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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/klima-und-energie/klimaanpassung/inklibau/anpassungsmassnahmen/inklibau_flaechenversickerung.php 03.03.2023 10:16:27 Uhr 27.05.2024 14:00:23 Uhr

Flächenversickerung

Foto eines grünen Gartens
Flächenversickerung im Garten
Foto einer Freifläche mit Rasengittersteinen
Auf gering frequentierten Parkplätzen ist eine Flächenversickerung mit sogenannten Rasengittersteinen möglich.

Die Versickerung von Regenwasser auf dem eigenen Grundstück fördert die Grundwasserneubildung und entlastet die öffentliche Kanalisation im Starkregenfall. Zusätzlich können durch die Versickerung von Niederschlagswasser Abwasserentsorgungsgebühren eingespart werden. Bei ausreichendem Platz auf dem Gelände, kann anfallendes Regenwasser flächig versickert werden. Im Gegensatz zur Versickerungsmulde sind für diese Art der Versickerung kaum bauliche Maßnahmen nötig. Wichtig ist, dass eine geschlossene Vegetationsdecke vorliegt, um Erosion und Verschlämmung zu vermeiden. Auch gering frequentierte Parkplätze können mithilfe von Rasengittersteinen zur Flächenversickerung beitragen.

Wesentliche Voraussetzungen sind unter anderem eine ausreichende Versickerungsfähigkeit des Untergrundes und die Begrenzung der Kontamination des Regenwassers durch die Wahl unbedenklicher Materialien für Dach- und Verkehrsflächen.

Zur genaueren Bestimmung der lokalen Versickerungsfähigkeit des Bodens kann diese vor Ort durch ein Bodengutachten bestimmt oder mittels selbst durchführbarer Versickerungsversuche abgeschätzt werden. Eine Anleitung hierfür ist im Ratgeber „Mit Regenwasser wirtschaften“ der Landeshauptstadt Dresden enthalten.