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29.12.2017

Stadtentwicklung in einer wachsenden Stadt

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain greift Highlights 2017 heraus

Dresden ist eine wachsende Stadt. Aus dem Büro des Baubürgermeisters sind zahlreiche Baukräne zu sehen. Für den Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften stellt dies eine große Herausforderung dar.

„Wir rechnen damit, dass 2017 so viele Wohnungen neu gebaut werden wie 2016. Rund 2 600 Wohnungen in jedem Jahr“, umreißt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain die Herausforderung. „ Das schlägt sich nieder in der Arbeit der Stadtplanung und der Bauaufsicht. Auch die Kommunikation und Kooperation mit der Immobilienwirtschaft haben wir vertieft. Die Akteure auf dem Wohnungsbaumarkt luden wir zu drei Veranstaltungen der Reihe "Runder Tisch Wohnen" ein, auf denen unter anderem zum Neuentwurf der Stellplatz- und Garagensatzung und über die Förderangebote im sozialen Wohnungsbau informiert und diskutiert wurde“, so Schmidt-Lamontain weiter.

Für den sozialen Wohnungsbau konnte die Stadt Dresden für den Förderzeitraum 2017 bis 2019 ein erstes Budget von 21,5 Miollionen Euro an Fördermitteln des Freistaates Sachsen einwerben. Diese werden sowohl von der kommunalen wie von der privaten Wohnungswirtschaft für die Errichtung von Sozialwohnungen genutzt. Für den Förderzeitraum 2018 bis 2021 wurden weitere 18,5 Millionen Euro beantragt.

Im Stadtzentrum und zentrumsnah sind 2017 Baugenehmigungen für mehrere Hundert Wohnungen erteilt, unter anderem

  • für ein Wohn- und Geschäftshauses mit 117 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 100 Stellplätzen am Antonsplatz,
  • für ein Wohn- und Geschäftshauses mit 170 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 189 Stellplätzen in der Wallstraße/Marienstraße,
  • für Wohn- und Geschäftsgebäude mit 289 Wohnungen, Handel und Gastronomie, Büroeinheiten und einer Tiefgarage mit 388 Stellplätzen am Standort Elisenstraße/Gerokstraße,
  • für einen Wohnriegels am Käthe-Kollwitz-Ufer mit drei Wohngebäuden und 35 Wohnungen, sowie der Errichtung weiterer Wohnriegel an der Florian-Geyer-Straße mit jeweils mehreren Wohngebäuden mit insgesamt 86 Wohneinheiten samt gemeinsamer Tiefgarage.

In der Neustadt am Bischofsplatz sind der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses mit 36 Wohnungen, davon 26 Seniorenappartements, sowie eines weiteren Wohn- und Geschäftshauses mit 48 Wohnungen, davon 30 Seniorenappartements, genehmigt.

Es entstehen neue Wohnungen in bisher leerstehenden denkmalgeschützten Gebäuden

  • durch Nutzungsänderung in ein Wohngebäude mit 32 insgesamt Wohneinheiten in der Tharandter Straße 106/108,
  • durch Nutzungsänderung in zwei Wohngebäude mit insgesamt 46 Wohneinheiten in der Heidenschanze 3.

Schulen, Bildungseinrichtungen und Kindertageseinrichtungen müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten. 2017 sind Baugenehmigungen erteilt worden für

  • den „Campus Bildungszentrum Handwerk Dresden" der Handwerkskammer Dresden,
  • den Schulkomplex Pieschen mit Gymnasium und Oberschule Erfurter Straße/Gehestraße,
  • die Sanierung und Erweiterung der 84. Grundschule in Hellerau; die ehemalige Feuerwache wurde in das Ensemble einbezogen,
  • die Errichtung der 148. Grundschule mit einer Ein-Feld-Sporthalle in der Lößnitzstraße
  • sowie das Kinderzentrum Langebrück in der Friedrich-Wolf-Straße mit Kindergarten- und Hortplätzen.

Für das Sachgebiet Sonderbauten der Bauaufsicht bedeuteten die Genehmigung für ein Nationales Centrum für Tumorerkrankungen am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden sowie die Fertigstellung des Zentrums für Systembiologie am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Herausforderungen.

Einen wichtigen Kulturbau konnte die Stadt 2017 selbst eröffnen: Den neuen Konzertsaal im Kulturpalast mit einer Spielstätte für die Herkuleskeule und den Räumen der Städtischen Bibliotheken.

Superlative bei den fliegenden Bauten waren:

  • Das größte Zirkuszelt der Stadt hatte einen Durchmesser von 52 Metern. Es bot 2500 Personen einen Sitzplatz.
  • Das größte Festzelt für 2 400 Personen stand auf dem Pichmännel Oktoberfest. Es hatte eine Größe von 60 x 40 Metern.
  • Das größte Riesenrad mit 50 Metern Höhe drehte sich auf dem Stadtfest Dresden.
  • Die größte Winterrutsche mit einer Länge von 36 Metern stand auf dem Altmarkt.
  • Die größte Bühne mit 51 mal 15 Metern wurde für das Konzert Depeche Mode im Ostragehege errichtet.

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