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Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de https://www.dresden.de/de/stadtraum/verkehr/sharing.php 29.09.2026 12:52:28 Uhr 13.10.2026 00:23:08 Uhr |
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Multimobil & Sharing
Die Mehrheit der Dresdnerinnen und Dresdner wechselt im Alltag mindestens einmal das Verkehrsmittel. Der Anteil der multimodalen Nutzerinnen und Nutzer wächst stetig und Angebote wie Leihräder und Carsharing sind stark nachgefragt. Diese positive Entwicklung möchte die Stadt Dresden fördern und zugleich negative Begleiterscheinungen reduzieren.
Was heißt Multimobil & Sharing?
Multimobil heißt "in Vielfalt fortbewegen" und steht für die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel bei unterschiedlichen Wegen im Alltag - je nachdem, was am besten geeignet ist: Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel, zu Fuß oder per Auto.
Sharing (deutsch: Teilen) ist das gemeinsame Nutzen einer Ressource, zum Beispiel eines Fahrrads oder Autos.
Das Verkehrsmittel im Alltag wechseln
MOBIpunkte – verschiedene Mobilitätsangebote an einem Ort
Flexibel zwischen Verkehrsmitteln wechseln
Die Mehrheit der Dresdner Bevölkerung bewegt sich multimobil und ist mit verschiedenen Verkehrsmitteln wie Rad, Bahn, Bus oder Auto unterwegs. An den MOBIpunkten wird der Wechsel zwischen den Verkehrsmitteln erleichtert – sei es für die letzten Meter von der Haltestelle zum Ziel mit dem MOBIbike oder für den Wochenendeinkauf mit einem MOBIcar.
Das stadtweite Netz an MOBIpunkten in Wohnquartieren, Versorgungszentren sowie an wichtigen Verknüpfungsstellen zum Nah- und Fernverkehr schafft Alternativen zum eigenen Auto, ermöglicht bezahlbare Mobilität und hilft, den verfügbaren öffentlichen Raum effizient zu nutzen.
Angebote an den MOBIpunkten
Auf den Serviceseiten der DVB erhalten Sie Informationen über Tarife, was beim Tanken des Elektrofahrzeugs zu beachten ist und an welchen Standorten welche Angebote verfügbar sind:
- Haltestellen der DVB – Straßenbahn, Bus, Bergbahn und Fähre
- Bikesharing – MOBIbike
- Lastenleihräder – MOBIcargobike
- Carsharing – MOBIcar
- Stromtankstellen für Elektroautos
- Taxis
Übersicht der MOBIpunkte im Themenstadtplan
Die Landeshauptstadt Dresden baut das Angebot an MOBIpunkten gemeinsam mit den Partnern im gesamten Stadtgebiet schrittweise immer weiter aus.
Elektroauto an einem MOBIpunkt laden
Beim Großteil aller MOBIpunkte im Dresdner Stadtgebiet ist die Strombetankung der MOBIcars oder Ihres eigenen Fahrzeuges möglich. Hier können Sie einfach rund um die Uhr und mit 100 Prozent Ökostrom laden.
Die öffentlichen Ladepunkte unterscheiden sich in der Leistung: Ungefähr 40 Prozent aller Ladepunkte sind Schnelllader (DC) und 60 Prozent Normallader (AC). Damit leistet die Landeshauptstadt Dresden einen Beitrag zur Umstellung auf nicht-fossile Antriebe im Sinne einer CO2-neutralen Mobilität.
Neue MOBIpunkte für Unternehmen
Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) unterstützen Unternehmen, welche Mitarbeitern eine klimafreundliche und nachhaltige Mobilität anbieten wollen. Ein MOBIpunkt vor oder auf dem Firmengelände bietet einige Vorteile:
- Teure Parkplätze auf dem Firmengelände lassen sich einsparen. Bisherige Wege sind von der Haustür bis zum Firmengelände mit den Angeboten von MOBI möglich. Mit den MOBIbikes lässt sich der Weg von der Haltestelle zum Arbeitsplatz und Wohnort für Berufstätige schnell und flexibel bewältigen.
