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Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/klima-und-energie/klimaschutz/kommunale-waermeplanung.php 17.07.2026 13:53:31 Uhr 08.09.2026 14:55:17 Uhr |
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Kommunale Wärmeplanung
Aktueller Stand
Der Ausschuss für Umwelt und Klima hat den Beschluss über den Dresdner Wärmeplan am 8. Juni 2026 verschoben. Grund dafür ist, dass ein gemeinsamer Änderungsantrag mehrerer Fraktionen noch weiter beraten werden soll. Die nächste reguläre Sitzung des Ausschusses findet am 17. August 2026 statt. Wenn der Ausschuss den Wärmeplan dann behandelt, könnte der Stadtrat am 3. September 2026 darüber entscheiden.
Unabhängig davon wurde der erarbeitete Wärmeplan fristgerecht bis zum 30. Juni 2026 beim Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr eingereicht und unter https://energielotse.dresden.de/kommunale-waermeplanung veröffentlicht. Nach dem Beschluss des Stadtrates werden die von den Räten vorgenommenen Änderungen in den Wärmeplan eingearbeitet und anschließend veröffentlicht.
Eine zwischenzeitliche Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die langfristige Strategie des Dresdner Wärmeplans. Auch das geplante Zielszenario und die ausgewiesenen Gebiete für die zukünftige Wärmeversorgung bleiben dadurch unverändert.
Bisherige Meilensteine
29. Juni 2026: Vorstellung Machbarkeitsstudie Nahwärmeversorgung Hellerau
13. Juni 2026: Vorstellung des neugestalteten digitalen Energielotsen zum „Offenen Rathaus“
Kommunaler Wärmeplan vor Beschlussfassung im Stadtrat
Januar 2026: Auswertung der Stellungnahmen aus der öffentlichen Auslage des Dresdner Wärmeplanentwurfs abgeschlossen
12. November 2025: Vorstellung in den Stadtbezirksbeiräten und Ortschaftsräten abgeschlossen
29. September 2025: Rückblick Wärmewendedialog II
25. August 2025: Informationsveranstaltung zum Fernwärmeausbau in Dresden-Löbtau
16. Juni 2025: Grüne Wärme für Dresden: Neue Solarthermieanlage eingeweiht
Juni 2025: Studie der TU Dresden zu Nahwärmenetzen in Hellerau finalisiert
29. März 2025: Wärmewendedialog zum offenen Rathaus
24. bis 26. Januar 2025: Aktion Klimagewerke auf der Messe KarriereStart für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12
13. Dezember 2024: Wärmewendedialog vor Ort zum Energie- und Klimaschutzkonzept Hellerau
November 2024: Warme Wände mit der Wärmewende? Gesprächsprojekt in der Straßenbahn
September 2024: Start Förderprojekt EnAct4CleanCities
August 2024: Start Technischer Wärmeplan und Aufbau kommunaler Energielotse
15. April 2024: Wärmewendedialog I
Förderung Nationale Klimaschutzinitiative
Am 1. November 2022 trat die überarbeitete Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Kraft. Diese ermöglicht seit 2008 die Bezuschussung strategischer und investiver Klimaschutzmaßnahmen. Mit der Erweiterung der Kommunalrichtlinie wurde die kommunale Wärmeplanung zu einem Förderschwerpunkt, um die Erstellung von kommunalen Wärmeplänen durch fachkundige externe Dienstleister zu fördern. Die Landeshauptstadt Dresden erhält für die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung Fördermittel vom BMWK.
Informationen zum Förderprojekt
Titel: „Erstellung einer Wärmeplanung für die Landeshauptstadt Dresden"
Förderkennzeichen: 67K26388
Laufzeit: 1. August 2023 bis 30. Juni 2025
Ziel und Inhalt des Vorhabens: Die Landeshauptstadt Dresden möchte mit diesem Vorhaben einen kommunalen Wärmeplan durch fachkundige externe Dienstleister erstellen lassen, relevante Akteure der Stadt in diesem Prozess beteiligen und eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit dazu gewährleisten. Ziel dieser kommunalen Wärmeplanung soll eine abgestimmte Grundlage für den Weg hin zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung von Dresden sein. Dies beinhaltet eine Bestandsanalyse, die Gebäudewärme- und strombedarfe sowie die Wärmversorgungsinfrastruktur berücksichtigt, eine Energie- und THG-Bilanz des Ist-Zustands, und eine Potenzialanalyse zu Energieeinsparpotenzialen bei Wärmesenken sowie zu Nutzungs- und Ausbaupotenzialen für Abwärme und erneuerbare Wärmequellen. Anhand der Ergebnisse und unter Berücksichtigung von energiewirtschaftlichen und technischen Parametern werden Szenarien entwickelt, wie eine zukunftsfähige Wärmeversorgung aussehen kann. Auf Basis dieser Szenarien wird eine Strategie mit Maßnahmenkatalog, Prioritäten und einem Zeitplan erstellt. Alle relevanten Verwaltungseinheiten und externen Akteure werden im Erstellungsprozess beteiligt. Zusätzlich werden für mindestens drei Quartiere bzw. Eignungsgebiete räumlich verortete Umsetzungspläne erarbeitet.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.