Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/migration/Aktuelles.php 01.03.2021 08:49:27 Uhr 22.04.2021 19:19:15 Uhr

Aktuelles, Veranstaltungen & Fortbildungen

Freie Praktikumsstelle ab 23.08.2021

Sie studieren Soziologie, Sozialwissenschaft, Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Politikwissenschaft oder Erziehungswissenschaft? Sie suchen einen abwechslungsreichen, herausfordernden Einsatzort für Ihr Pflichtpraktikum? Sie haben Lust die jährlich stattfindenden Interkulturellen Tage in Dresden mit zu gestalten und bei den Veranstaltungen mitzuwirken? Dann bewerben Sie sich schriftlich per E-Mail im Büro der Integrations- und Ausländerbeauftragten. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung neben der Immatrikulationsbescheinigung auch einen Nachweis über ein notwendiges Pflichtpraktikum bei (z. B. mit dem Auszug aus der Studienordnung). Wir freuen uns auf Sie! Die Bewerbung per E-Mail senden Sie bitte an: auslaenderbeauftragte@dresden.de.

„Engagement-Stützpunkte“ für Migrantenvereine in Dresden

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den vergangenen Jahren besuchten der Oberbürgermeister und ich viele Vereine und Gruppen, in denen sich Migrantinnen und Migranten engagieren. Viele erzählten uns, dass es schwer ist, Geld für Projekte zu beantragen oder ein Büro zu mieten. Wir versprachen zu helfen.

Jetzt haben wir ein Angebot für Sie. Es heißt „Engagement-Stützpunkte“ für Migrantenvereine.

Seit dem 1. November 2020 gibt es zwei „Engagement-Stützpunkte“ in Dresden. Jeweils fünf Vereine bekommen in einem „Engagement-Stützpunkt“ ein gemeinsames Büro. Die Büros sind in der Volkshochschule Dresden (Annenstraße 10) und im Zentralwerk (Riesaer Straße 32). Das Büro kann von jedem Verein einmal in der Woche genutzt werden (immer am selben Tag von Montag bis Freitag). Im Büro sind Möbel und Technik vorhanden.

Beide „Engagement-Stützpunkte“ sind gut erreichbar mit Bahn und Bus. In beiden „Engagement-Stützpunkten“ gibt es weitere Räume, die teilweise nach Absprache von den Vereinen mitgenutzt werden können.

Jeder Verein muss für einen Platz im „Engagement-Stützpunkt“ 50 Euro im Monat bezahlen und darf bis zu drei Jahre dortbleiben.

Die Vereine im „Engagement-Stützpunkt“ bekommen auch Hilfe durch einen „Engagement-Berater“. Das ist eine Person, die zum Beispiel hilft, Anträge zu stellen, Fördergeld abzurechnen, große Räume für Feste zu mieten oder Projekte zu planen. Wenn ein Verein in den „Engagement-Stützpunkt“ einzieht, dann muss er mit dem Berater regelmäßig zusammenarbeiten.

Wer noch keinen Verein gegründet hat, kann beim „Engagement-Stützpunkt“ leider noch nicht mitmachen.

Wenn Sie mit Ihrem Verein in einen „Engagement-Stützpunkt“ einziehen möchten, dann müssen Sie den angehängten Fragebogen vollständig ausfüllen und zurückschicken oder zurückbringen. Die Adresse steht auf dem Fragebogen.

Zurzeit sind alle Plätze für die Vereine in den „Engagement-Stützpunkten“ besetzt. Bitte bewerben Sie sich trotzdem! Wir nehmen Sie auf eine Warteliste und melden uns sofort, wenn ein Platz frei wird.

Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen des Fragebogens brauchen, unterstützt Sie gern der „Engagement-Berater“ Thomas Rommel vom Kulturbüro, Schweizer Straße 32, 01069 Dresden (Tel.: 0351 40766240, E-Mail: thomas.rommel@kulturbuero-dresden.de). Bitte melden Sie sich dort vorher telefonisch oder per E-Mail an.

Viele Grüße vom Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Er freut sich, wenn die „Engagement-Stützpunkte“ helfen, Ihre Vereine zu stärken. Nutzen Sie diese Chance!

