerufen. Jedes Jahr nimmt eine Schulklasse, die über das Losverfahren ausgewählt wird, am Projekttag teil. Erneut sind alle Dresdner Schulklassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 dazu eingeladen, sich formlos bis 3. März 2024 bei der Stiftung Sächsischer Architekten um ihre Teilnahme am Projekttag am 5. Juni 2024 zu bewerben. 

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Pegasus-Bildungstag in der Zschoner Mühle: Müller in historischer Kleidung erklärt die Wassermühle

PEGASUS  Schulen adoptieren Denkmale

Schulen, die im Schuljahr 2024/2025 ein Kulturdenkmal „adoptieren“ wollen, können sich wieder mit einer Projektidee um eine der zahlreichen Prämien bewerben. Kultusministerium und Landesamt für Denkmalpflege haben die neue - mittlerweile 29. - Wettbewerbsrunde des Landesprogramms „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ ausgeschrieben. Bis zum 27. Mai 2024 sind Bewerbungen von Klassen, Kursen und Lerngruppen aller Schularten um eine der 18 Prämien in Höhe von 500 Euro möglich. Drei dieser Prämien lobt die Landeshauptstadt Dresden für die Beschäftigung mit einem Kulturdenkmal in der Landeshauptstadt aus.

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Logo des Schulprogramms denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule

Förderprogramm

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner fördern seit 2002 bundesweit schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe und Denkmalschutz. Im Unterricht, in Schul-AGs oder als Angebot im Ganztag beschäftigen sich Schüler ab Klasse 5 mit ihren Lehrkräften und fachlichen Partnern intensiv mit einem Kulturdenkmal ihrer Region. Ab 5. März 2024 können sich interessierte Schulen mit einer Projektidee um eine Teilnahme an "denkmal aktiv" im Schuljahr 2024/25 bewerben.

Bewerbungsschluss ist der 3. Mai 2024. Weitere Informationen

Zukunftsschmiede zur Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege

Was sind die dringlichsten akademischen und gartenkonservatorischen Handlungsfelder, die heute und in Zukunft zur Erforschung und Erhaltung des gartenkulturellen Erbes beitragen? Wie wollen sich Verantwortliche gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft stellen? Über diese und weitere Fragen diskutieren die Teilnehmer der Konferenz vom 5. bis 7. März 2024 in Hannover. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, richtet sich aber besonders an Nachwuchswissenschaftler verschiedener Disziplinen. Eine Anmeldung ist bis zum 16. Februar 2024 möglich.

Denkmalschutzgebiete als Instrument

Das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland befasste sich im Rahmen des 32. Gesprächs zu Architektur und Denkmalpflege in Brauweiler mit dem Instrument des Denkmalbereichs (in Sachsen Denkmalschutzgebiet genannt), das es ermöglicht historische Gesamtzusammenhänge und Strukturen im Wege der kommunalen Satzung zu schützen. Die Dokumentation dieser Tagung und weitere Dokumentationen bereits vergangener Tagungen können Sie auf der Website des Amts abrufen.

Steinkonservierung und Steinrestaurierung

Pünktlich zu den „Steintagen 2024“, die Mitte Januar in Wolfenbüttel stattfanden, hat die Fachgruppe Steinkonservierung im VDR - Verband der Restauratoren eine neue Broschüre herausgegeben. Diese fasst die Zielstellungen, Fertigkeiten und Tätigkeiten der Fachrichtung zusammen.

Auch am Stein nagt der Zahn der Zeit, und so sind es heute Restauratoren, welche die steinerne Denkmalsubstanz der Ewigkeit ein Stück näherbringen. Hier geht es zur Broschüre.

Kiosk, Kesselsdorfer Straße, Dresden-Löbtau, 1980

100 Jahre Deutsche Fotothek

Die Deutsche Fotothek an der SLUB feiert Jubiläum. Ihre Entwicklung reicht von der 1924 gegründeten Sächsischen Landesbildstelle über das universal ausgerichtete Zentrale Institut für Bilddokumente der Wissenschaft, Forschung und Lehre bis hin zur heutigen Deutschen Fotothek als digitale Informationsanbieterin und als eines der bedeutendsten Bildarchive in Europa. Sie ist heute mit ihrem Bestand von rund 7 Millionen Fotografien zentraler Ort für die Bewahrung, Erforschung und Vermittlung des fotografischen Erbes in Deutschland. In der Online-Datenbank deutschefotothek.de sind 2,3 Millionen Bilder frei recherchierbar. 2024 rückt die Deutsche Fotothek ihre wechselvolle Geschichte und die Highlights der Sammlung in zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen in den Fokus.

