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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/abfall-stadtreinigung/mitmachen/mehrweg.php 28.11.2022 17:37:44 Uhr 05.02.2023 12:43:19 Uhr

Mehrweg – Nachfüllen statt Wegwerfen

Mehrwegangebotspflicht ab 1. Januar 2023

Ab 1. Januar 2023 sind gastronomische Betriebe, Cateringunternehmen und der Lebensmitteleinzelhandel verpflichtet, Essen und Getränke zum Mitnehmen zusätzlich zur Einwegverpackung aus Kunststoff oder mit Kunststoffanteil in einer Mehrwegverpackung als Alternative anzubieten (§33, §34 VerpackG2). Für kleine Betriebe gelten abweichende Regeln.

Für welche Betriebsgröße was gilt, hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einem Merkblatt (externer Link) zusammengefasst.

In Deutschland fällt zu viel Plastikmüll an. Besonders Einweg-Plastik, oft nur kurz benutzt und dann achtlos weggeworfen, belastet die Umwelt und kostet wertvolle Ressourcen. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend leider noch verstärkt. 
Die Bundesregierung hat daher zahlreiche Maßnahmen beschlossen, überflüssiges Plastik zu vermeiden, Mehrweg-Angebote und nachhaltigen Konsum zu stärken. Ab 2023 müssen Restaurants, Bistros und Cafés, die Essen für unterwegs oder To-go-Getränke verkaufen, ihren Kunden eine Mehrwegalternative anbieten.

Wir wollen raus aus der Wegwerfgesellschaft, schaffen das aber nur wenn jeder mithilft.

Mehrweg- statt Einwegbecher für den unterwegs getrunkenen Kaffee oder Tee sind viel umweltfreundlicher. Deshalb setzt sich die Landeshauptstadt Dresden mit eine Kampagne für die verstärkte Nutzung von Mehrwegbechern ein.

Herr Bohne ist die Leitfigur dieser Kampagne und zeigt sich sowohl auf Plakatwänden, in den sozialen Medien und auch an Fahrzeugen der Stadtreinigung Dresden GmbH, die in der Stadt unterwegs sind. Er wirbt mit dem Slogan: "Einweg ist kein Weg. Mehrweg ist mein Weg." 

 

Plakat: "Einweg ist kein Weg" mit Herrn Bohne

Mehrweg-to-go statt Einweg-take-away, denn auch beim Essen zum Mitnehmen fällt viel Verpackungsmüll an. Einige Gaststätten, Imbisse und Einzelhändler in Dresden bieten schon Mehrweg-Pfandsysteme an oder füllen ihren Kundinnen und Kunden die Speisen in mitgebrachte Behälter ab.
Die Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran. Ihre Steckbriefe, Adressen und Angebote finden Sie, wenn Sie dem Link des Teasers folgen.

Unverpackt-Läden oder Wochenmärkte sind die erste Wahl, wenn man beim Einkaufen Plastikmüll reduzieren will. Doch auch in Supermärkten ist es nicht schwer, überflüssigen Plastikabfall zu reduzieren. Greifen Sie zu Mehrwegflaschen, Frischenetzen bei losem Obst und Gemüse oder zu Stoffbeuteln für Brot und Brötchen. 

Abfallvermeidung sollte stets an erster Stelle stehen. Wir haben viele Tipps, wie Sie Abfälle vermeiden können, zusammengetragen. Machen Sie mit! 

Linsen einfüllen

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