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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/klima-und-energie/klimaanpassung.php 18.06.2026 12:21:42 Uhr 19.07.2026 18:34:08 Uhr

Anpassen an das Klima

Die Stadt ist Lebensraum der meisten Menschen und Umfeld für deren Aktivitäten. Stadtplanung sollte durch geeignete Maßnahmen die negativen stadtklimatischen Effekte mindern und die Stadt gegenüber den klimabedingten Einflüssen widerstandsfähig machen. Nur eine Stadt, die ihren Bewohnern, arbeitenden Menschen und Besuchern klimatisches Wohlbefinden vermittelt, wirkt anziehend und identitätsstiftend.

Klimaanpassung - warum?

Foto aus der Luft von einer Stadt mit Häusern, Straßen und Bäumen
Begrünung hat eine klimatische Ausgleichsfunktion und ist besonders wichtig in einer dichten Bebauung, wie hier am Pirnaischen Platz/St. Petersburger Straße.

In Dresden haben sich die klimatischen Verhältnisse in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert: die Temperaturen sind gestiegen, Sommertage und Heiße Tage gibt es häufiger, Frost- und Eistage seltener und die Sonne scheint länger. Außerdem haben sich die Niederschlagsmuster innerhalb des Jahres verändert. Es ist zunehmend trockener, insbesondere in den Frühlingsmonaten, und Starkregenereignisse treten häufiger und intensiver auf.

Auch zukünftig werden im Dresdner Raum die Lufttemperaturen steigen, Hitze- und Trockenperioden sowie Starkregenereignisse intensiver und häufiger vorkommen. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf die Vegetation, die Gewässer, die Ökosysteme. Die steigende Hitzebelastung hat Folgen für die Gesundheit der Menschen. Ebenso werden der Energiebedarf für Kühlung sowie das Schadensrisiko für Gebäude und Infrastruktur weiter steigen.

Dies fordert von der Stadtplanung und allen Akteuren, die in der Stadt planen und bauen, jetzt zu handeln, um für zukünftige Witterungsverhältnisse gewappnet zu sein und Schäden möglichst zu vermeiden.

Weitere Informationen: dresden.de: Klimaveränderung – global und regional

Klimaanpassung - wie?

Wie viele andere deutsche Städte verfolgt auch die Landeshauptstadt Dresden neben den Aktivitäten zum Schutz des Klimas ebenso das Anpassen an die unvermeidbaren Folgen der Klimaveränderungen. 

In 2025 stellte die Stadtverwaltung dem Stadtrat ein "Klimaanpassungskonzept – Dresden wird klimafest" vor. Mit diesem legte die Stadt eine fundierte Grundlage vor, wie Dresden klimaresilient zu gestalten ist, um die Lebensqualität für alle Generationen zu erhalten und Dresden als gefragten Wirtschafts- und Tourismusstandort zu sichern. Das umfassende Konzept enthält Klimaanalysen, Gefährdungskarten und Anpassungsoptionen.

Trotz der dringenden Notwendigkeit, für extreme Witterungsereignisse vorzusorgen und Gefahren abzuwehren, hat der Stadtrat das Konzept im Dezember 2025 mehrheitlich abgelehnt. Auch die Ziele zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Anpassung an die erheblichen Auswirkungen der klimatischen Veränderungen wurden nicht beschlossen.

Umsetzen und Forschen

Die Dresdner Stadtverwaltung setzte in den vergangenen Jahren verschiedene Forschungsprojekte und Maßnahmen um, die deutlich stärker den Hitzeschutz und den Schwammstadtaspekt berücksichtigen. Sie leisten wertvolle Beiträge, den Stadtraum widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen der veränderten Klimabedingungen zu machen.

Es gibt neue Parkanlagen, wie zum Beispiel den Bartholomäi-Park an der Rosenstraße, in dem unter anderem eine berankte Pergola und ein kleiner Brunnen im Sommer für Kühle sorgen. Auch der erweiterte Alaunpark schafft in der dicht bewohnten Dresdner Neustadt mehr Aufenthaltsraum im Freien.

Mitmachen bei der Klimaanpassung

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