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Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/oberflaechenwasser/wildabfliessendes-wasser.php 18.02.2026 10:56:33 Uhr 06.03.2026 12:22:42 Uhr |
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Starkregen und wild abfließendes Wasser
Wie Sie vorsorgen können
Da Starkregen meist plötzlich und unerwartet auftritt, ist Vorsorge entscheidend. Und um gut vorsorgen zu können, ist es wichtig, die potenziellen Gefahren zu kennen. Die gesetzliche Lage sieht vor, dass bei Hochwasser und Starkregen der Bürger im zumutbaren Maße Eigenvorsorge zu treffen hat:
„Jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann, ist im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren verpflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen, insbesondere die Nutzung von Grundstücken den möglichen nachteiligen Folgen für Mensch, Umwelt oder Sachwerte durch Hochwasser anzupassen.“ (Auszug aus dem Wasserhaushaltsgesetz, § 5 Allgemeine Sorgfaltspflichten, Abs. 2)
Neue 3D-Online-Anwendung zur Starkregenvorsorge
Eine neue 3D-Online-Anwendung der Landeshauptstadt Dresden zur Starkregenvorsorge liefert der Bevölkerung Informationen, wo im Stadtgebiet Schäden durch Starkregen möglich sind, wie stark das eigene Haus betroffen sein könnte und wie baulich vorgesorgt werden kann.
3D-Starkregenzwilling
Bis Ende 2026 entwickeln die Stadtverwaltung und die TU Dresden einen Urbanen Digitalen Zwilling für Dresden. Das Projektteam hat im März 2026 einen ersten Entwicklungsstand der 3D-Anwendung veröffentlicht, mit dem verschiedene Überflutungssituationen bei Starkregen von rund 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter und Stunde dargestellt werden. Für diese Szenarien können mögliche Wohngebäudeschäden im gesamten Stadtgebiet von Dresden ermittelt werden.
Nutzende sind eingeladen, die Funktionalitäten auszuprobieren und ihre Erfahrungen über eine Online-Umfrage mitzuteilen.
Der 3D-Starkregenzwilling ist Teil des seit 2022 laufenden Modellprojekts „Smart City Dresden“. Die Maßnahme nutzt Sensoren, um Umweltdaten in Gebieten mit Starkregengefahr zu erfassen und in einem digitalen 3D-Stadtmodell Dresdens darzustellen. Der Wasserstand in Regenrückhaltebecken und kleinen Gewässern lässt sich in Echtzeit verfolgen, um nachzuvollziehen, wie die Stadt darauf reagiert.
René Herold, Leiter des UmweltamtsMit dem 3D‑Starkregenzwilling erproben die Landeshauptstadt und die TU Dresden innovative digitale und bürgernahe Lösungen zur Klimaanpassung. Der digitale Zwilling soll nicht nur als Frühwarn‑ und Informationssystem für die Bürgerinnen und Bürger dienen, sondern auch die städtische Risikoanalyse und Vorsorgeplanung verbessern und so die kommunale Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen erhöhen und bestmöglich Großschadenslagen zu verhindern helfen.
Auch im städtischen Themenstadtplan stehen Kartendarstellungen zu den Auswirkungen von extremem Starkregen zur Verfügung. Sie liefern einen Überblick, wo im Stadtgebiet von Dresden bei einem flächendeckenden Extremereignis – analog dem im Ahrtal im Juli 2021 – eine Gefährdung durch Überflutung (Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten) besteht.
Informationen zu aktuellen Niederschlägen und Wetterwarnungen
Weitere Informationen zu potenziellen Gefahren und Vorsorgemaßnahmen
Ihre Meinung ist gefragt!
Unterstützen Sie die Landeshauptstadt Dresden bei der Weiterentwicklung ihrer Angebote für die Bürgerinnen und Bürger.
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Umfrage zur Online-Anwendung des Starkregenzwillings
Haben Sie den Prototypen der digitalen 3D-Visualisierung und die Schadensberechnung von Wohngebäuden getestet?
Teilen Sie bitte ihre Eindrücke und Erfahrungen beim Ausprobieren des Starkregenzwillings mit dem Projektteam über die Online-Umfrage. Ihre Schilderungen können zur Verbesserung der Anwendung beitragen.
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Umfrage zu Starkregenereignissen
Haben Sie bereits ein Starkregenereignis in Dresden erlebt? Bitte teilen Sie mit, wo, wann und was überflutet wurde. Die Umfrage dauert etwa drei Minuten.Erstmals befragt das Dresdner Umweltamt die Bürgerinnen und Bürger zur Betroffenheit durch Starkregen. Bisher gibt es nur wenig Informationen darüber, wo genau in Dresden Schäden infolge von starken Niederschlägen aufgetreten sind. Mit dieser kurzen Umfrage sollen die Schadensschwerpunkte im Stadtgebiet aufgedeckt werden. Erste Ergebnisse werden ab 2021 im Themenstadtplan der Landeshauptstadt Dresden anonymisiert veröffentlicht.
Wild abfließendes Wasser
Durch starke Niederschlagsereignisse, Dauerregen oder intensives Tauwetter in den Wintermonaten kommt es zu wild abfließendem Wasser in Hangbereichen. Oberirdischer Wasserabfluss entsteht bei Wassersättigung und/oder bei geringer Infiltrationsleistung des Bodens.