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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/partner/viele/residents.php 15.04.2019 08:53:48 Uhr 18.06.2019 10:10:22 Uhr

DRESDEN RESIDENTS # 1

Ausstellung "DRESDEN RESIDENTS # 1" 

Seit 1997 ermöglicht ein Austauschprogramm der Landeshauptstadt Dresden vor allem mit ausgewählten Partnerstädten regelmäßige Arbeitsaufenthalte von bildenden Künstlerinnen und Künstlern in der jeweiligen Partnerstadt, für die die beiden Städte jeweils Reise- bzw. Aufenthaltsstipendien zahlen. Die Künstlerinnen und Künstler finden mit diesen Stipendien nicht nur die Möglichkeit, andere Orte sondern auch neue künstlerische Techniken und andere Künstler kennenzulernen. Die Entfernung vom Alltag zu Hause bietet die Möglichkeit eines Monats ausschließlicher Konzentration für künstlerisches Arbeiten.

Den Gästen aus den Partnerstädten ermöglicht die Grafikwerkstatt Dresden professionelles Arbeiten in originalgrafischen Drucktechniken, verbunden mit einer intensiven persönlicher Betreuung. Seit über 50 Jahren leistet die „Grafikwerkstatt Dresden" kommunale Förderung von Künstlerinnen und Künstlern in Dresden und stellt einen idealen Arbeitsplatz, Treffpunkt und Rückzugsort dar.

Zu einer guten Tradition sind gemeinsame Ausstellungen geworden, mit denen sich die beteiligten Künstler vorstellen - so auch 2019. Im März waren drei Künstlerinnen aus den Partnerstädten Breslau, Hamburg und Salzburg und aus Tidaholm (Schweden) in Dresden zu Gast. Ihre Arbeiten sind noch bis 11. April 2019 in der Ausstellung "DRESDEN RESIDENTS # 1" in der Alten Feuerwache Loschwitz zu sehen.


Ort: ALTE FEUERWACHE LOSCHWITZ, Fidelio-Finke-Straße 4
Dauer: 25. März bis 11. April 2019
Öffnungszeiten: Mo., Mi., Do. 10 bis 16 Uhr, Di. 10 bis 18 Uhr, So 14 bis 18 Uhr

Künstlergespräch: 9. April 2019, 18 Uhr
Die vier Residentinnen gaben in der Ausstellung einen Einblick in ihr Werk und ihre Techniken. – Fragen erlaubt!

 

A needle scratches the surface: circle 1, 2017, Kaltnadelradierung, 27,3 x 38,5 x 1,5 cm

Astrid Ehlers/Hamburg
Sie beendete 2017 ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg mit dem Master of Fine Arts. Ihre Zeichnungen, Kaltnadelradierungen und Installationen erzählen von wissenschaftlich-philosophischen Zusammenhängen, die scheinbar profanen Gegenständen anhaften – sie blickt hinter die Oberfläche der Dinge. Der manuelle Akt, das physische Durchdringen der Oberfläche mit der Nadel und das konzeptuelle Durchdringen eines Gegenstandes werden vor allem in den Radierungen zu Synonymen.

Brigitte Kovacs/Salzburg
Sie studierte Bildende Kunst am Royal College of Art in Stockholm und Fotografie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie bedient sich verschiedener künstlerischer Verfahren und Medien wie Fotografie, Performance, Installation und Sprache. Mit ihren zumeist orts- und situationsspezifischen, konzeptuellen Arbeiten greift sie in gesellschaftliche Normen ein und stellt diese aktiv zur Diskussion.Nadel und das konzeptuelle Durchdringen eines Gegenstandes werden vor allem in den Radierungen zu Synonymen.

Hoden – aus der Serie Körperornamente, 2009, Siebdruck, 20 x 30 cm
Together we are tearing apart II, 2017, Collagraphy, 200 x 140 cm

Maja Dokudowicz/Breslau
Sie studierte Kulturwissenschaften an der Adam Mickiewicz University in Posnań und Druckgrafik an der Academy of Fine Arts in Wrocław. Sie experimentiert mit Hoch- und Tiefdrucktechniken, lässt ungewöhnliche Materialien, Fotografie und Buchbindekunst einfließen. Im Fokus steht der bewusste künstlerische Umgang mit Fragmenten – deren Bedeutung und Möglichkeiten im kreativen Kontext ebenso wie in der Beziehung zum Ganzen.

Ann-Kristin Källström/Tidaholm (Schweden) arbeitet seit mehr als 20 Jahren sowohl klassisch als auch experimentell in verschiedenen Drucktechniken. Die eigenen Erfahrungen und Beobachtungen werden ins Verhältnis zu städtischen Strukturen und Systemen gesetzt. Die digitale Fotografie dient dabei als Basis für die Suche nach menschlichen Spuren, Gespräche offenbaren Geschichten, die in den Druck überführt werden. Farbig gedachten Werken genügt das satte Schwarz.

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