- Jeder MOBIpunkt leistet einen Beitrag für die Umwelt.
- Der gezielte Einsatz von Carsharing-Fahrzeugen erhöht die Auslastung der Firmenflotte und trägt zur Kostenersparnis im Unternehmen bei.
Stadtratsbeschluss 2017 als Grundlage
Grundlage für die MOBIpunkte ist der Stadtratsbeschluss der Landeshauptstadt Dresden vom 23. März 2017. Seitdem erfolgt der sukzessive Aufbau von MOBIpunkten in Kooperation mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) und der SachsenEnergie. Die DVB ist als zentraler Mobilitätsdienstleister das Rückgrat in der Gesamtstrategie für die Zukunft der städtischen Mobilität.
Diese Vernetzung von Verkehrsangeboten unter der neu geschaffenen Marke „MOBI“ soll eine flexible und einfach zugängliche Angebotsvielfalt für die Nutzer bilden – der Dresdner Ansatz für „Mobility as a service“. Ziel ist es, eine bezahlbare und zuverlässige Mobilität aus einer Hand anzubieten, ohne ein eigenes Auto besitzen zu müssen.
Stadtratsbeschluss der Landeshauptstadt Dresden vom 23. März 2017 (V1416/16)
Die Errichtung der MOBIpunkte wird gefördert von:
Bikesharing und E-Scootersharing
MOBIbike – das Bikesharing-System der DVB
Das städtische MOBIbike-System wird seit August 2020 von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) im Auftrag der Stadt betrieben. Mit rund 2.000 Fahrrädern (Stand Juli 2025) ist MOBIbike ein fester Bestandteil der Mobilität in Dresden und ergänzt das Bahn- und Busnetz ideal.
So leihen Sie ein MOBIbike aus
- Wenn Sie ein DVB-Abo oder ein Deutschlandticket besitzen und das Zusatzprodukt „MOBI“ gebucht haben, können Sie ein MOBIbike über die App "nextbike" bis zu 30 Minuten kostenfrei nutzen – und das mehrmals täglich.
- Auch ohne Abo oder als Gast der Stadt können Sie die Räder über die App "nextbike" ausleihen.
- Als Studierende können Sie MOBIbikes (hier als CAMPUSbike) als Bestandteil Ihres Semestertickets nutzen.
Gut zu wissen
Stellen Sie Ihr MOBIbike am Ende der Fahrt an einem der Dresdner MOBIpunkte ab, erhalten Sie zehn Freiminuten gutgeschrieben.
Neue E-Bikes und E-Scooter ab August 2025
Eine Bitte ...
Bitte stellen Sie die Räder rücksichtsvoll ab:
- Halten Sie Gehwege, abgesenkte Bordsteine, Engstellen, Haltestellen und Rampen stets frei.
- Stellen Sie die Fahrzeuge nicht auf Grünflächen oder vor Eingängen ab.
Um der steigenden Nachfrage nach elektrisch unterstützten Fahrzeugen gerecht zu werden und die Mobilitätsvielfalt in Dresden weiter zu stärken, sind seit August 2025 neue Sharingangebote nutzbar. Seitdem werden schrittweise neue E-Bikes und E-Scooter von den unten stehenden Anbietern bereitgestellt und bieten eine gute Alternative zum MOBIbike. Dies ist insbesondere für längere Strecken oder Fahrten mit vielen zu bewältigenden Höhenmetern vorteilhaft.
Die neuen Anbieter im Überblick
- E-Bikes: LIME (seit August 2025) und Voi (seit April 2026) – insgesamt 3.000 E-Bikes möglich
- E-Scooter: RideMovi (seit August 2025), BOLT (seit März 2026) und Voi (ab Herbst 2026) – insgesamt 2.500 E-Scooter möglich
Diese neuen Angebote ergänzen die städtischen MOBIbikes und werden sukzessive ab August 2025 in der Stadt verteilt. Die Verteilung erfolgt gemäß den "Sharing-Leitlinien Mobilität" der Stadt, um eine flächendeckende Verfügbarkeit bis in die Stadtrandlagen zu gewährleisten.
