Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/03/pm_120.php 14.04.2020 11:08:08 Uhr 31.05.2020 22:01:56 Uhr
Meldung vom 27.03.2020

Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

Infozettel und Vorlage für Abrisszettel stehen online

Gegenseitige Hilfe ist ansteckender als Corona. Ab sofort sind Hilfesuchende und freiwillige Helfer dazu aufgerufen, sich an der Nachbarschaftshilfe der Landeshauptstadt Dresden zu beteiligen. Das Gesundheitsamt hat diese gemeinsam mit dem Sozialamt ins Leben gerufen. Im Internet unter www.dresden.de/corona-hilfe sind abrufbar: ein Handzettel, der über die Aktion informiert, und ein Abrisszettel, den Interessierte ausdrucken und aushängen können.

Wer benötigt Unterstützung? Wer möchte Hilfe anbieten? Die Stadtverwaltung hat dafür eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Diese ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0351-4885322 oder per E-Mail an: gesundheitsamt-corona@dresden.de erreichbar. Zusätzlich ist auch das Senioren-Telefon unter 0351-4884800 von Montag bis Freitag geschaltet.

Beschreiben Sie bitte Ihr Angebot oder Ihren Wunsch per E-Mail oder telefonisch möglichst konkret: Was suchen Sie? Was bieten Sie an? Wie oft? In welchem Stadtteil? Zu welcher Zeit? An welchen Wochentagen? Wichtig ist es in der gegenwärtigen Lage vor allem, lokal im eigenen Stadtteil zu helfen.
Hinweise: Wenn ein Einkauf zu erledigen ist, sollte der Vorrat zirka für eine Woche reichen. Lassen Sie sich den Kassenzettel geben. Zu beachten ist zudem, dass die Übergabe vor der Haustür erledigt werden muss. Das Betreten der Wohnungen ist nicht erwünscht.

Falls die Bezahlung nicht über eine nachträgliche Überweisung stattfinden kann, bieten einige Geldinstitute, darunter beispielsweise die Ostsächsische Sparkasse Dresden unter Rufnummer 0351-4550, ihren Kunden im Ausnahmefall auch die Möglichkeit, Geld mobil auszuzahlen.
Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann: „In diesem Zusammenhang möchten wir alle Menschen, die zur Risikogruppe gehören – die so genannte vulnerable Gruppe – dazu aufrufen, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nicht alle Menschen haben eine Familie oder Freunde in der Nähe, die jetzt verfügbar sind.

Sei es um den Einkauf zu erledigen, den Hund auszuführen oder wichtige Medikamente in der Apotheke abzuholen. Wir haben schon sehr viele Helfende, die sich bei uns melden und gern mitmachen möchten. Nehmen Sie diese Unterstützung ohne Scheu an! Sie kostet nichts und schafft im besten Fall ein Gemeinschaftsgefühl, das über diese schwierigen Zeiten hinweghilft“.

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