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https://www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/migration/integrationskonzept/aufgaben/132010100000152627.php 09.08.2017 18:55:13 Uhr 22.11.2019 13:21:33 Uhr

Kulturelle Vielfalt

Die Stadt gewinnt durch eine weit gefächerte Kulturlandschaft. Dresden versteht sich als interkulturelle Stadt und setzt sich für einen Austausch über Grenzen hinweg ein. So werden der kulturelle Dialog und das gegenseitige Verstehen gestärkt und die Integration von zugewanderten Menschen unterstützt.

Das vielfältige und weltoffene Kulturangebot ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität und Anziehungskraft der Stadt. Auch der Kulturentwicklungsplan der Stadtverwaltung Dresden beinhaltet verschiedene Punkte zur kulturellen Integration von zugewanderten Menschen. So beteiligt sich die Stadtverwaltung Dresden an der Entwicklung von Interkulturalität auf verschiedene Weise. Das Amt für Kultur und Denkmalschutz unterstützt verschiedene Vereine und Initiativen der zugewanderten Menschen. Einmal im Jahr veranstalten die Integrations- und Ausländerbeauftragte, der Verein Ausländerrat Dresden und viele Akteure und Akteurinnen vor Ort die „Interkulturellen Tage“. Sie bieten einen Einblick in das Leben der Menschen unterschiedlicher Herkunft und regen zu gemeinsamer Aktivität an. Etwa 60 bis 70 Veranstaltungen können besucht werden.

Dresden hat inzwischen 13 verschiedene Partnerstädte in Europa, Asien, Amerika und Afrika. Verschiedene Schul- und Hochschul-, Musik-, Film- und Tanzprojekte und Fachveranstaltungen können so jedes Jahr den Austausch befördern.

Die Städtischen Bibliotheken unterstützen den Spracherwerb, den Sprachgebrauch und ermöglichen Teilhabe. Viele zugewanderte Menschen nutzen das Angebot der Bibliotheken. Neben den Städtischen Bibliotheken werden auch die wissenschaftlichen Bibliotheken besonders oft von zugewanderten Menschen besucht.

Mit dem Projekt „Lesestark“ der Städtischen Bibliotheken werden Kinder zum Lesen angeregt. Kinder, die eine Kindertageseinrichtung oder eine Grundschule besuchen, nutzen das Programm regelmäßig.

 

Bis 2020 soll die Stadtverwaltung Dresden zum Beispiel folgende Schritte umsetzen:

  • bessere Bekanntmachung und Einbeziehung von zugewanderten Menschen in die kulturellen Angebote

  • Sicherung der Angebote in den Städtischen Bibliotheken zur Sprachförderung und verbesserte Förderung von Mehrsprachigkeit bei Kindern

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