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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/06/pm_004.php 03.06.2019 11:55:06 Uhr 22.09.2019 13:13:37 Uhr
03.06.2019

Von wegen Drahtesel: So gesund ist Radfahren

Sozialbürgermeisterin Kaufmann zum Tag des Fahrrades am 3. Juni

Schnell zum Sachsenmarkt in die Lingnerallee, eine ausgiebige Tagestour mit der Familie in die Sächsische Schweiz, eine entspannte Feierabendtour mit Freunden entlang der Elbe – Radfahren in Dresden boomt. „Und das ist gut so. Denn Radfahren ist total gesund“, sagt Dresdens Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann anlässlich des Europäischen Tags des Fahrrads am 3. Juni.

„Das Fahrrad ist ein hervorragendes Alltags-Fitnessgerät. Wer jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit in die Pedale tritt, tut etwas für seine Gesundheit und die Umwelt. Obendrein spart Radfahren Zeit und Geld“ unterstreicht die Bürgermeisterin, die selbst passionierte Radfahrerin ist. Auch in diesem Jahr nimmt die Landeshauptstadt Dresden wieder an der Aktion „Stadtradeln“ teil. Von Montag, 24. Juni 2019, bis Sonntag 14. Juli sammeln wieder zahlreiche Teams Fahrrad-Kilometer auf ihrem Weg zur Arbeit und zurück.

Informationen des Gesundheitsamtes

Medizinische Studien belegen, dass regelmäßiges Radfahren die körperliche Kondition steigert und die Durchblutung fördert. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine wiederkehrende Bewegung von 30 Minuten täglich. Dieses Zeitinvestment lohnt sich: Es beugt Herz-Kreislauf-Beschwerden sowie Diabetes Typ II vor.

Sportmediziner raten, kontinuierlich in die Pedale zu treten und lieber mal einen Gang früher runter zu schalten. Eine hohe Trittfrequenz sorgt für einen besseren Trainingseffekt. Radfahren in leichten Gängen schont die Gelenke. Sicher mit dem Rad unterwegs zu sein, bedeutet neben dem Fahren mit Helm auch gegenseitige Rücksicht und dass Eltern und Erwachsene Vorbild für Kinder sind.

„Das staubige Image des ,Drahtesels‘ hat das Fahrrad längst abgelegt. Citybikes, Mountainbikes, Trekkingräder, Rennräder, Gravelbikes, Lastenräder und diverse Spezialräder bis hin zum Liegerad – für fast jede und jeden gibt es das passende Fahrrad. Auch für Menschen mit Handicap ist Radfahren attraktiv und ermöglicht unabhängige Mobilität in unserer Stadt. Selbst für Schwangere ist Radfahren mit einem bequemen Sattel ideal, um sich und ihrem Baby etwas Gutes zu tun“ fügt Kaufmann hinzu.

Städtische Statistik zum Fahrradfahren

Etwa zwei Drittel aller Dresdner Haushalte besitzen mindestens ein Fahrrad. Auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner kommen derzeit 880 Fahrräder. 412 Kilometer umfasst das Dresdner Radwegenetz. Das 200 Jahre alte Verkehrsmittel ist als Verkehrs- und Transportmittel aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. In Dresden besitzen bereits 35 Prozent der Haushalte keinen PKW.

Der Tag des Fahrrads

Der Europäische Tag des Fahrrads findet seit 1998 jährlich am 3. Juni statt. Eingeführt wurde er angesichts der zunehmenden problembehafteten Verkehrsdichte durch motorisierte Fortbewegungsmittel. Zentrales Anliegen des Aktionstags ist es, darauf hinzuweisen, dass das Fahrrad das umweltfreundlichste, gesündeste und sozial verträglichste Fortbewegungsmittel darstellt.

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