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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/06/pm_057.php 15.06.2017 17:02:40 Uhr 23.11.2017 14:05:58 Uhr
15.06.2017

2,8 Millionen Euro für Dresden Johannstadt

Presseinformation des Sächsischen Staatsministeriums des Innern

Innenminister Markus Ulbig hat heute in Dresden einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro aus Mitteln des Programms „Nachhaltige Stadtentwicklung EFRE 2014-2020“ an Dresdens Ersten Bürgermeister Det-lef Sittel übergeben. Dieses Programm wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert und soll bestehende Defizite benachteiligter Stadtquartiere abbauen, um die dortigen Wohn- und Lebensbedingungen gezielt und nachhaltig zu verbessern.

„Heute wird das Gebiet Dresden Johannstadt/Pirnaische Vorstadt in das Programm aufgenommen. In diesem Stadtgebiet wird es künftig unter anderem mehr Grünflächen und Spielmöglichkeiten für Kinder geben“, sagte Innenminister Markus Ulbig. „Damit steigern wir die Attraktivität der Johannstadt und der Pirnaischen Vorstadt erheblich und verbessern die Lebensqualität von Jung und Alt. Der heutige Tag zeigt einmal mehr, dass EU-Fördergelder hier bei uns im Freistaat Sachsen nahe an den Menschen investiert und an den richtigen Stellen eingesetzt werden“, so Ulbig.

Die Landeshauptstadt Dresden setzt im Rahmen dieser Gesamtmaßnahme unter anderem folgende Einzelprojekte um:

  • Herrichtung einer neuen Parklandschaft im Bereich Blüherpark Nord und Lingnerallee/Herkulesallee
  • Verkehrsberuhigung der Dürerstraße
  • Grünkorridor zwischen Rathenauplatz und Fetscherplatz
  • Weiterentwicklung des Aktivspielplatzes Johannstadt

Insgesamt stehen im Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung EFRE 2014-2020“ 170 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden Städte bzw. Stadtquartiere gefördert, die in einem umfassenden Sinn durch sich überlagernde städtebauliche, wirtschaftliche, demografische, ökologische oder soziale Problemlagen benachteiligt sind. Die Förderung zielt dabei im Wesentlichen auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Stadtquartier, die Verbesserung des kulturtouristischen Angebotes, die Nutzbarmachung brachliegender Flächen und die Reduzierung der Abwanderung aus den betroffenen Gebieten ab.

Die Fördergebiete wurden im Zuge eines Wettbewerbes im Jahr 2015 ermit-telt. 23 Stadtgebiete aus 22 sächsischen Kommunen wurden seitdem in das Programm aufgenommen.

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