Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/tourismus/sehen/sehenswuerdigkeiten/neustadt.php 09.02.2026 18:02:03 Uhr 13.03.2026 00:39:25 Uhr

Die Dresdner Neustadt

Als Neustadt werden die am rechten Ufer der Elbe gelegenen Stadtviertel bezeichnet, obwohl die Siedlung gegenüber der Dresdner Altstadt bis zum 18. Jahrhundert den Namen „Altendresden“ trug. Sie erhielt schon 1403 Stadtrecht, blieb aber immer im Schatten der Residenz auf der anderen Elbseite.
Seitlicher Blick auf den Goldenen Reiter
Der Goldene Reiter in der Inneren Neustadt.

Nach einem verheerenden Brand 1685 wurde der bereits nach Dresden eingemeindete Stadtteil planmäßig neu errichtet – die „Neue Stadt bey Dresden“, die Neustadt. Der barocke Wiederaufbau schuf reizvolle Straßen- und Platzensembles, die heute noch im Gebiet um die Königstraße erlebbar sind. Auftakt der Inneren Neustadt ist der Neustädter Markt mit dem Reiterdenkmal des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs Friedrich August I. (der Goldene Reiter). Dort beginnt die Magistrale des historischen Stadtviertels, die Hauptstraße. Elbaufwärts schließt das Regierungsviertel am Königsufer an die Innere Neustadt an, dominiert von den beiden monumentalen Neorenaissance-Bauten des sächsischen Finanzministeriums (1896) und der heutigen Staatskanzlei (ehemaliges Sächsisches Gesamtministerium, 1904).

Als Äußere Neustadt bezeichnen die Dresdner vor allem das nördlich angrenzende Stadtviertel, ein Wohngebiet, dessen historisierende Architektur der Jahrhundertwende sich erhalten hat. In den eng bebauten Straßenzügen floriert eine vielfältige kulturelle Szene mit Gastronomie, Shopping- und Kulturangeboten.

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