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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/abfall-stadtreinigung/mitmachen/mehrweg.php 06.06.2024 13:53:51 Uhr 17.06.2024 16:34:47 Uhr

Mehrweg – Nachfüllen statt Wegwerfen

In Deutschland fällt zu viel Plastikmüll an. Besonders Einweg-Plastik, oft nur kurz benutzt und dann achtlos weggeworfen, belastet die Umwelt und kostet wertvolle Ressourcen.

Raus aus der Wegwerfgesellschaft

Müllfahrzeug mit Spruch "Ich fahr ab auf Mehrwegbecher"

Wir wollen raus aus der Wegwerfgesellschaft, schaffen das aber nur wenn jeder mithilft.

Die Bundesregierung hat zahlreiche Maßnahmen beschlossen, überflüssiges Plastik zu vermeiden, Mehrweg-Angebote und nachhaltigen Konsum zu stärken. Seit Januar 2023 sind gastronomische Betriebe, Cateringunternehmen und der Lebensmitteleinzelhandel verpflichtet, Essen und Getränke zum Mitnehmen zusätzlich zur Einwegverpackung aus Kunststoff oder mit Kunststoffanteil in einer Mehrwegverpackung als Alternative anzubieten.

Mehrweg- statt Einwegbecher

Mehrweg- statt Einwegbecher für den unterwegs getrunkenen Kaffee oder Tee sind viel umweltfreundlicher. Deshalb setzt sich die Landeshauptstadt Dresden mit einer Kampagne für die verstärkte Nutzung von Mehrwegbechern ein.

Herr Bohne wirbt für Mehrweg

Herr Bohne ist die Leitfigur dieser Kampagne und zeigt sich sowohl auf Plakatwänden, in den sozialen Medien und auch an Fahrzeugen der Stadtreinigung Dresden GmbH, die in der Stadt unterwegs sind. Er wirbt mit dem Slogan: "Einweg ist kein Weg. Mehrweg ist mein Weg." 

 

Mehrweg-to-go statt Einweg-take-away

Linsen einfüllen

Deutschlandweit müssen alle Geschäfte Gefäße vom Kunden zur Mitnahme von Speisen und Getränken akzeptieren. Größere Betriebe sowie Kaffee-to-go-Anbieter und Lieferdienste müssen sogar eigene Mehrwegbehälter anbieten. Viele Geschäfte nutzen auch Mehrwegpfandsysteme, zum Beispiel Recup/-bowl oder Vytal. Deren Mehrwegbehälter können bei allen teilnehmenden Partnern zurückgeben werden.

Unverpackt-Läden oder Wochenmärkte sind die erste Wahl, wenn man beim Einkaufen Plastikmüll reduzieren will. Doch auch in Supermärkten ist es nicht schwer, überflüssigen Plastikabfall zu reduzieren. Greifen Sie zu Mehrwegflaschen, Frischenetzen bei losem Obst und Gemüse oder zu Stoffbeuteln für Brot und Brötchen. 

Abfallvermeidung sollte stets an erster Stelle stehen. Wir haben viele Tipps, wie Sie Abfälle vermeiden können, zusammengetragen. Machen Sie mit!