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15.03.2019

524 000 Euro für den zeitgenössischen Tanz

Landeshauptstadt Dresden erhält Bundesförderung aus dem Programm TANZPAKT Stadt-Land-Bund

Die Landeshauptstadt Dresden wurde mit ihren Partnern HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und dem Verein Villa Wigman für TANZ für das Programm „TANZPAKT Stadt-Land-Bund“ ausgewählt, um in den kommenden 2,5 Jahren die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Dresden nachhaltig zu fördern.

Das Konzept der Landeshauptstadt Dresden und ihrer Partner Villa Wigman für TANZ und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste hatte sich unter insgesamt 29 eingereichten Anträgen durchsetzen können. Das Projekt in Dresden wird mit insgesamt 524 000 Euro gefördert.
Die Jury würdigt mit ihrer Entscheidung die intensive begonnene Arbeit der Partner und bestärkt damit wesentlich die weitere Entwicklung Dresdens als Tanzstadt mit besonderem Potential.

„Für die Stärkung des zeitgenössischen Tanzgeschehens in Dresden ist die Förderung durch den Tanzpakt ein Meilenstein. Damit wird einerseits der Verbund zwischen HELLERAU und dem Verein Villa Wigman verstetigt und andererseits eröffnen sich über die nationalen Netzwerke auch verstärkt Kooperationsmöglichkeiten mit wichtigen internationalen Künstlerinnen und Künstlern sowie Compagnien. Ich freue mich über diese Aussicht“, sagt Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden.

Die gemeinschaftliche Arbeit der Partner soll professionelle Strukturen für die Weiterentwicklung Dresdens hin zu einem deutschlandweit ausstrahlenden und exzellenten Standort der Freien Tanzszene ermöglichen. Damit soll auch Dresdens Ruf als sichtbares und vielfältiges Zentrum der Kunst gestärkt werden.

„HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste freut sich, zusammen mit dem Verein Villa Wigman e.V. den zeitgenössischen Tanz in Dresden in neuen Formaten weiterzuentwickeln. Insbesondere durch die Entwicklung von Partnerschaften in der Stadt als auch Richtung Osteuropa wollen wir die Vernetzung und nachhaltige Beziehungen als auch neue künstlerische Impulse fördern“, meint Carena Schlewitt, Intendantin von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

„Mit großer Freude sieht der Verein Villa Wigman für TANZ die Förderung als ein Zeichen der Anerkennung der bisherigen Arbeit, um den Erhalt des historisch wertvollen Ortes und dessen zukünftige Nutzung als Produktionshaus für Tanz. Die hiermit gesicherten investiven Mittel werden maßgeblich die Sanierung des Hauses vorantreiben und die Basis für ein Zentrum des Tanzes in Dresden schaffen, das in der Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste herausragende Bedingungen für die Entwicklung der Freien Tanzschaffenden bieten wird.“
Katja Erfurth, Vorstandsvorsitzende des Vereins Villa Wigman für TANZ

Das Projekt „TANZPAKT Dresden“ ermöglicht einerseits Künstler-Residenzen, Bühnenproduktionen für ein breites Publikum, wissenschaftlich-künstlerische Laboratorien und Akademien mit regionalen Tanzschaffenden und internationalen Gästen und unterstützt andererseits maßgeblich die Sanierung der Villa Wigman, dem ehemaligen Wohn- und Arbeitshaus von Mary Wigman, als zukünftiges Produktionshaus für Tanz.

Der „TANZPAKT Stadt-Land-Bund“, der seit 2017 läuft und nun in einer zweiten Runde vergeben wurde, fördert mit einem Gesamtvolumen von 10,5 Millionen Euro die Entwicklung des Tanzes in ganz Deutschland. Davon werden 5,625 Millionen Euro vom Bund beigesteuert, die von den Ländern und den Kommunen paritätisch gegenfinanziert werden.
Gemeinsam getragen wird das Förderprogramm vom Dachverband Tanz Deutschland und der DIEHL+RITTER gUG. Ein Kuratorium begleitet und unterstützt die kulturpolitische Durchsetzung des Programms.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

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