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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/02/pm_067.php 27.02.2017 12:05:59 Uhr 30.05.2017 13:00:01 Uhr
22.02.2017

Stadt stellt präzisierte Planungen für den westlichen Promenadenring zur Diskussion

Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft stellt im März die Planungen für den westlichen Promenadenring in den Ausschüssen des Stadtrates zur Diskussion. „Seit vielen Jahren wird von der Realisierung der Promenadenringes gesprochen“, erklärt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen, „nun wollen wir ihn endlich schrittweise realisieren. Gerade weil die Dresdner Innenstadt immer dichter bebaut wird, soll sie keine steinerne Stadt sein, sondern grün und anziehend.“

Der Promenadenring um die historische Altstadt ist ein strategisches Planungsziel aus dem Planungsleitbild Innenstadt von 2008. Neben der Erinnerung an die Festungsanlagen sollen hier attraktive Aufenthaltsbereiche und Spazierwege unter Alleen entstehen, die den Innenstadtrand definieren und diesen gleichzeitig mit dem äußeren Stadtgebiet verbinden. „Den ersten Schritt wollen wir nun mit dem westlichen Promenadenring machen. Der Grünzug der Zwingerwallanlage wird im Bogen über den Postplatz fortgesetzt bis zum Dippoldiswalder Platz“, erläutert Jähnigen.

Das von der Stadt beauftragte Landschaftsarchitekturbüro plancontext aus Berlin ist im vergangenen Jahr als Sieger aus einem freiraumplanerischen Wettbewerb hervorgegangen und hat die Pläne erarbeitet.  Nach den Vorschlägen der Stadtverwaltung soll ab 2018 entlang der Marienstraße mit einer ruhigen Rahmung aus Baumreihen ein großzügiger Freiraum zum Flanieren, Ausruhen und Erholen entstehen. Dabei sollen auch die historischen Bezüge aufgenommen und die Platzräume verbunden werden. Am Dippoldiswalder Platz könnte künftig der Schalenbrunnen von Leoni Wirth, der sich bis 2004 auf der Prager Straße befand, wieder sprudeln. Entlang der Lindenreihe würde der Promenadenweg mit zahlreichen Sitzplätzen und einem Band aus attraktiven Stauden- und Gehölzpflanzung zum Innehalten einladen. Zwischen Weg und künftiger Lindenreihe an der Marienstraße sehen die Planungen großzügige Wiesen- und Rasenflächen vor.
Im Bereich der ehemaligen Bastion Saturn, die mit Sandsteinbändern nachvollzogen werden kann, soll ein weiteres Wasserbecken unter neu zu pflanzenden Bäumen integriert werden. Auf dem Postplatz könnten dauerhafte Pflanzflächen und Sitzbereiche im Bereich zwischen Waterscreen und Schauspielhaus den Platz beleben.

Wenn die Stadträte die Planungen bestätigen, werden noch in diesem Jahr die Bauleistungen für einen ersten Bauabschnitt ausgeschrieben und ab Frühjahr 2018 die Promenade gebaut.  Im Jahr 2019 sollen dann der Bereich der Bastion Saturn sowie der Dippoldiswalder Platz folgen und im Jahr 2020 schließlich der Postplatz.

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