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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/partner/st-petersburg.php 15.04.2021 15:08:34 Uhr 19.04.2021 05:23:25 Uhr
Schlossplatz mit dem Gebäude des Generalstabs
© Ina Pfeifer

St. Petersburg (Russland)

60 Jahre Städtepartnerschaft / 18. Deutsche Woche in St. Petersburg

St. Petersburg und Dresden gingen ihre Städtepartnerschaft im Jahr 1961 ein. Auch wenn es sich auf Grund der geschichtlichen Entwicklung um eine „verordnete Partnerschaft" handelte, so passten beide Städte trotz unterschiedlicher Größe und Einwohnerzahl von Anfang an zusammen: Das Ziel, ein Zentrum von Kunst und Kultur sowie Wirtschaft und Wissenschaft zu sein, verbindet beide Städte schon immer. Die Städtepartnerschaft ist dadurch kennzeichnet, dass sich die Partner, unabhängig von den gesellschaftlichen Entwicklungen, niemals aus den Augen verloren haben – eine ideale Grundlage für diesen Städtebund. Ein enges Beziehungsgeflecht, das die Akteure aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens – aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kunst, Kultur, Tourismus, Umwelt, Denkmalschutz und Verwaltung – miteinander verbindet, trägt diese Städtepartnerschaft. Dabei ist die Zusammenarbeit zwischen St. Petersburg und Dresden vor allem von einem starken bürgerschaftlichen Engagement gekennzeichnet. Im September 2018 wurde die Städtepartnerschaft mit einer Ehrenurkunde der Außenminister Russlands und Deutschlands „für einen herausragenden Beitrag zur kommunalen und regionalen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland“ ausgezeichnet.

Unter Leitung von Oberbürgermeister Dirk Hilbert reist eine kleine Dresdner Delegation vom 21. bis 24. April 2021 nach St. Petersburg. Die Gruppe wird an Veranstaltungen der 18. Deutschen Woche in St. Petersburg teilnehmen und sich anlässlich des 60. Städtepartnerschaftsjubiläums mit Vertreterinnen und Vertretern der Regierung St. Petersburgs treffen.

Informationen in Gebärdensprache

Wissenswertes zur Städtepartnerschaft

Im Jahr 2021 feiert die Städtepartnerschaft zwischen Dresden und St. Petersburg ihr 60. Jubiläum. St. Petersburg hieß Leningrad, als die Städtepartnerschaft 1961 offiziell begann. Seither sind die Beziehungen geprägt von zahlreichen Schüler- und Studentenaustauschen, jahrelangen privaten Kontakten sowie Begegnungen auf kulturellem, wirtschaftlichem und wissenschaftlichem Gebiet oder auch Treffen mit Kriegsveteranen. Da die Kultur in beiden Städten eine große Rolle spielt, sind Ausstellungen, Konzerte, Tanzveranstaltungen oder Theateraufführungen Beispiele für den lebendigen Austausch. Ein bisher einzigartiges Projekt war die „St. Petersburger Theaterspielzeit in Dresden" im Jahr 2012.

Wissenswertes zu St. Petersburg

Einwohnerzahl: 5.191.690 (2015)

Geographische Lage: Nordwesten Russlands, im Mündungsdelta der Newa in den Finnischen Meerbusen

Profil: Das auf 42 Inseln erbaute und „Venedig des Nordens“ genannte St. Petersburg wurde im Jahr 1703 von Peter dem Großen gegründet. St. Petersburg hat u. a. als Hauptstadt Russlands, als Schauplatz der Oktoberrevolution und als Stadt, in der während der Leningrader Blockade über eine Million Zivilisten starben, eine sehr wechselvolle und auch tragische Geschichte hinter sich. Heute ist St. Petersburg die zweitgrößte Stadt Russlands und die nördlichste Millionenstadt der Welt. Besonders zur Zeit der „Weißen Nächte“ kommen Touristen aus aller Welt um Sehenswürdigkeiten wie den Newski-Prospekt, die Eremitage, die Isaakskathedrale oder die Peter-Pauls-Festung zu besichtigen. Weit über die Grenzen Russlands hinaus ist das renommierte Marinski-Theater bekannt.

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