Res Urbanae – Blicke auf Städte im Wiederaufbau: Brest und Dresden

Das Projekt bietet einen bisher nicht dagewesenen Blick auf die Stadtgeschichte, insbesondere auf die des Wiederaufbaus, vor dem Hintergrund einer Welt, die sowohl durch Veränderung wie durch die Resilienz der Städte gekennzeichnet ist. Es geht darum, die Art und Weise zu untersuchen, wie die Zerstörungen des Stadtraums nachfolgend kreative Ansätze – seien sie architektonisch, städtebaulich oder künstlerisch – hervorgebracht haben, und darüber hinaus zu beobachten, welche Rolle die Bilder- und Vorstellungswelt bei der (Re-)Konstruktion der städtischen Identität spielt. Besuchen Sie die Wanderausstellung im Verkehrsmuseum sowie die Begleitausstellung im Zentrum für Baukultur Sachsen.

Villa Hermsdorfer Straße - Zustand nach Sanierung 2020

Schilling & Graebner

Das 1889 in Dresden gegründete Architekturbüro war eines der profiliertesten und innovativsten seiner Zeit. Die Bauten prägen bis heute das Stadtbild. Die Ausstellung thematisiert das Schaffen der Architektenfirma, die weit über die Grenzen ihrer Heimatstadt wirkte, und die so für die Verbreitung einer erneuerten Architek­tur zwischen Historismus und Moderne steht.

Die Ausstellung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz wird vom 16. Februar 2024 bis 10. Januar 2025 in der Volkshochschule Dresden, Annenstraße 10 (Flügel A, 1. Etage) während der Kurszeiten (in  der Regel Mo-Fr 7 Uhr bis 21 Uhr) gezeigt. Eintritt frei.

Kochstellen und -utensilien im Laufe der Zeit. Der Themenbereich Küche

Winterferien im smac

Das Sächsische Museum für Archäologie in Chemnitz ist immer eine Reise wert. In den Winterferien laden die Archäologen Kinder nicht nur zu spannenden Vorträgen, die die Sonderausstellung "Home Sweet Home" ergänzen, ein. Wie wohnten Menschen früher? Gezeigt wird alles ums Thema Wohnen aus vier Epochen, die aus Büchern, Comics oder Fernsehserien bekannt sind: Fred Feuerstein, Odysseus, Asterix und Wickie.  An zwei weitere Ferientagen können sich Ferienkinder in Handwerken ausprobieren und mehr über Archäologie erfahren. Diese Angebote sind kostenfrei.

Historische Türklinke Merbitzer Straße 14

Handwerkliche Denkmalpflege

Unser baukulturelles Erbe ist Chance und Ressource. Sein Erhalt erfordert Wissen und Fertigkeiten in historischen Handwerkstechniken sowie im Umgang mit traditionellen Baumaterialien. Zur nachhaltigen Sicherung der fachlichen Qualifizierung der Nachwuchskräfte arbeiten die sächsischen Handwerkskammern unter Führung der Handwerkskammer zu Leipzig im Dialog mit dem Verein Restaurator im Handwerk e.V. (Landesgruppe Sachsen) und Interessenvertretern der Denkmalpflege und Restaurierung an der Wiedereinführung der Fortbildung Restaurator im Handwerk/ Master Professional für Restaurierung im Handwerk.

Auch 2024 werden Kurse zu historischen Handwerkstechniken angeboten.

Historisches Fenster gewährt Einblick in den Innenraum, auf der Fensterbank zahlreiche Pinsel

DenkmalAkademie 2024 startet

Entdecken Sie das neue Jahresprogramm. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hält wieder spannende Angebote für Kulturbegeisterte, Denkmaleigentümer und Fachleute in der Denkmalpflege bereit. Schwerpunkte liegen auf den Themen Klima, Nachhaltigkeit und Denkmal. Neben zahlreichen Praxistipps gibt es auch Einblicke in die gotische Architektur und Umnutzungsmöglichkeiten von Denkmalen. 

