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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/hochwasser/potentielle-Gefahren.php 09.05.2025 13:27:17 Uhr 11.02.2026 09:43:17 Uhr

Potentielle Gefahren

Gefahren durch Flüsse und Bäche

Stadtgebiete und Gebäude können sehr unterschiedlich von Flüssen und Bächen betroffen sein, die über ihre Ufer treten.

Gefahren aus der Kanalisation

Bei Starkregen oder Hochwasser können Teile des Kanalnetzes überlastet werden. Dies führt zu Überflutungen auch außerhalb der Überschwemmungsgebiete der Flüsse und Bäche.

Gefahren durch Grundwasser

Grundwasser kann nach Hochwasser und auch nach lang andauernden Regenperioden ansteigen. Es kann ebenso in Gebieten ansteigen, die weit von Gewässern entfernt liegen.

Gefahren durch Starkregen

Bei Starkregen kann das Wasser nicht schnell genug versickern und nicht mehr über das Kanalsystem geordnet abgeführt werden. Die Folgen sind Überflutungen, Kanalrückstau, wild abfließendes Wasser und über die Ufer tretende Gewässer.

Durch extreme Wetterlagen mit hohen Niederschlags- oder Tauwassermengen sowie einer hohen Bodensättigung kann es in Hangbereichen zu wild abfließendem Wasser kommen, das in der Regel mit Bodenerosion und Schlammablagerungen verbunden ist.

Im städtischen Themenstadtplan stehen Kartendarstellungen zu den Auswirkungen von extremem Starkregen zur Verfügung. Sie liefern einen Überblick, wo im Stadtgebiet von Dresden bei einem flächendeckenden Extremereignis – analog dem im Ahrtal im Juli 2021 – eine Gefährdung durch Überflutung (Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten) besteht.

Bauliche Maßnahmen zur Verminderung und Verhinderung von Starkregenschäden können auf der Seite zum klimaangepassten Bauen und Sanieren abgerufen werden.

Im 3D-Starkregenportal können die Ergebnisse des BMU-Projektes „Wild abfließendes Wasser in urbanen Räumen“ (2019 bis 2022) im digitalen 3D-Stadtmodell Dresden erkundet werden. Das Portal soll helfen, die Risiken durch Starkregen an Wohngebäuden besser einschätzen zu können und Handlungsmöglichkeiten zu entdecken, mögliche Schäden zu vermindern oder sogar zu vermeiden. Die Ergebnisse sind in den Testgebieten Striesen, Löbtau und Klotzsche abrufbar.

Weitere Naturgefahren

Der Deutsche Wetterdienst betreibt seit April 2025 im Internet das „Naturgefahrenportal“. In dem Portal können sich Bürgerinnen und Bürger jederzeit aktuell über mögliche Naturgefahren, wie zum Beispiel Hochwasser oder Sturmflut, an ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort in Deutschland informieren.

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