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https://www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/migration/integrationskonzept/aufgaben/wohnen.php 09.08.2017 18:59:28 Uhr 19.11.2019 16:26:17 Uhr

Wohnen

In den verschiedenen Dresdner Stadteilen ist der Anteil der zugewanderten Menschen sehr unterschiedlich hoch. Gründe dafür sind zum Beispiel die Nähe zur Universität, die Mietpreise oder die kulturelle Atmosphäre. Eine gute Infrastruktur, Gestaltungs- und Beteiligungsmöglichkeiten, Sicherheit und die politischen Einstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner sind ebenfalls von großer Bedeutung. Fremdenfeindlichkeit ist in manchen Stadtteilen leider wahrnehmbar. Es gibt daher verschiedene Förderprogramme und Initiativen zur Begegnung, zum Abbau von Ängsten und von Fremdenfeindlichkeit.

Asylsuchende wohnten bisher meist in Wohnheimen. In den letzten Jahren wurden jedoch immer mehr Wohnungen bereitgestellt. Die Wohnungen haben viele Vorteile gegenüber den Wohnheimen. Dazu gehören mehr Privatsphäre, die Förderung der Eigenverantwortung, bessere hygienische Bedingungen und ein geringeres Konfliktpotential. Auch sind die Wohnungen meist preiswerter. In manchen Wohnheimen gab es in der Vergangenheit größere Probleme mit der Hygiene. Das darf nicht mehr passieren.

 

Bis 2020 soll die Stadtverwaltung Dresden zum Beispiel folgende Schritte umsetzen:

  • frühzeitige Information der Einwohnerinnen und Einwohner, wenn neue Wohnheime für Asylsuchende geschaffen werden

  • Erweiterung von speziellen Förderprogrammen zur Begegnung und zum Abbau von Fremdenfeindlichkeit in den Stadtteilen

  • besondere Hilfe für Stadtteile, in denen viele Menschen mit sozialen Problemen leben

  • bessere Einbeziehung von zugewanderten Menschen in die Aktivitäten in den Stadtteilen

  • Vermittlung in Arbeitsgelegenheiten in den Stadtteilen und Unterstützung freiwilliger Arbeit von Asylsuchenden

  • Verbesserung und Gewährleistung der Hygiene in allen Wohnheimen für Asylsuchende

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