Herzliche Grüße

Ihre Kristina Winkler

Prof. Dr. Martin Gillo im Gespräch mit Marita Schieferdecker-Adolph

„Aufbrüche und Umbrüche“ - 30 Jahre Integrations- und Ausländerbeauftragte in Dresden

Am 10. September 1990 trat Frau Marita Schieferdecker-Adolph als erste kommunale Ausländerbeauftragte in den neuen Bundesländern ihr Amt in Dresden an. Damit jährte sich in diesem Jahr das Wirken der Integrations- und Ausländerbeauftragten in der Landeshauptstadt zum 30. Mal, anlässlich dessen die Festveranstaltung für das 30-jährige Jubiläum am 11. Oktober im Dresdner Rathaus stattfand. Frau Kristina Winkler, Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden lud ihre Vorgängerinnen sowie langjährige Wegbereiterinnen und Wegbereiter ein, auf Höhen und Tiefen sowie Erfolge und Misserfolge der kommunalen Integrationsarbeit der vergangenen Jahre gemeinsam zurückzublicken. Auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert sowie Staatsministerin Petra Köpping waren zugegen und hielten anerkennende Grußwörter. Die Moderation übernahm der ehemalige Sächsische Ausländerbeauftragte Herr Prof. Dr. Martin Gillo.

Auch Marita Schieferdecker-Adolph nahm an dieser Veranstaltung teil. Im angehangenen Video-Interview berichtet Frau Schieferdecker-Adolph von Ihrer 20-jährigen Arbeit, ihren Erfahrungen und Erlebnissen.

Bericht zur Umsetzung des Integrationskonzeptes 2017-2020 veröffentlicht

Hier finden Sie den Bericht zur Umsetzung des Integrationskonzeptes 2015 bis 2020 - Informationsvorlage für den Stadtrat, Zeitraum 2017 bis 2020.

Tätigkeitsbericht der Integrations- und Ausländerbeauftragten 2014 bis 2019 erschienen

In den vergangenen Jahren beherrschte kaum ein Thema so stark die öffentliche Debatte, wie die Integration von neu zugewanderten Menschen. Mit den Worten „Wir schaffen das“, löste Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Mitte unseres Jahrzehnts heftige und kontroverse Diskussionen aus. Nun ist die Broschüre „Aufbrüche und Umbrüche“ erschienen. Diese zeichnet die integrationspolitisch bewegten Jahre 2014 bis 2019 aus Sicht der Integrations- und Ausländerbeauftragten, Kristina Winkler, nach und gibt einen beeindruckenden Einblick in die Vielfalt des kommunalen Engagements zur Integration von Migrantinnen und Migranten. Ab sofort steht die Broschüre zum Download unter www.dresden.de/Migration/Publikationen zur Verfügung. Ab Donnerstag, 15. Oktober, liegt sie zudem in allen Informationsauslagen der Stadtverwaltung, in den Stadtbezirksämtern und Verwaltungsstellen der Ortschaften aus und kann auch im Büro der Integrations- und Ausländerbeauftragten im Neuen Rathaus, 2. Etage Zimmer 94 zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

Die Broschüre charakterisiert neben den gesellschaftlichen Aufbrüchen und Umbrüchen der letzten Jahre auch jene Aufbrüche und Umbrüche, die sich teils offen, teils verborgen in der Stadtverwaltung in Dresden vollzogen. Eindrucksvolle Fotos, Veranstaltungsberichte, Statistiken und Publikationsübersichten bereichern den Tätigkeitsbericht ebenso wie Kurzinterviews mit den beiden Vorgängerinnen Marita Schieferdecker-Adolph (1990 bis 2010) und Dr. Uta Kruse (2010 bis 2013). Denn nicht nur die Interkulturellen Tage begingen in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum, es jährte sich auch der Dienstantritt der ersten Dresdner Ausländerbeauftragten. Marita Schieferdecker-Adolph trat am 10. September 1990 ihren Dienst an und war damit die erste kommunale Ausländerbeauftragte der neuen Bundesländer.

Mit diesem Bestellzettel können Sie den Bericht und auch andere interessante Publikationen per Mail oder Fax bestellen:

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