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https://www.dresden.de/de/tourismus/sehen/sehenswuerdigkeiten/top-ten.php 09.05.2017 11:47:32 Uhr 21.08.2017 14:04:17 Uhr

Top Ten

Diese Sehenswürdigkeiten sollten Sie bei Ihrem Besuch auf keinen Fall verpassen. Die Bauwerke sind sortiert nach ihrer Entfernung ausgehend von der Frauenkirche als innerstädtischem Zentrum.

1. Frauenkirche und Neumarkt
Herzstück und touristischer Magnet Dresdens ist die wiedererbaute Frauenkirche im Zentrum der Altstadt. Der monumentale protestantische Kirchenbau ist das alte und neue Wahrzeichen der Stadt. Zwischen 1726 und 1743 errichtet, am 13./14. Februar 1945 zerstört, wurde sie seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch ein hohes Spendenaufkommen wieder aufgebaut. 2005 fand die neue Weihe statt.
Im Zuge des Wiederaufbaus der Frauenkirche wurde auch der umgebende Neumarkt schrittweise rekonstruiert. Nach dem zweiten Weltkrieg blieb der neben dem Altmarkt wichtigste innerstädtische Platz mit der symbolträchtigen Ruine der Frauenkirche für ein halbes Jahrhundert nahezu unberührt. Dann setzt eine rege Bautätigkeit ein, Quartier für Quartier werden die typischen barocken Giebelhäuser wieder errichtet. Dresden erhält mit dem Neumarkt sein neues altes Stadtzentrum zurück.

2. Fürstenzug
Der Fürstenzug verbindet hinter dem Residenzschloss den Neumarkt mit dem Schlossplatz.
Auf dem 101 Meter langen Wandbild aus Meissener Porzellankacheln sind die Herrscher des Hauses Wettin als Reiterzug dargestellt.

3. Residenzschloss
Der Renaissancebau entstand erstmals im ausgehenden 15. Jahrhundert als neues Machtzentrum der sächsischen Kurfürsten und Könige und wurde nach einem Brand im Jahr 1701 noch einmal unter August dem Starken erbaut.
Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte ab 1985 eine weitere Rekonstruktion als Museumskomplex der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – diese war 2013 abgeschlossen.
Seitdem beherbergt das Schloss das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, die Rüstkammer mit der Türckischen Cammer und das Münzkabinett.

4. Kathedrale
Die Kathedrale, auch Katholische Hofkirche, ist ein beeindruckender Kirchenbau zwischen Schloss- und Theaterplatz und in unmittelbarer Nähe zu Residenzschloss, Zwinger, Semperoper und Brühlscher Terrasse gelegen. Zwischen 1738 und 1754 von Chiaveri im barocken Stil errichtet, ist sie nach wie vor der größte Kirchenbau Sachsens und seit 1980 die Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen.

5. Semperoper
Sie wurde zwischen 1838 und 1841 von Gottfried Semper errichtet und fiel der Bombardierung Dresdens am 13. und 14. Februar 1945 zum Opfer. Der Wiederaufbau erfolgte ab 1977, die Wiedereröffnung wurde 1985 mit der Aufführung des "Freischütz" von Carl Maria von Weber gefeiert – es war dieses Werk, mit dem das Opernhaus am 31. August 1944 geschlossen wurde. Die Semperoper gilt als eines der schönsten Opernhäuser weltweit und ist Sitz und Hauptspielstätte der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

6. Zwinger
Das wohl bedeutendste Bauwerk des Spätbarocks ist ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei. Von 1710 bis 1728 wurde der Zwinger als Orangerie und höfischer Festspielplatz vom Architekten Pöppelmann und dem Bildhauer Permoser entworfen und erbaut. Heute beherbergt er die berühmte Gemäldegalerie Alte Meister mit der Sixtinischen Madonna, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Porzellansammlung, die bedeutendste und umfangreichste keramische Spezialsammlung der Welt.

7. Brühlsche Terrasse
Der architektonisch schönste Teil des Dresdner Elbufers wurde zwischen 1739 und 1748 als privater Lustgarten des Grafen Brühl angelegt und wird auch "Balkon Europas" genannt. Von hier hat man Zugang zur Kunstakademie, zur Festung Dresden und zum Albertinum, das die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung beherbergt.

8. Goldener Reiter
Das bekannteste Denkmal Dresdens ist der Goldene Reiter. Es entstand 1732–1734 und zeigt Kurfürst Friedrich August I., besser bekannt als August den Starken, der im antiken Gewand auf einem sich aufbäumenden Lipizzanerhengst in nordöstliche Richtung reitet. Nach Entwürfen des Hofbildhauers Jean Joseph Vinache wurde das Standbild von Kunstschmied Ludwig Wiedemann in Kupfer getrieben und feuervergoldet.
Am Fuß der Augustsubrücke weist der Goldene Reiter den Weg in die Innere Neustadt. Das ursprünglich älteste Viertel Dresdens fiel im 17. Jahrhundert einem verheerenden Brand zum Opfer. Es wurde unter August dem Starken als Barockviertel wiedererrichtet und als „Neue Königsstadt“ bezeichnet. Die nordöstliche Richtung bezieht sich zugleich auf das Königreich Polen, dessen Krone sich August der Starke 1697 sicherte.

9. Pfunds Molkerei
Die Molkerei wurde 1880 von den Gebrüdern Pfund gegründet und gilt als „schönster Milchladen der Welt“. Handgemalten Majolikafliesen verzieren die Wände, den Boden und den Verkaufstresen mit fantasievollen Fabelwesen, floralen Elementen und Motiven aus der Milchwirtschaft.

10. Blaues Wunder
Das Blaue Wunder ist ein Wahrzeichen der Stadt. Seit 1893 verbindet die Loschwitzer Brücke die Dresdner Villenviertel Loschwitz und Blasewitz miteinander. Sie entstand auf der Grundlage eines Entwurfs des Bauingenieurs Claus Köpcke zusammen mit dem sächsischen Eisenwerk Königin-Marien-Hütte als so genannte „versteifte Hängebrücke“.
Die Stahlfachwerkkonstruktion war eine der ersten strompfeilerfreien Brücken Europas und zu dieser Zeit eine technische Meisterleitung. Diesem Umstand verdankt sie auch ihren Beinamen „Blaues Wunder“, wobei sich blau auf ihre Farbe bezieht, die einem erwiesenermaßen falschen Gerücht zufolge ursprünglich grün gewesen sein soll.
Während die Brücke heute ein Wahrzeichen der Stadt darstellt, bot ihre Stahlkonstruktion in der Vergangenheit Anlass für ästhetische Kritik: So füge sie sich nicht in das landschaftliche Bild ein, weshalb Bauingenieure, Architekten und Stadtplaner mehrfach ihren Abriss und Neubau forderten. Tatsächlich ist das Blaue Wunder bis heute die Brücke mit der ältesten Bausubstanz in Dresden, da sie keine Kriegsschäden erlitt. Allerdings ist sie aufgrund ungenügender Wartungsarbeiten nur noch eingeschränkt für den Verkehr nutzbar.

Technische Daten: Gesamtlänge 280m, Breite 12m, Höhe der Träger ca. 24m, Gewicht 3500t

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