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15.02.2019

Zukunftsstadt Dresden zeigt Ausstellung im DREWAG-Treff

Von Mittwoch, 20. Februar, bis Freitag, 3. Mai, zeigt das Projekt „Zukunftsstadt Dresden“ im DREWAG-Treff im World-Trade-Center (Ecke Freiberger Straße/Ammonstraße) eine Posterausstellung. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des DREWAG-Treffs Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 19 Uhr und Sonnabend von 9 bis 13 Uhr zu sehen. Eine Vernissage findet am Mittwoch, 20. Februar, 19.30 Uhr statt. Alle Interessierten sind sowohl zur Vernissage als auch zur Ausstellung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die insgesamt 19 gestalteten Plakate liefern Hintergründe und Informationen zum Zukunftsstadt-Projekt. Besucherinnen und Besucher erhalten zudem Informationen zu konkrete Projekten, die Anfang 2017 von der Stadtgesellschaft ins Leben gerufen wurden und ab 2019 als sogenannte „Reallabore“ im Stadtraum verwirklicht werden sollen. Die Projekte beschäftigen sich z. B. mit der Gestaltung des Außengeländes einer Schule, fragen, wie essbare Pflanzen im Stadtteil genutzt werden können, testen, wie ein autofreier Stadtteil aussehen könnte oder bewahren Lebensmittel vor der Mülltonne und bereiten hieraus Menüs für jeden Geldbeutel. Zwei Projekte der Verwaltung ergänzen die Bürgerprojekte. In diesen wird zum einen der mögliche Arbeitsplatz der Zukunft erprobt und zum anderen eine Schnittstelle zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung im zukünftigen Verwaltungszentrum entwickelt. Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten erhalten Interessierte mittels QR-Codes, auf die die Plakate verweisen. Die DREWAG hat hierfür extra ein offenes WLAN-Netz im Ausstellungsbereich eingerichtet.

Zum Zukunftsstadt-Projekt

Das Projekt Zukunftsstadt ist ein Städtewettbewerb des Bundesministeriums für Forschung und Bildung (BMBF), bei dem Ideen und Visionen für die Zukunft Dresdens zu entwickeln und zu erproben. Ziel des Wettbewerbs ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für Dresden zu entwerfen, den Weg dorthin zu planen und in Form von Projekten umzusetzen.

Das Bundesministerium Bildung und Forschung (BMBF) rief 2015 einen Städtewettbewerb aus, für den Städte ihre Vorstellungen einer Zukunftsstadt einreichen sollten. Aus den eingereichten 160 Konzepten wurden 51 Städte, Gemeinden und Landkreise ausgewählt. Diese sollten in der ersten Phase ihre Ideen für eine
Zukunftsstadt weiterentwickeln. 2017 startete die zweite Phase, in die es nur noch 23 Kommunen schafften. In dieser zweiten Phase erarbeiteten die Dresdnerinnen und Dresdner in verschiedenen Projekten ein Konzept für die Umsetzung der eigenen Visionen. Das BMBF entschied sich im Herbst 2018 für sieben Städte aus den noch verbliebenen Teilnehmenden des Wettbewerbs Zukunftsstadt. Sie dürfen in der dritten Phase ihr eingereichtes Konzept umsetzen. Für Dresden bedeutet dies, dass die von Bürgerinnen und Bürgern gebildeten Projekte ca. 600 000 Euro vom Bund bekommen werden, um sie in den nächsten drei Jahren umzusetzen.

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