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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/klima-und-energie/klimaschutz/treibhausgasbilanz.php 24.01.2022 11:28:37 Uhr 07.12.2022 10:38:40 Uhr

Treibhausgasbilanz

Die Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) oder CO2-Bilanz ist eine Möglichkeit, die Wirksamkeit und den Erfolg des kommunalen Klimaschutzes messbar und damit sichtbar zu machen. Im Rahmen von Monitoring und Controlling sollen mit der Treibhausgasbilanz Fehlentwicklungen erkannt und diesen entgegengewirkt werden.

Unter „Treibhausgasbilanz für das Bilanzjahr 2018“ finden sie die wichtigsten Ergebnisse, fachliche Details finden sie weiter unten in den FAQs (Antworten zu häufig gestellten Fragen).

Treibhausgasbilanz für das Bilanzjahr 2018

Mit dem Bilanzjahr 2017 erfolgte ein Wechsel der Bilanzierungsmethodik auf die vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (Ifeu) entwickelte Bilanzierungs-Systematik Kommunal (BISKO). Die Landeshauptstadt Dresden nutzt für die Berechnung der THG-Emissionen den Klimaschutzplaner des Klima-Bündnis. Die aktuell veröffentlichte Bilanz zeigt zum ersten Mal die Ergebnisse für die letzten fünf zurückliegenden Jahre nach dieser Methodik. In Teilbereichen unterscheiden sich die absoluten Werte der alten und der neuen Bilanzierungsmethoden deutlich. Der größte Unterschied zwischen den beiden Bilanzsystemen liegt im Verkehrsbereich vor. Hier wurden bisher die Emissionen der Dresdnerinnen und Dresdner sowohl in der Stadt als auch außerhalb bilanziert, d. h. beispielsweise auch Emissionen auf Flügen. Nach BISKO werden nur die Emissionen im Stadtgebiet betrachtet. Deshalb sind im Mobilitätsbereich erheblich weniger Emissionen nach BISKO ausgewiesen. In der Grundaussage (dem Trend) der Bilanz gibt es keine Abweichung von alter zu neuer Methodik.

In der nachfolgenden Bildergalerie sind die Diagramme zu den Treibhausgasemissionen und den Endenergieverbräuchen für die Jahre 2013 bis 2018 sowie die Anteile der Energieträger in 2018 aufgezeigt.


