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https://www.dresden.de/de/wirtschaft/tomorrow-s-home/startup.php 10.06.2021 09:38:01 Uhr 29.07.2021 07:20:41 Uhr
Startup Hände Laptop
© pixabay

Rückenwind für Gründer: Durchstarten am Standort Dresden

In Dresden finden Hightech-Gründer ideale Bedingungen vor. Förderinstrumente, Forschungseinrichtungen und Wirtschaft sind eng miteinander verzahnt – und universitäre Ausgründungen vielfältig und zahlreich.

Forschung und Entwicklung spielen in Dresden eine wichtige Rolle. Sie verleihen der sächsischen Hauptstadt Strahlkraft – weit über ihre Grenzen hinaus. Laut „Regional Innovation Scoreboard 2019“ der Europäischen Kommission ist der Standort ein „Strong Innovator“ – ein starker Treiber für Innovationen. Und das ist kein Wunder. Einrichtungen wie die Technische Universität Dresden, die HTW Dresden, die Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft, das Helmholtz-Zentrum oder die Leibnitz-Gemeinschaft schieben Erfindergeist und wissenschaftlichen Fortschritt an. Und schaffen das optimale Klima für Spin-offs, die ihre Innovationen weltweit vermarkten wollen.

Doch nicht nur das starke Forschungsumfeld bietet Gründern, die sich in Dresden niederlassen, beste Voraussetzungen für Innovationen. Auch andere Strukturen können ihnen bei einem erfolgreichen Start helfen, vor allem im Hightech-Bereich. Zum Bespiel, wenn es um die Finanzierung geht: Die Idee für die Hightech-Neuheit ist ausgreift, das passende Business-Modell steht. Jetzt fehlt nur noch das nötige Kapital. Gründern, die diese Herausforderung bewältigen müssen, stehen in Dresden die unterschiedlichsten Hilfen und Anlaufstellen zur Verfügung.

Innovationsförderung Dresden für urbane Konzepte

Die Landeshauptstadt selbst unterstützt zum Beispiel über die Innovationsförderung Dresden neue Produkte und Lösungen von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen aus der Region. Im Fokus stehen dabei Konzepte, die im besonderen Maße zur Entwicklung der Stadt beitragen können, wie Anwendungen aus den Bereichen Industrie 4.0, Smart City oder moderne Energiesysteme. Der Wirtschaftsservice der Stadt unterstützt bei der Suche nach geeigneten Räumen, etwa in einem der Dresdner Gründerzentren.

Impressionen der Hightech Venture Days

Eine Anlaufstelle, um Kontakte zu Geldgebern zu knüpfen, ist das HighTech Startbahn Netzwerk. Einmal im Jahr organisiert der größte Verband für Startups und Jungunternehmen im Hochtechnologieumfeld die Hightech Venture Days, auf der 40 ausgewählte Neugründer aus Europa auf rund 160 internationale Kapitalgeber treffen. Ziel der Veranstaltung ist es, junge Hightech-Unternehmen mit Investoren, Mentoren, Kooperationspartnern und der Industrie zusammenzubringen.

Michael Kaiser bei der Ride to career

Netzwerken als Erfolgsmotor

Eine Plattform für den Austausch mit potenziellen Kapitalgebern, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen bietet auch Silicon Saxony. Der Verein ist mit rund 350 Mitgliedern Europas größtes Branchennetzwerk der Halbleiter- und Mikrosystemindustrie und stärkt durch regelmäßige Netzwerktreffen die Zusammenarbeit zwischen seinen Mitgliedern. Der „Smart Systems Hub Dresden – Enabling IoT“ richtet sich speziell an Gründer aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Internet-of-Things (IoT). Das Projekt gehört zur deutschlandweiten, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) initiierten Digital Hub Initiative und vermittelt zwischen Politik, Wirtschaft – vor allem Gründern – und Forschungseinrichtungen.

Um Vernetzung geht es auch bei FutureSAX, der Innovationsplattform des Freistaats Sachsen. Sie fördert den Austausch zwischen Gründern, Unternehmern, Wissenschaftlern und Investoren, etwa auf der FutureSAX Innovationskonferenz. Zudem unterstützt die Initiative Startups dabei, ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln, bekannter am Markt zu werden und mit potenziellen Kapitalgebern ins Gespräch zu kommen. Beispielsweise auf der Sächsischen Investoren Roadshow: In Pitches und One-on-One-Meetings präsentieren Gründer aus Sachsen Investoren aus ganz Deutschland ihre Investment Cases.

Anschlussfinanzierungen rechtzeitig sichern

Auch der High-Tech-Gründerfonds – finanziert vom BMWi, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und privaten Unternehmen – ist eine Fördermöglichkeit für Gründer, denen das nötige Startkapital fehlt: Der Fonds investiert Risikokapital in Hightech-Startups und hilft ihnen auf diese Weise dabei, die Finanzierungslücke in dieser frühen Unternehmensphase zu schließen. Außerdem stellt der High-Tech Gründerfonds Experten und Kontakte zu Investoren aus dem Netzwerk zur Verfügung, um Anschlussfinanzierungen zu ermöglichen.

Future Mobility Incubator | Gläserne Manufaktur

Viel Rückenwind bekommen Hightech-Gründer aus dem Mobilitätsbereich im Inkubator-Programm von Volkswagen: Mit dem Future Mobility Incubator schiebt die Gläserne Manufaktur, eine der drei Produktionsstätten des Autobauers in Sachsen, vielversprechende Geschäftsideen aus dem Bereich Mobilitätsservices an. Die jungen Unternehmer kommen aus ganz Europa, die Landeshauptstadt ist Kooperationspartner des Projekts. Und der Volkswagen-Inkubator ist nur einer von vielen Inkubatoren, die Gründer in Dresden unterstützen.

Weitere gibt es etwa im Bereich Life Sciences und Robotik. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Startup-Zentren wie die Universellen Werke Dresden, die die passenden Räumlichkeiten für junge Unternehmer bereithalten. Für einen attraktiven Standort mit Zukunft.

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