Carsharing
Teilen statt besitzen
Carsharing ist eine umweltfreundliche und günstige Alternative zum eigenen Auto; vor allem für diejenigen, die nur gelegentlich ein Auto benötigen oder bewusst auf das eigene Auto verzichten wollen. Für Menschen, die trotzdem ab und zu ein Auto nutzen möchten, sei es zum Großeinkauf oder Familienausflug, ist Carsharing eine gute Alternative.
Angebote
Die Landeshauptstadt Dresden betreibt gemeinsam mit dem Partner teilAuto eine Vielzahl an Stationen im gesamten Stadtgebiet. Der Verleih der Fahrzeuge erfolgt an den städtischen MOBIpunkten und den von teilAuto errichteten Stationen.
Übersicht der Verleihstationen im Themenstadtplan
Konditionen und Vorteile
- Ein gestiegenes Umweltbewusstsein, der Komfort, sich nicht um Wartung und Reparaturen kümmern zu müssen und nicht zuletzt Kostengründe sind die Hauptargumente für Carsharing. Denn es wird nur das gezahlt, was tatsächlich auch gefahren wird. Unterhaltskosten wie Kfz-Steuer, Versicherung sowie Anschaffungs- und Wartungskosten entfallen. Auch der Aspekt des Wertverlusts des Fahrzeugs entfällt.
- Beim Carsharing entfällt zudem die Parkplatzsuche, denn die Fahrzeuge stehen an den eigens reservierten Stationen bereit. Das Tanken erfolgt bargeldlos per Tankkarte oder an den Ladesäulen – diese befinden sich vermehrt an Carsharing-Stationen und werden zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben.
- Ein weiterer Vorteil liegt in der Flexibilität. Die Buchung eines Fahrzeugs ist spontan und bereits für einen Zeitraum ab einer Stunde möglich. Selbstverständlich sind längere Zeiträume für Ausflüge und Urlaubsreisen ebenfalls möglich.
- Falls Sie gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und auch für individuelle Zwecke ein Auto nutzen möchten, ist das MOBIcar ebenfalls eine gute Option. Für Abo-Kunden der DVB oder Besitzer eines Deutschlandtickets mit dem Zusatzprodukt MOBI ist die Buchung eines MOBIcars zu sehr preiswerten Konditionen möglich. Es entfallen Kaution, Startpreis und monatlicher Grundpreis. Aber auch für Gelegenheitsnutzer ohne Abo bei der DVB lohnt es sich.
Carsharing für Unternehmen
Dienstfahrten sind ebenfalls mittels Carsharing möglich. Zahlreiche Unternehmen, Vereine, Behörden und Institutionen nutzen Carsharing bereits anstelle eigener Firmenwagen oder als Ergänzung zum eigenen Fuhrpark, um Nachfragespitzen abzusichern. Ob Mittelklasse, Lieferwagen oder Transporter – es stehen verschiedenste Fahrzeugtypen zur Verfügung.
Bike + Ride
Worum geht es?
Dresden liegt im Ballungsraum Oberes Elbtal und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Stadt ist von vielen Menschen aus dem Umland als Arbeitsstätte oder Wohnort attraktiv. Dies führt zu langen Pendelstrecken und einem hohen Verkehrsaufkommen in der Stadt.
Um die Umwelt zu schonen und den Verkehr in der Innenstadt zu entlasten, hat die Stadt Dresden in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören auch Bike+Ride-Anlagen (B+R).
Bike + Ride-Anlagen
B+R-Anlagen bieten Pendlern die Möglichkeit, ihr Fahrrad an der Haltestelle abzustellen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterzufahren. Im Stadtgebiet gibt es 28 überdachte B+R-Anlagen mit insgesamt rund 800 Stellplätzen, vorrangig an Verknüpfungspunkten des öffentlichen Nahverkehr. Abschließbare Fahrradboxen sind an wichtigen Bahnhöfen in Dresden mit Umsetzung des Bike + Ride-Konzeptes vorgesehen. Zudem sollen am Bahnhof Neustadt und am Hauptbahnhof Fahrradparkhäuser entstehen.
