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05.04.2017

Baustart an der Augustusbrücke am 18. April

Kfz-Verkehr wird umgeleitet, Straßenbahnen fahren noch bis Sommer 2017

Ab Dienstag, 18. April, lässt die Landeshauptstadt Dresden die Augustusbrücke denkmalgerecht sanieren. Dafür ist eine Bauzeit von etwa zwei Jahren eingeplant.  Das Vorhaben wird voraussichtlich rund 23 Millionen Euro kosten. Davon sind 17,6 Millionen Euro Fördermittel, die der Freistaat Sachsen zur Beseitigung von Hochwasserschäden beisteuert. Ausführende Firma ist die Hentschke Bau GmbH aus Bautzen.

Gegenwärtig sind bauvorbereitende Arbeiten im Gange. So wird am Theaterplatz die Baustelle eingerichtet und das Kunstwerk „Die Woge“ zurückgebaut und eingelagert. Außerdem werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, die verhindern sollen, dass sich Brutvögel im Baustellenbereich niederlassen.  

Mit Baubeginn wird die Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr während der gesamten Bauzeit gesperrt. Straßenbahnen können ab Sommer 2017 für etwa 12 Monate nicht mehr über die Augustusbrücke fahren. Der Schiffsverkehr auf der Elbe wird in beiden Richtungen aufrechterhalten. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke jederzeit überqueren. Für den Neubau des Bogens 1 wird es mehrere Vollsperrungen des Terrassenufers überwiegend an Wochenenden geben.

Im Einzelnen sollen folgende Arbeiten ausgeführt werden:

  • Wiederherstellen der Funktionsfähigkeit der Bewegungsfugen,
  • Ersatzneubau Bogen 1 und Ersatz des Füllbetons im Bogen 7,
  • Instandsetzen aller Ansichtsflächen einschließlich verformter Brüstungen,
  • Trockenlegen der Hinterfüllbereiche,
  • grundhafter Ausbau aller Verkehrsanlagen einschließlich Straßenbahngleise auf der Brücke
  • Verengen des Einmündungsbereiches Sophienstraße/Theaterplatz durch die elbseitige Gehwegverbreitung am Schloßplatz
  • Instandsetzen der Treppenanlage auf der Seite des Blockhauses,
  • Erneuerung der elektrischen Beleuchtungsanlage sowie der Fahrleitungsanlage,
  • Erneuerung bzw. Änderungen an den Anlagen der Ver- und Entsorgung.

Wegen der einfacheren Genehmigungsverfahren konnte das Straßen- und Tiefbauamt einige angrenzende bauliche Anlagen bereits sanieren lassen. So wurden die Treppenanlage und die Arkadenstützwand an der Neustädter Brückenrampe sowie das Pegelhaus und die Stützwand am Altstädter Brückenkopf 2016 denkmalgerecht instandgesetzt und Hochwasserschäden beseitigt.

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