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https://www.dresden.de/de/leben/kinder/kindertagesbetreuung.php 15.02.2021 10:32:54 Uhr 02.03.2021 22:21:34 Uhr
drei Kinder pusten Konfetti in die Luft
© Fun energetic ecelectic/Moment/Getty Images

Kindertagesbetreuung

Am 15. Februar startet Kindertagesbetreuung im eingeschränkten Regelbetrieb

Ab dem 15. Februar 2021 öffnen alle sächsischen Grundschulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen im eingeschränkten Regelbetrieb. Dies hat das Sächsische Staatsministerium für Kultus mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Februar 2021 festgelegt. Demnach können alle Dresdner Kinder ab diesem Zeitpunkt wieder in Kitas und Horten betreut werden. Auch die knapp 400 Kindertagespflegestellen stehen wieder für die Betreuung der Mädchen und Jungen in der sächsischen Landeshauptstadt offen. Die Verodnung gilt einschließlich 7. März 2021.

Betreuung in festen Gruppen

Die Wiedereröffnung im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb findet in festen Gruppen und mit festen Bezugspersonen in festgelegten Räumen oder Bereichen statt. Dabei soll in den Kitas und Horten das Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen vermieden werden. Hierdurch sollen Infektionsketten unterbrochen werden und Kontakte leichter nachvollziehbar sein. Sollte es trotz der getroffenen hygienischen Maßnahmen zu neuen Erkrankungsfällen kommen, ist der betroffene Personenkreis begrenzt. Eine Betreuung von Kindern aus unterschiedlichen Gruppen, wie es frühmorgens oder am späteren Nachmittag in vielen Kindertageseinrichtungen üblich ist, kann daher während des eingeschränkten Regelbetriebes nicht stattfinden.

Durch die städtischen Kindertageseinrichtungen werden derzeit Konzepte für die Wiederöffnung entwickelt. Die Kinder sollen dabei viel Zeit wie nur möglich im Freien verbringen. Hierdurch können die Kinder ihrem Drang nach Bewegung nachgehen und das Infektionsrisiko erheblich eingeschränkt werden. Die Eltern sollen daher stets auf ausreichend wetterfeste Kleidung und Schuhwerk achten.

Eingeschränkte Öffnungszeiten

Da die Kinder in festen Gruppen mit festem Personal betreut werden, ist der eingeschränkte Regelbetrieb sehr personalaufwändig. Gruppenübergreifende Früh- und Spätdienste lassen die Vorgaben nicht zu. Es kann daher sowohl in Kitas also auch in Horten unabhängig von der Trägerschaft zu einer Einschränkung der Öffnungszeiten kommen.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen

Weiterhin gilt, dass kranke Kinder nicht in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen betreut werden dürfen. Ebenso sollen kranken Kinder nicht die Schule besuchen. Die Empfehlung für Eltern zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen wurde vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt aktualisiert. Die Empfehlung kann sich je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ändern. Sie spiegelt den Stand vom 12. Februar 2021 wider. Das Vorlegen der täglichen Gesundheitsbestätigung entfällt ab dem 15. Februar 2021.

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz sowie weitere Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Februar 2021 gilt ab dem 15. Februar 2021 erweitere Regelungen für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

  1. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes auf dem Gelände und innerhalb der Kindertageseinrichtung in den Räumlichkeiten und auf dem Grundstück der Kindertagespflegepersonen ist für alle Eltern und einrichtungsfremden Personen verpflichtend.

  2. Im Schulgebäude und im Schulgelände ist grundsätzlich das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und sonstiges Personal verbindlich. Der Unterricht und der Aufenthalt im Gruppenraum des Hortes sind davon ausgeschlossen. Auch auf dem Außengelände von Grund- und Förderschulen sowie von Horten ist bei einem Aufenthalt unter Beibehaltung der festen Klassen und festen Hortgruppen das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes nicht notwendig. Beim Mund-Nasen-Schutz muss es sich nicht um eine FFP-2-Maske handeln. Ein einfacher OP-Mund-Nasen-Schutz ist ausreichend.

Grundsätzlich gilt: Kindertageseinrichtungen dürfen nur von Personen betreten werden, die keine SARS-CoV-2-lnfektion haben und keine entsprechenden Krankheitssymptome aufweisen. Ein Betretungsverbot gilt auch für Personen, die mit einer an Covid-19 erkrankt Person in einem Hausstand leben. 

Für Besucher einer Kindertageseinrichtung gelten zusätzlich folgende Hygieneregeln:

  • Abstand halten
  • Hände vor dem Betreten des Gebäudes waschen bzw. desinfizieren
  • Husten und Niesen in die Armbeuge
  • keine Hände schütteln

Rückerstattung von Elternbeiträgen für den Zeitraum der Schließung

Eltern, die ihr Kind aufgrund der Schließung nicht in Krippe, Kindergarten, Hort oder in der Kindertagespflege betreuen lassen konnten, sollen dafür keine Elternbeiträge entrichten müssen. Zur Umsetzung der Beitragsbefreiung bereitet das Amt für Kindertagesbetreuung derzeit eine Beschlussvorlage für den Stadtrat vor.

Elternbeiträge für Februar 2021

Angesichts der Wiedereröffnung wird das Amt für Kindertagesbetreuung im Februar 2021 Elternbeiträge von Eltern mit Kindern in kommunalen Kindertageseinrichtungen sowie der Kindertagespflege einziehen. Der Einzug erfolgt bei allen Eltern, die ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, automatisch am 15. Februar 2021. Eltern ohne SEPA-Lastschriftenmandat werden gebeten den gesamten Elternbeitrag für den Monat Februar eigenständig zu überweisen. Zu viel gezahlte Beiträge werden mit den Elternbeiträgen in den kommenden Monaten automatisch verrechnet.

Servicehotline

Für Fragen der Eltern zum eingeschränkten Regelbetrieb in den kommunalen Kitas und Horten können sich Eltern an die Servicehotline des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter der Telefonnummer 0351 488 51 11 montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr zu erreichen.

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01001 Dresden


Öffnungszeiten

Mo und Fr 9 bis 12 Uhr
Di und Do 9 bis 18 Uhr

Beratungen nur mit Terminvereinbarung

Zur Verringerung des Risikos einer Ansteckung mit CoViD-19 (Coronavirus) berät das Amt für Kindertagesbetreuung ab sofort vorrangig per Telefon oder E-Mail. Persönliche Vorsprachen sind ausschließlich in dringenden Fällen und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Für die Terminvereinbarung nutzen Sie bitte folgende Kontaktdaten:

Kontakt für Beratungs- und Terminanfragen:

Der Zugang zum Amt für Kindertagesbetreuung ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet.

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