Erste Erfolge des Bike + Ride-Konzeptes
Die Maßnahmen zur Entlastung des Verkehrs in Dresden haben erste Erfolge erzielt. So ist der Anteil des Radverkehrs am Modal Split in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2023 lag er bei rund 10 Prozent.
Ausblick
Die Stadt Dresden plant, in den nächsten Jahren weitere Bike + Ride-Anlagen. Zeitnah sollen insbesondere abschließbare Anlagen an Bahnhöfen entstehen, die ein sicheres Abstellen von Fahrrädern ermöglichen. Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs am Modal Split weiter zu erhöhen und die Umwelt zu schonen.
Park + Ride
Worum geht es?
Dresden liegt im Ballungsraum Oberes Elbtal und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Stadt ist von vielen Menschen aus dem Umland als Arbeitsstätte oder Wohnort attraktiv. Dies führt zu langen Pendelstrecken und einem hohen Verkehrsaufkommen in der Stadt.
Um die Umwelt zu schonen und den Verkehr in der Innenstadt zu entlasten, hat die Stadt Dresden in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören auch Park+Ride-Anlagen (P+R).
Park + Ride-Anlagen
P+R-Anlagen ermöglichen es Pendlern, ihr Auto am Stadtrand abzustellen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu fahren. Die Stadt Dresden betreibt derzeit rund 10 P+R-Anlagen mit insgesamt 557 Stellplätzen. Die Parkplätze sind in der Regel gebührenfrei.
Über die Stadt hinaus
Pendlerparkplätze
Pendlerparkplätze befinden sich in der Nähe von Autobahnen und Bundesstraßen, um den Zeitaufwand für das Zu- und Aussteigen von Mitfahrenden möglichst gering zu halten. Diese Parkplätze sind kostenfrei.
Haben Sie Hinweise oder einen neuen Pendlerarkplatz entdeckt?
Haben Sie Anregungen oder Hinweise zu den vorhandenen Pendlerparkplätzen oder einen neuen Parkplatz entdeckt? Teilen Sie uns Neuerungen gern per E-Mail unter verkehrsentwicklungsplanung@dresden.de mit.
Pendlerparkplätze im Themenstadtplan
Leitlinien fürs Sharing
Wozu gibt es Leitlinien und was regeln sie?
Teilen macht das Leben einfacher. Es schont die Umwelt und den Geldbeutel und schafft mehr Platz für ein gutes Miteinander in unserer Stadt. Ob Leihrad, E-Scooter oder Carsharing: In Dresden gibt es viele flexible Möglichkeiten, auch ohne eigenes Auto mobil zu sein. Probieren Sie es aus.
Warum gibt es Sharing-Leitlinien?
Sharing-Angebote leisten einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende, können aber auch zu Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern führen, etwa durch abgestellte oder herumliegende E-Scooter und Mieträder.
Die Sharing-Leitlinien für Mobilität, die der Dresdner Stadtrat im Juli 2022 beschlossen hat, schaffen deshalb einen einheitlichen Rahmen für kommerzielle und städtische Sharing-Angebote. Sie sorgen für faire Bedingungen und einen sicheren, stadtverträglichen Betrieb.
Was regeln die Leitlinien?
Kommerzielle Sharing-Angebote im öffentlichen Straßenraum sind erlaubnis- und gebührenpflichtig. Die Anbieter werden stärker in die Pflicht genommen, insbesondere beim Abstellen der Fahrzeuge. Eine Bedienquote sowie die Begrenzung von Fahrzeugen und Anbietern sorgen zudem für eine ausgewogene Verteilung und verhindern eine Überlastung einzelner Bereiche.
Aktuelle Meldung
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Meldung vom
19. September 2022Wichtiger Schritt zur Mobilitätswende: Leitlinien für Sharing-Angebote sind in Kraft – Erstmals Regeln für Carsharing, Bikesharing, E-Scooter und E-Mopeds
Sie haben Ideen für einen neuen MOBIpunkt oder Fragen zum Thema Sharing?
