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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/06/pm_107.php 28.06.2017 16:00:47 Uhr 25.11.2017 08:48:15 Uhr
23.06.2017

„Johanngarten“ bringt mehr Grün in die Johannstadt

Weitere Projekte zur Aufwertung des Stadtteils sind angeschoben

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau, Verkehr und Liegenschaften, Raoul Schmidt- Lamontain, übergibt am Sonntag, 25. Juni, zum „Tag der Architektur“, die neu geschaffene Grünfläche „Johanngarten“ an der Hopfgartenstraße an die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Johannstadt. Interessierte können im Rahmen einer Führung mit Henning Seidler, Landschaftsplanungsbüro Evergreen Dresden, Details zu dem Vorhaben erfahren.

„Die Ideen für die Planung des ‚Johanngartens‘ lieferten zum größten Teil die Johannstädterinnen und Johannstädter selbst. Sie haben sich mit Unterstützung durch das Quartiersmanagement intensiv am Planungsprozess beteiligt“, dankt Schmidt-Lamontain den Anwohnern für ihre aktive Teilnahme. „Von November 2015 bis Juni 2016 haben wir Entwurfsvarianten und Anregungen der Anwohner miteinander diskutiert und abgestimmt und eine gemeinsame Pflanzaktion unter Leitung des Treberhilfe e.V. veranstaltet. Im Ergebnis entstand eine ‚Grünfläche für alle‘, die durch ihre Ausstattung an das benachbarte, ehemalige Plattenwerk Gerokstraße erinnert“, so Schmidt-Lamontain weiter. Bis zur Umgestaltung der Fläche war diese verwildert und nicht zugänglich. Da es in der nördlichen Johannstadt an öffentlichen Freiflächen für die Bewohner mangelt, wurde dieses Projekt als erstes von weiteren im Rahmen des Förderprogrammes „Soziale Stadt“ mit Fördermitteln des Bundes, des Landes und Eigenmitteln der Stadt finanziert. Die Baukosten betrugen rund 250 000 Euro. Die Bauzeit erstreckte sich von Dezember 2016 bis Mai 2017.

Zu den künftig noch geplanten Projekten im Rahmen der Stadterneuerung gehören zum Beispiel der Ersatzneubau des Johannstädter Kulturtreffs, die Aufwertung des Bönischplatzes und im weiteren Umfeld die Verkehrsberuhigung der Dürerstraße sowie die Gestaltung der Grünflächen entlang der Pillnitzer Straße/ Striesener Straße. Die beiden letztgenannten Vorhaben sollen aus Mitteln der EU, konkret aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert werden. Einen Bescheid über Fördermittel in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro konnte die Stadt am 15. Juni 2017 entgegennehmen.

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