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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/05/pm_063.php 16.05.2019 12:49:40 Uhr 19.05.2019 11:52:57 Uhr
16.05.2019

Start der Kampagne „Prost Wahlzeit – Günther & Hindrich ist die Wahl egal“

Erstes Video auf dem Facebook-Kanal der Stadt Dresden online

Plakat Prost Wahlzeit

„Macht doch alles eh keinen Sinn. Ändert sich doch sowieso nischt.“ Am Sonntag, 26. Mai wird in Dresden gewählt. Günther & Hindrich ist das völlig egal. Damit sind sie nicht alleine – oder doch?

Die Menschen haben Gründe zu wählen. Sie haben auch Gründe fürs Nichtwählen. Günther & Hindrich, die aus Kurzfilmen bekannten sächsischen Figuren, hörten den Dresdnerinnen und Dresdner zu. Am 13. April 2019 parkten sie mit ihrem Camper im Zentrum der Stadt und sprachen mit Passanten über die Wahlen zum Stadtrat, den Stadtbezirksbeiräten und die Europawahl. Sie kamen nicht mit moralischen Belehrungen, sondern diskutierten auf ihre sympathische und direkte Art darüber, was die Leute bewegt. Für den Dreh gab es kein vorgeschriebenes Drehbuch – die produzierten Videoclips sind spontan und intuitiv. Das Konzept verzichtete ebenso auf Schauspieler, denn es ging um authentische Meinungen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Entstanden ist eine Kampagne mit drei genialen Kurzfilmen. Der erste ist seit gestern, Mittwoch, 15. Mai auf dem Facebook-Kanal der Stadt Dresden (facebook.com/stadt.dresden) sowie auf YouTube zu sehen. Am 17. Mai und am 21. Mai gehen der zweite und der dritte Clip online.

Die Landeshauptstadt Dresden möchte mit der Kampagne Nichtwähler zum Nachdenken anregen. Ohne erhobenen Zeigefinger wird ihnen vermittelt, wie wichtig es in einer demokratischen Gesellschaft ist, zu wählen. Hintergrund der Aktion sind die bevorstehenden Wahlen für Stadtrat, Stadtbezirksbeirat, Ortschaftsrat und Europaparlament am 26. Mai. Eine geringe Wahlbeteiligung nützt niemandem. Bei der Stadtratswahl 2014 wählten nur 53 Prozent der Wahlberechtigten. Die Landeshauptstadt Dresden setzte deshalb in den Videos auch auf die wichtigen Stimmen von Nichtwählern. Denn Nichtwähler bleiben zu oft noch ungehört. Sie werden scheinbar aufgegeben, wodurch die Gefahr besteht, Unmut oder gar Politikverdrossenheit zu verstärken.

Die gesamte Kampagne umfasst einen Trailer, ein City-Light-Plakat und die drei Videoclips. Der Trailer wirbt seit Donnerstag, 9. Mai auf Facebook für den Dreiteiler. Die drei Videoclips wurden als eine Art Sitkom produziert. Sie sind verständlich und leicht zugänglich. Es sind keine Lehrfilme. Im Gegenteil, sie nähern sich dem Thema mit Humor und einer großen Prise Gelassenheit. Günther & Hindrich schlüpften dabei sowohl die Rolle der Wähler als auch in die der Nichtwähler. Das Plakat kommuniziert den Filmtitel „Prost Wahlzeit – Günther & Hindrich ist die Wahl egal“ und macht ab Dienstag, 21. Mai – wenige Tage vor der Wahl – noch einmal „offline“ neugierig auf die Filme in den sozialen Medien. Gleichzeitig animiert es zum Wählen gehen. Auch hier mit dem für Günther & Hindrich typischen Augenzwinken.

Die Kampagne wird flankiert von zwei Erklärfilmen. Sie informieren über die Arbeit des Stadtrates und die in diesem Jahr erstmalig gewählten Stadtbezirksbeiräte. Beide Filme sind ebenfalls in den sozialen Medien der Stadt zu sehen. Der Auftrag für die Konzeption der Wahl-Kampagne und die Gestaltung des City-Light-Plakates ging an die Agentur WeichertMehner. Mit der Filmproduktion des Trailers und der drei Videoclips wurde twenty4pictures beauftragt. Die Regie übernahm Jan Hasenfuß. Die beiden Erklärfilme realisierte die Fernsehen in Dresden GmbH. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf insgesamt rund 48.000 Euro brutto.

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