Die detaillierte Übersicht der Online- und Präsenzseminare finden Sie hier.

Zentralwerk

Engagiertentag Denkmalschutz und Denkmalpflege

Auf Einladung des Denkmalnetzes Sachsen findet am 24. Februar 2024 von 10 bis 16 Uhr im Dresdner Zentralwerk das 1. sachsenweite Treffen der Engagierten und Ehrenamtlichen unter dem Motto "Miteinander sprechen, voneinander lernen, gemeinsam Lösungen finden" statt. In kleinen Workshops wird sich den Fragen und Herausforderungen des Ehrenamtes gewidmet. Wissen und Erfahrungen werden ausgetauscht und Anknüpfungspunkte für neue Zusammenarbeit gesucht. Gemeinsam Sachsens Kulturdenkmale erhalten!

Weitere Informationen und Anmeldung

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Hoffnungskirche

Denkmalschutz und Solarenergie in Sachsen

Vor dem Hintergrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Erlasses des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung vom 12. Januar 2023 zur Genehmigung von Solar- und Photovoltaikanlagen auf Kulturdenkmalen, hat das Landesamt für Denkmalpflege eine praktische Handreichung erarbeitet, die eine grundsätzliche Einführung in das Thema ermöglichen und als Leitfaden für die Antragstellung dienen soll. Die Veröffentlichung richtet sich in erster Linie an die Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer, die eine Solaranlage auf oder an ihrem Kulturdenkmal errichten möchten, aber auch an Planerinnen und Planer, Baubehörden und sonstige Interessierte. Download und kostenfreier Bezug ist über über die Publikationsdatenbank des Freistaates Sachsen möglich.

Schreibmaschine mit eingespanntem, leeren Papierblatt

Call for Papers

Unter dem Arbeitstitel „Zukunft?! Nur mit unserer Vergangenheit! Der Beitrag der Denkmalpflege zur Bauwende“ plant das Dresdner Amt für Kultur und Denkmalschutz eine Fachtagung vom 27. bis 29. Mai 2024. Der fachliche Diskurs soll helfen, zukünftige Arbeit von Denkmalschutzbehörden und weiterer am Thema interessierter Fachleute ergebnisorientiert zu gestalten. Die Tagungssprache ist Deutsch. Gleichwohl sind Beiträge aus nicht deutschsprachigen Ländern sehr willkommen. Die Tagungsbeiträge werden nach der Tagung in einem Sammelband publiziert. Die Einreichefrist für Referenten ist beendet. Weitere Informationen finden sich hier.

Traktor an der Kante eines Grabungsfeldes. In der mittleren Erdschicht verschiedene Keramikgefäße.

Sachsens Geschichte unterm Acker

Etwa 13.000 archäologische Denkmale sind heute in Sachsen bekannt. Über die Hälfte davon liegt unter landwirtschaftlich genutzten Flächen. Dort sind sie gefährdet - bei zu tiefem Pflügen, zu hohem Bodendruck und durch Erosion. Die Ausstellung im Rossmässler-Bau der TU Dresden in Tharandt zeigt die Bandbreite der Denkmale und verdeutlicht, wie Denkmalschutz und Landwirtschaft in Einklang gebracht werden können. Ausgewählte Funde, bebilderte Schautafeln und interaktive Karten vermitteln die Vielfalt der Quellen. Höhepunkt ist ein originales Urnengrab aus der späten Bronzezeit, das eigens für die Präsentation präpariert wurde. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Landesamt für Archäologie Sachsen und dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Gefördert hat die Ausstellung die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der Eintritt ist kostenfrei.

