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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/stadtgeschichte/ereignisse/verwaltungsgeschichte/rathaus-sanierung.php 12.10.2016 15:48:51 Uhr 23.01.2022 17:07:03 Uhr

Das Neue Dresdner Rathaus im Wandel der Zeit

Die Sanierung des Dresdner Rathauses

Diese Seite gibt einen Überblick darüber, wie sich Teile des Rathauses hinter der Goldenen Pforte gewandelt haben und was sich während der letzten Sanierung von 2011 bis 2016 verändert hat.


Das Neue Rathaus Dresden entstand in der Zeit von 1905 bis 1910 auf einem rund 10 000 Quadratmeter großen Grundstück. Mit dem enormen Wachstum Dresdens um die Jahrhundertwende war ein moderner Sitz für die Stadtverwaltung notwendig geworden. Ausgangspunkt bildete ein Architekturwettbewerb, den Karl Roth gewann. Als besondere Kennzeichen des Rathausbaus gelten die steilen Ziegeldächer, Sandsteinfassaden und Lichthöfe. Zum Wahrzeichen wurden jedoch der über hundert Meter hohe Rathausturm mit dem Goldenen Rathausmann.
Die Besucherinnen und Besucher des Plenar- oder Festsaals kommen über den östlichen Eingang ins Neue Rathaus Dresden. Erst grüßen die beiden bronzenen Löwen, dann die Goldene Pforte, ein vergoldetes schmiedeeisernes Gitter, und schließlich ein großzügiges Foyer mit massiven, moosgrünen Pfeilern.
Im Erdgeschoss vor dem Rathausturm entdeckten die Bauleute eine sogenannte Rabitzdecke. Diese besteht aus Putzmörtel mit einer Unterkonstruktion aus Draht und Stroh bzw. Schilfrohr. Damit war kein Brandschutz von oben gewährleistet. Um die hinter der Decke liegende und noch in Teilen vorhandene Inschrift in der Rückwand dauerhaft sichtbar zu machen, entstand ein offenes Atrium zum ersten Obergeschoss.
Die Obergeschosse des Rathaus- Ostflügels mit Plenar- und Festsaal sind ein Opfer der Kriegszerstörung. Beim Wiederaufbau mussten die Bauverantwortlichen große Teile des Mauerwerks abtragen und neu errichten. Im Ergebnis bilden daher heute die Foyers im zweiten und dritten Obergeschoss durch die Verbindungstreppe und die zusammenhängende Gestaltung eine Einheit.

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