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https://www.dresden.de/de/leben/kinder/kindertagesbetreuung.php 25.09.2020 10:23:23 Uhr 28.09.2020 08:28:35 Uhr
drei Kinder pusten Konfetti in die Luft
© Fun energetic ecelectic/Moment/Getty Images

Kindertagesbetreuung

Kindertageseinrichtungen wieder komplett im Regelbetrieb

Am 13. August 2020 hat das Sächsische Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt eine neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten erlassen. Laut dieser Allgemeinverfügung dürfen Personen, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Allgemeinverfügung tritt am 31. August 2020 in Kraft und ist bis zum 21. Februar 2021 gültig.

Mit dem Erlass des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus vom 23. Juni 2020 sind sächsische Kitas am Montag, dem 29. Juni 2020, unter Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen wieder in den Regelbetrieb zurückgekehrt. Am 14. Juli 2020 hatte das Kultusministerium eine weitere Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas bekannt gegeben. Diese trat am 18. Juli 2020 in Kraft und lief am 30. August 2020 aus. Auf der Grundlage dieser Allgemeinverfügung kehrten auch die Horte zum 20. Juli 2020 in den Regelbetrieb zurück.

Öffnungszeiten

Der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen wird die Erleichterungen nutzen, um die städtischen Einrichtungen wieder zu den regulären Öffnungszeiten öffnen zu können. Die freien Träger von Kindertageseinrichtungen entscheiden eigenständig über die Öffnungszeiten ihrer Einrichtungen.

Einteilung in feste Kindergruppen aufgehoben

Die strikte Trennung der Kindergruppen innerhalb der Kita und in den Außenanlagen ist mit der Wiederaufnahme des Regelbetriebes aufgehoben. Somit können Einrichtungen zu ihren individuellen pädagogischen Konzepten zurückkehren. Dies gilt insbesondere für Kitas mit teiloffenen oder offenen Konzepten. Unter Einhaltung allgemeiner Hygiene- und Abstandsregeln sind auch wieder Ausflüge oder Veranstaltungen, wie Elternabende oder Elterngespräche, möglich. Honorarkräfte können in den Kitas außerdem wieder spezielle pädagogische Angebote anbieten und durchführen. In städtischen Kitas ist es Eltern zudem wieder erlaubt, die Garderoben und die Waschräume zu betreten.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Zu den Corona-Schutzmaßnahmen gehören weiterhin das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Betreten von Kitas und die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern. Das pädagogische Personal und die betreuten Kinder sind vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen. Ebenfalls sind Eltern verpflichtet, durch eine tägliche Gesundheitsbescheinigung zu bestätigen, dass ihr Kind keine der bekannten Symptome einer Corona-Infektion hat. Für weitere im gemeinsamen Haushalt lebende Personen ist dies nicht mehr nötig. Zusätzliche Hygienemaßnahmen, wie z. B. die zusätzliche Reinigung von Sanitäranlagen, bleiben bestehen.

Grundsätzlich gilt: Kindertageseinrichtungen dürfen nur von Personen betreten werden, die keine SARS-CoV-2-Infektion haben und keine entsprechenden Krankheitssymptome aufweisen. Ein Betretungsverbot gilt auch für Personen, die mit einer an Covid-19 erkrankt Person in einem Hausstand leben.  

Für Besucher einer Kindertageseinrichtung gelten zusätzlich folgende Hygieneregeln:

  • Abstand halt
  • Hände vor dem Betreten des Gebäudes waschen bzw. desinfizieren
  • Husten und Niesen in die Armbeuge
  • Tragen einer Mund-und-Nasen-Bedeckung beim Betreten des Gebäudes
  • kein Hände schütteln

Reduzierte Betreuungszeiten aufgrund kürzerer Öffnungszeiten

Eltern mit Kindern in städtischen Einrichtungen konnten während des eingeschränkten Regelbetriebes ihre vertraglich festgelegte Betreuungszeit aufgrund kürzerer Öffnungszeiten ohne die Einhaltung von Fristen reduzieren. Diese Eltern haben nun die Möglichkeit zum 1. Juli 2020 wieder zu ihrer ursprünglichen Betreuungszeit zurückzukehren. Hierfür melden sich die Eltern bei den Einrichtungsleitungen der jeweiligen Kita. Die Einrichtungsleitung gibt die Meldung an die Beitragsstelle des Amtes für Kindertagesbetreuung weiter.

Kontakt

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Di und Do 9 bis 18 Uhr

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