  • Die Grafik zeigt die THG-Emissionen für das Stadtgebiet Dresden aufgeteilt auf die Sektoren private Haushalte, Wirtschaft, Kommunale Einrichtungen und Verkehr für die Bilanzjahre 2010 bis 2018 in Mio. t CO2-Äquivalente pro Jahr. Im aktuellen Bilanzjahr 2018 beliefen sich die Gesamtemissionen auf ca. 3,5 Mio. t CO2-Äquivalente und sind damit seit über 4 Jahren stagnierend.
  • Die Grafik zeigt den Endenergiebedarf für das Stadtgebiet Dresden aufgeteilt auf die Sektoren private Haushalte, Wirtschaft, Kommunale Einrichtungen und Verkehr für die Bilanzjahre 2013 bis 2018 in Mio. MWh pro Jahr. Im aktuellen Bilanzjahr 2018 belief sich der Gesamtenergiebedarf auf ca. 11 Mio. MWh und hat sich damit in den letzten 5 Jahren kaum verändert.
  • Die Grafik links zeigt den Anteil der Energieträger am Endenergiebedarf für das Stadtgebiet Dresden 2018 für die Bereiche Wärme und Strom (ohne Verkehr, daher stationär). Den größten Anteil macht mit 44 % der Energieträger Erdgas aus. 30 % des Energiebedarfs werden durch Strom und 19 % aus Fernwärme bereitgestellt. Der Anteil erneuerbarer Energien im Stadtgebiet kann aus den vorliegenden Statistiken auf 2 % des Endenergiebedarfs beziffert werden, wobei auch im Strommix ein Anteil von 35 % erneuerbarer Energie enthalten ist, so dass theoretisch 12,5 % der Endenergie mit erneuerbaren Energien (überregional erzeugt) gedeckt werden. Die Energieträger Sonstige fossile Energien umfassen Heizöl, Braunkohle, Flüssiggas und andere konventionelle Energieträger. Deren Anteil am Endenergiebedarf liegt zusammen bei 5 %. Die Grafik rechts zeigt den Anteil der Energieträger an den Treibhausgasemissionen für das Stadtgebiet Dresden 2018 für die Bereiche Wärme und Strom (ohne Verkehr). Den größten Anteil an den THG-Emissionen hat mit 51 % Strom (Deutscher Strommix). Erdgas und Fernwärme haben einen Anteil von 34 % und 9 % und sind damit aufgrund der besseren Emissionsfaktoren im Vergleich zum Strommix klimafreundlicher. Die Anteile erneuerbarer Energien liegen bei nahezu 0 %, da diese nur sehr geringe THG-Emissionen zur Bilanz beitragen. Die Energieträger Sonstige fossile Energien umfassen Heizöl, Braunkohle, Flüssiggas und andere konventionelle Energieträger. Deren Anteil an den THG-Emissionen liegt zusammen bei 5 %.
Die Grafik zeigt die THG-Emissionen für das Stadtgebiet Dresden aufgeteilt auf die Sektoren private Haushalte, Wirtschaft, Kommunale Einrichtungen und Verkehr für die Bilanzjahre 2010 bis 2018 in Mio. t CO2-Äquivalente pro Jahr. Im aktuellen Bilanzjahr 2018 beliefen sich die Gesamtemissionen auf ca. 3,5 Mio. t CO2-Äquivalente und sind damit seit über 4 Jahren stagnierend. Die Grafik zeigt den Endenergiebedarf für das Stadtgebiet Dresden aufgeteilt auf die Sektoren private Haushalte, Wirtschaft, Kommunale Einrichtungen und Verkehr für die Bilanzjahre 2013 bis 2018 in Mio. MWh pro Jahr. Im aktuellen Bilanzjahr 2018 belief sich der Gesamtenergiebedarf auf ca. 11 Mio. MWh und hat sich damit in den letzten 5 Jahren kaum verändert. Die Grafik links zeigt den Anteil der Energieträger am Endenergiebedarf für das Stadtgebiet Dresden 2018 für die Bereiche Wärme und Strom (ohne Verkehr, daher stationär). Den größten Anteil macht mit 44 % der Energieträger Erdgas aus. 30 % des Energiebedarfs werden durch Strom und 19 % aus Fernwärme bereitgestellt. Der Anteil erneuerbarer Energien im Stadtgebiet kann aus den vorliegenden Statistiken auf 2 % des Endenergiebedarfs beziffert werden, wobei auch im Strommix ein Anteil von 35 % erneuerbarer Energie enthalten ist, so dass theoretisch 12,5 % der Endenergie mit erneuerbaren Energien (überregional erzeugt) gedeckt werden. Die Energieträger Sonstige fossile Energien umfassen Heizöl, Braunkohle, Flüssiggas und andere konventionelle Energieträger. Deren Anteil am Endenergiebedarf liegt zusammen bei 5 %. Die Grafik rechts zeigt den Anteil der Energieträger an den Treibhausgasemissionen für das Stadtgebiet Dresden 2018 für die Bereiche Wärme und Strom (ohne Verkehr). Den größten Anteil an den THG-Emissionen hat mit 51 % Strom (Deutscher Strommix). Erdgas und Fernwärme haben einen Anteil von 34 % und 9 % und sind damit aufgrund der besseren Emissionsfaktoren im Vergleich zum Strommix klimafreundlicher. Die Anteile erneuerbarer Energien liegen bei nahezu 0 %, da diese nur sehr geringe THG-Emissionen zur Bilanz beitragen. Die Energieträger Sonstige fossile Energien umfassen Heizöl, Braunkohle, Flüssiggas und andere konventionelle Energieträger. Deren Anteil an den THG-Emissionen liegt zusammen bei 5 %.

FAQ zur Bilanz der Landeshauptstadt Dresden

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen (frequently asked questions) zur Bilanz der Landeshauptstadt Dresden.

Haben Sie weitere Fragen zur Treibhausgasbilanz? - Der Klimaschutzstab stellt Ihnen gern weitere Informationen bereit. Fragen Sie einfach unter klimaschutz@dresden.de an.

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