Abteilung Verkehrsentwicklungsplanung
Verkehrsentwicklungsplanung (Abt.)
Landeshauptstadt Dresden
Amt für Stadtplanung und Mobilität
Besucheranschrift
Waisenhausstraße 14
01069 Dresden
Postanschrift
Postfach 12 00 20
01001 Dresden
Regeln für Betreiber von Sharing-Systemen
Bikesharing – städtisches System (MOBIbike)
- Betriebsart: kombiniert – stationär und stationslos mit Sammelstellen
- max. Anzahl Anbieter: ein Anbieter nach Ausschreibung
- max. Anzahl Leihräder: 2.000 (Stand September 2026)
- Marktzugang/Genehmigung: Sondernutzungserlaubnis nach Ausschreibung
- aktueller Betreiber: nextbike
- Besonderheiten:
- vergünstigte Konditionen für DVB-Abokunden
- ab 2024: Mind. 50 % der Servicefahrzeuge für die Disposition der Leihräder sind elektrisch.
- Kunden nehmen MOBIbike durch das markante Erscheinungsbild als Teil des Gesamtangebotes MOBI der DVB wahr.
- Gebühren: keine, da städtisches System
Übersicht der MOBIpunkte im Themenstadtplan
Bikesharing – kommerzieller Verleih
- Betriebsart: kombiniert – stationslos und/oder stationär mit Sammelstellen
- max. Anzahl Anbieter: Auswahlverfahren, max. drei Anbieter
- max. Anzahl Leihräder: 3.000 auf vier Gebiete verteilt
(Link zur Karte für die Betriebsgebiete)- Gebiet 1: max. 30 Prozent
- Gebiet 2: max. 35 Prozent
- Gebiet 3: mind. 25 Prozent
- Gebiet 4: mind. 10 Prozent
- Marktzugang/Genehmigung:
- öffentliche Bekanntmachung
- Auswahlverfahren nach Antragstellung
- Sondernutzung für maximal drei Jahre
- Besonderheiten:
- gemeinsame Verleihstationen für verschiedene Fahrzeugtypen (z. B. Leihräder, E-Scooter, E-Mopeds an einer Station)
- ab 2024: Mind. 50 % der Servicefahrzeuge für die Disposition der Leihräder sind elektrisch.
- Lastenräder nur stationär
- Gebühren: 10,20 Euro/Rad/Jahr Sondernutzungsgebühr
Carsharing – städtisches System (MOBIcar)
- Betriebsart: stationär,
Ausleihe und Rückgabe an derselben Station - max. Anzahl Anbieter: ein Anbieter nach Ausschreibung
- max. Anzahl Fahrzeuge: limitiert durch das vorhandene Stellplatzkontingent an den MOBIpunkten
- Marktzugang/Genehmigung: per Ausschreibung, mind. aller acht Jahre
- Besonderheiten:
- mind. 20 Prozent der Flotte ist elektrisch, ab 2025 30 Prozent
- Ziel: Zertifizierung aller Fahrzeuge mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel"
- vergünstigte Konditionen für DVB-Abokunden
- Kunden nehmen MOBIcar durch das markante Erscheinungsbild als Teil des Gesamtangebotes MOBI der DVB wahr.