Detail des Ausstellungsplakates "Italieneischer Barock in Dresden": Architekturzeichnung von Gaetano Chiaveri (1689–1770), Projekt für den Neubau einer königlichen Residenz, Aufriss der Hauptfassade, 1736/37 (Ausschnitt)

Italienischer Barock in Dresden

Ausgangspunkt der diesjährigen Jahresausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen ist der intensive Kulturaustausch zwischen Italien und Sachsen im 18. Jahrhundert, den auch der Begriff des "Elbflorenz" widerspiegelt. Die ausgewählten Architekturzeichnungen sind Zeugnisse des breiten Spektrums des italienischen Einflusses und der Präsenz in Dresden selbst. Die Ausstellung im Ständehaus ist vom 16. November 2023 bis 27. März 2024 geöffnet. Öffentliche Führungen und Vorträge ergänzen das Programm. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie die Sicherheitskontrollen im Ständehaus. Ein Kalender mit excellent reproduzierten Zeichnungen, Kupferstichen und Fotografien sowie informativen Texten kann Sie daheim durch 2024 begleiten.

Ehrenamtlich Beauftragter für Denkmalpflege während einer Führung durch das Denkmalschutzgebiet Blasewitz zum Tag des offenen Denkmals 2023

Denkmalpflege im Ehrenamt

Aktuell unterstützen 27 ehrenamtlich Beauftragte für Denkmalpflege die Verwaltung. Neben Recherchearbeiten gestalten sie auch immer wieder Führungen und halten Vorträge - nicht nur zum Tag des offenen Denkmals sondern jetzt auch im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit des Amtes für Kultur und Denkmalschutz mit der Dresdner Seniorenakademie. Den Auftakt im Wintersemester 2023/2024 bildete eine Führung auf Denkmalsuche im TU-Campus. Im Weiteren stehen Vorträge zu Nutzungskonzepten von Schlossbauten, Dresden als historischem Verkehrsknotenpunkt, dem Leben im Umgebindehaus und der Restaurierung des Prohliser Wandmosaiks "Mutter und Kind" auf dem Programm. Detailinformationen und Anmeldung ausschließlich über die Dresdner Seniorenakademie 

Glasmalerei in Blautönen auf Spaltkeramikplatten - Detail eines Wandbildes von Rudolf Sitte und Dieter Graupner aus dem Jahr 1974 in der Mensa Merseburg. Seit 2018 unter Denkmalschutz stehend.

Wandbilder der Ostmoderne

Nach dem erfolgreichem Abschluss des HfBK-Projektes „Wandbilder und künstlerische Architekturoberflächen zwischen 1952 und 1989 im Kontext der werktechnischen Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Entstehung – Überlieferung – Erhaltung“ ist nun die Projektpublikation erschienen und online zugänglich. Der Werkstattbericht dokumentiert die Ergebnisse des Forschungsprojektes und enthält neben Beiträgen zur Produktionsgenossenschaft Kunst am Bau, der kunsttechnologischen Hochschulausbildung zur Wandmalerei, der Entwicklung der projektinternen Datenbank und Datenauswertung einen umfangreichen Katalog mit 77 Einzelobjektdarstellungen. In Form einer Fallstudie widmet sich die vertiefte kunsttechnologische Auswertung zwei Objekten, die im pneumatischen Beschichtungsverfahren geschaffen wurden.

Vier beschriftete Holzwürfel stellen die Veränderung des Begriffs "CO2-Produktion" zu "CO2-Reduktion" dar.

Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz

Das CO2KostAufG motiviert Vermieter zur energetischen Sanierung. Durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz erfolgt über allgemeine Informationen hinaus keine Beratung zum CO2KostAufG. Es werden keine Bescheinigungen erstellt, welche bestätigen sollen, dass aus denkmalschutzrechtlichen Gründen keine Maßnahmen getroffen werden können, die zu einer wesentlichen energetischen Verbesserung am denkmalgeschützten Gebäude führen, ohne dass dies mit einem entsprechenden Antrag nach Bauordnungsrecht oder Denkmalschutzrecht verbunden wäre. Für eine rechnerische Ermittlung der Auswirkungen von Maßnahmen auf den Kohlendioxidausstoß wenden sich ratsuchende Denkmaleigentümer an ausgebildete Energieberater. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat überdies ein Rechentool zur Berechnung und zur Aufteilung von Kohlendioxidkosten veröffentlicht.

Detail eines auf Sanierung wartenden Denkmals in Altcoschütz.

