Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2024/04/pm_079.php 24.04.2024 13:45:59 Uhr 26.05.2024 05:43:01 Uhr

Bewerbungen um den Erlwein-Preis 2024 sind gefragt

Bis zum 21. Juni läuft die Frist für den Architekturpreis der Landeshauptstadt Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden schreibt zum neunten Mal den Erlwein-Preis aus und würdigt damit die Baukultur der Gegenwart. Der städtische Architekturpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle vier Jahre vergeben. Ab sofort können sich Architekten, Ingenieure und Bauherren mit ihren realisierten Projekten für die diesjährige Auszeichnung bewerben. Voraussetzung ist, dass diese im Stadtgebiet Dresden zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 31. Dezember 2023 fertiggestellt worden sind. Auch private Bauherren werden ausdrücklich aufgefordert, sich mit ihrem umgesetzten Bauvorhaben zu bewerben.

Verfahren

Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens Freitag, 21. Juni 2024, beim Amt für Stadtplanung und Mobilität der Landeshauptstadt Dresden eingereicht werden. Alle wichtigen Informationen zum Preis und zum Bewerbungsprozedere sind im Internet unter www.dresden.de/erlweinpreis zu finden. 

Hans Jacob Erlwein

Der Dresdner Stadtbaurat hat von 1904 bis 1914 zahlreiche Bauten für die Stadt entworfen und errichtet. Damit setzte er Maßstäbe für die gestalterische Bewältigung von Bauaufgaben für öffentlich genutzte Gebäude innerhalb eines sensiblen Stadtgefüges und deren Verknüpfung mit technischen Neuerungen im Industriebau. Zu seinen Bauten gehören unter anderem:

  • das Schlachthof-Areal im Ostragehege
  • das Italienische Dörfchen am Theaterplatz
  • das Speicherhaus am Elbufer Devrientstraße, das heutige Maritim-Hotel

Zudem auch:

  • zahlreiche Schulgebäude
  • Feuerwachen
  • Stadt- und Wohnhäuser

In Würdigung seiner Verdienste vergibt die Landeshauptstadt Dresden seit dem 125. Geburtstag von Hans Jacob Erlwein im Jahr 1997 den nach ihm benannten Preis. Er steht für in der Gegenwart verwirklichte beispielgebende Baukultur und würdigt diesen Anspruch öffentlich.