- Gebühren: keine, da städtisches System
Carsharing – kommerzieller Verleih (stationär)
- Betriebsart: stationär
- nur nach StVO-Beschilderung
- Stationen ohne feste Einbauten
- Ladesäulen im Einzelfall zulässig
- max. Anzahl Fahrzeuge:
- in der Regel maximal 4 Fahrzeuge/Station
- Marktzugang/Genehmigung:
- per Interessensbekundung, Konzessionsvergabe oder Auswahlverfahren
- für maximal acht Jahre
- Besonderheiten:
- Kooperation mit anderen Anbietern
- eigene App, Einbindung in Mobilitätsplattform/digitale Service-Plattform der DVB optional
- Anbieter zuständig für Planung, Bau, Genehmigung und Betrieb
- Gebühren: 120 Euro/Stellplatz/Jahr Sondernutzungsgebühr
Carsharing – kommerzieller Verleih (kombiniert)
- Betriebsart: stationär und stationslos
(nur in Kombination möglich) - max. Anzahl Anbieter: nur Anbieter mit zuverlässigem, stationärem Angebot
- max. Anzahl Fahrzeuge je Anbieter:
- ab 200 stationären Fahrzeugen 150 Fahrzeuge stationslos möglich
- ab 500 stationären Fahrzeugen 250 Fahrzeuge stationslos möglich
- ab 1.000 stationären Fahrzeugen 350 Fahrzeuge stationslos möglich
- Marktzugang/Genehmigung:
- städtisch: optional im Rahmen der Ausschreibung
- kommerziell: Sondernutzung nach Antragstellung
- Besonderheiten:
- keine Parklizenz in der Inneren Altstadt und Äußeren Neustadt
- Mindestbuchungsdauer: eine Stunde
- Mindestgebühr entspricht Preis einer Einzelfahrt per öffentlichem Nahverkehr (bei Steigerung anzupassen)
- Gebühren:
- 120 Euro/Stellplatz/Jahr Sondernutzungsgebühr
- optional: bei Inanspruchnahme von Stellplätzen mit Parkraumbewirtschaftung: Jahrespauschale Parklizenz 100 Euro/Fahrzeug
E-Scooter-Sharing – kommerzieller Verleih (stationslos)
- Betriebsart: kombiniert – stationslos und/oder stationär mit Sammelstellen
- max. Anzahl Anbieter: Auswahlverfahren, max. drei Anbieter
- max. Anzahl Fahrzeuge: 2.500 auf vier Gebiete verteilt
(Link zur Karte für die Betriebsgebiete)- Gebiet 1: max. 30 Prozent
- Gebiet 2: max. 35 Prozent
- Gebiet 3: mind. 25 Prozent
- Gebiet 4: mind. 10 Prozent
- Marktzugang/Genehmigung:
- Auswahlverfahren nach Antragstellung
- Sondernutzung
- maximal drei Jahre
- Besonderheiten:
- Ausbringezonen auf Antrag
- Gemeinsame Abstellbereiche
- ab 2024: Mind. 50 % der Servicefahrzeuge für die Disposition der E-Scooter sind elektrisch.
- Gebühren: 40,20 Euro/E-Scooter/Jahr Sondernutzungsgebühr
E-Moped-Sharing – kommerzieller Verleih (stationslos)
- Betriebsart: kombiniert – stationslos und/oder stationär mit Sammelstellen
- max. Anzahl Anbieter: Auswahlverfahren, max. drei Anbieter
- max. Anzahl Fahrzeuge: 2.500 auf vier Gebiete verteilt
(Link zur Karte für die Betriebsgebiete)- Gebiet 1: max. 30 Prozent
- Gebiet 2: max. 35 Prozent
- Gebiet 3: mind. 25 Prozent
- Gebiet 4: mind. 10 Prozent
- Marktzugang/Genehmigung:
- Auswahlverfahren nach Antragstellung
- Sondernutzung
- maximal drei Jahre
- Besonderheiten:
- Gemeinsame Abstellbereiche
- ab 2024: Mind. 50 Prozent der Fahrzeuge sind elektrisch.
- Gebühren: 20,40 Euro/E-Moped/Jahr Sondernutzungsgebühr
Übersichtskarten, Vorgaben, Satzungen
Download
- Sharing-Leitlinien für Mobilität in Dresden
- Übersichtskarte über die Betriebsgebiete für Sharing (*.pdf, 1 MB)
- Übersichtskarte über Rote Zonen mit Abstellverbot für Sharing (*.pdf, 3 MB)
- Vorgaben für das Aufstellen fester Stationen und für das Abstellen außerhalb fester Stationen für Fahrräder im Sharingbetrieb (*.pdf, 448 KB)
- Sondernutzungssatzung der Landeshauptstadt Dresden (*.pdf, 336 KB)
Sie haben Fragen zu Genehmigungen oder Sondernutzungen?
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