Mehr Transparenz bei Förderentscheiden

Die Landeshauptstadt Dresden gewährt städtische Zuwendungen zur Pflege und Erhaltung von Kulturdenkmalen. Zunächst ist zu prüfen, ob die jeweils beantragten (Teil-)Leistungen tatsächlich allein oder überwiegend aus Gründen der Denkmalpflege erforderlich werden und mit einem höheren Aufwand als bei einem vergleichbaren, nicht unter Denkmalschutz stehenden Objekt, verbunden sind bzw. verbunden sein könnten. Dies ist der denkmalbedingte Mehraufwand. Hierbei kommen unterschiedliche Anerkennungssätze zur Anwendung, welche aktualisiert wurden und ab dem Zuwendungsjahr 2023 gelten. Die Abstufung der Anerkennungssätze trägt dabei auch dem denkmalpflegerischen Ziel des Substanzerhaltes, der Originalität Rechnung. Die Regelungen zum Landesprogramm Denkmalförderung bleiben davon unberührt. Die Ermittlungsgrundlagen sind online einsehbar.

Buchpräsentation "Beziehungsspiegel" im Kunsthaus Raskolnikow

Neuerscheinung

Der von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz im Sandstein Verlag herausgegebene Fotoband "Beziehungsspiegel - Mensch und Kulturdenkmal" wurde   am 9. Dezember 2022 im Kunsthaus Raskolnikow präsentiert.

Damit fand das im Jahr 2016 begonnene Projekt mit Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen seinen Abschluss. Die mit der Plattenkamera entstandenen Fotos von Christine Starke, einfühlsam begleitet von Texten von Dr. Ulrich Hübner zeigen die Affinität und das besondere Engagement von Einzelpersonen und Vereinen zu außergewöhnlichen Dresdner Kulturdenkmalen.

Das Zeitdokument kann käuflich erworben werden.

Das schwarz-weiß-Foto gewährt einen Blick in das Lapidarium der Landeshauptstadt Dresden in der Ruine der Zionskirche. Zu sehen sind Lagerregale mit geborgenen Architekturelementen, davor farbig leuchtende Mosaiken – Segmente des restaurierten Wandbildes „Mutter und Kind“ auch bekannt unter dem Titel „Familie“ des Künstlers Siegfried Schade. Alles wird am rechten Bildrand von einem athletischen Jüngling mit Lendenschurz – dem Gipsmodell der neobarocken Sandsteinfigur Wachsamkeit des Rathausturms

Tagungspublikation

Die vom Amt für Kultur und Denkmalschutz ausgerichtete fünfte Dresdner Denkmalfachtagung "Bewahren?! Mosaiken und keramische Wandflächen in der Denkmalpflege" fand im Oktober 2022 statt. Die Beiträge der 49 Referent*innen aus acht europäischen Ländern wurden publiziert. Der Band ermöglicht in exem­plarischer Weise eine vertiefende Betrachtung kultur­histo­rischer, gesell­schaft­licher, denkmal­fachlicher sowie restaura­torischer Frage­stellungen und bietet der seit einigen Jahren in Fachwelt und Öffent­lichkeit inter­diszipli­nären Befassung, insbesondere mit den Zeugnissen nach 1945, eine Plattform.

Der Tagungsband kann im Buchhandel oder im Sandstein Verlag erworben werden.  

Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung Denkmalschutz und Denkmalpflege

Die Abteilung Denkmalschutz und Denkmalpflege versteht sich als Partner verschiedenster "gleichgesinnter" Institutionen und Initiativen. Vielfältige Kontakte bestehen. Zahlreiche gemeinsame Projekte entstanden in den vergangenen Jahren. Auch in Zukunft werden weitere Aktivitäten zur hohen öffentlichen Akzeptanz des bewahrenden und nachhaltigen Bauens beitragen. Mit Ausstellungen und Publikationen informieren wir zu aktuellen Themen der Denkmalpflege, des Denkmalschutzes und der Baugeschichte.   Alljährlicher Höhepunkt ist der am zweiten Sonntag im September stattfindende "Tag des offenen Denkmals". In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden Kontakte vermittelt, das Dresdner Programm koordiniert, Informationsmaterial erstellt und verteilt.