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https://www.dresden.de/de/leben/wohnen/wohnungsmarkt/mietspiegel.php 27.02.2017 11:12:30 Uhr 23.11.2017 18:00:56 Uhr

Dresdner Mietspiegel

Mit dem zehnten Dresdner Mietspiegel steht ein qualifizierter Mietspiegel für nicht preisgebundene Wohnungen zur Verfügung. Der Mietspiegel gibt eine Übersicht über die in Dresden üblicherweise gezahlten Mieten, wie sie in den letzten vier Jahren vereinbart oder geändert worden sind. Er trägt damit wesentlich zur Rechtssicherheit und Transparenz am Dresdner Wohnungsmarkt bei.

Der Mietspiegel 2017 gilt bis zum 31. Dezember 2018. Ab 1. Januar 2019 wird ein neuer Mietspiegel zur Verfügung stehen.

Am 30. Juli 2015 wurde im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 10/2015 die Kappungsgrenzenverordnung für die Stadt Dresden veröffentlicht. Demzufolge darf sich ab dem 31. Juli 2015 die Miete bei Erhöhungen nach § 558 Absatz 1 BGB (Erhöhungen bis zur im Mietspiegel ausgewiesenen ortsüblichen Vergleichsmiete) innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 15 Prozent erhöhen.

Qualifizierter Mietspiegel

Nach den mietrechtlichen Vorgaben liegt ein qualifizierter Mietspiegel vor, wenn er nach anerkannten wissenschaftlichen Grundätzen erstellt und von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter anerkannt worden ist. Dieser Status ist auch für den zehnten Dresdner Mietspiegel erfüllt.

Die wissenschaftliche Erarbeitung erfolgte durch das Unternehmen GEWOS, Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GmbH in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Statistikstelle.

Die Anerkennung des Dresdner Mietspiegels 2017 durch die Interessenvertreter der Mieter und Vermieter

  • Mieterverein Dresden und Umgebung e. V.,
  • Haus & Grund Dresden e. V.,
  • Sächsische Wohnungsgenossenschaft Dresden eG als Vertreterin des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. und
  • VONOVIA

dokumentiert, dass die Dresdner Wohnungsmieten realistisch abgebildet werden.

Der qualifizierte Mietspiegel gilt als vorrangiges Begründungsmittel im Mieterhöhungsverfahren. Der Vermieter hat in seinem Mieterhöhungsverlangen die Angaben des Mietspiegels auch dann mitzuteilen, wenn er die Mieterhöhung auf ein anderes Begründungsmittel stützt.

Datenerhebung

Bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete wurden im Rahmen einer mündlichen Mieterbefragung knapp 2 000 Haushalte zu deren Wohnungsausstattung und Miethöhe befragt. Von großen Wohnungsunternehmen wurden zusätzlich Daten von über 1.400 Wohnungen übermittelt. Dabei wurde streng auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften geachtet.

Mietentwicklung

Im Zeitraum von zwei Jahren ist die Netto-Kaltmiete je Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt von 5,70 Euro auf 6,09 Euro gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 6,8 Prozent.

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