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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/archiv/pfade.php 27.11.2018 11:22:41 Uhr 06.12.2021 19:33:20 Uhr

Pfade

20. April bis 11. Juli 2016

Benjamin Hummitzsch

Die Ausstellung präsentierte Ölmalerei und hieß „Pfade“. Ausgetretene Wege? Oder neue Spuren?

Antwort gaben die Arbeiten von vier jungen Künstlern: Marie Athenstaedt und Benjamin Hummitzsch, Absolventen der Kunsthochschule Dresden, sowie Mona Pourebrahim und Hamid Reza Yaraghchi, Absolventen der Kunsthochschule Teheran. Gegenüber standen sich Arbeiten, die einerseits von unterschiedlichen Kulturkreisen geprägt sind, andererseits überraschende verbindende Elemente aufweisen.

Über die Ausstellungsreihe

Die vierteilige Ausstellungsreihe „Verwebungen. Orient – Okzident“ stellte Arbeiten von zeitgenössischen bildenden Künstlern mit unterschiedlichen Genres vor. Es wurden sowohl in Deutschland lebende Kunstschaffende ausgestellt, die den Orient bereisten, als auch Künstler, die aus den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens stammen, aber nun in Deutschland bzw. Europa ihre Heimat gefunden haben. Sie verbinden in ihren Arbeiten die Prägungen beider Welten und eröffnen mit ihrem Schaffen den Weg des Dialogs und des Kennenlernens.

Der Schwerpunkt des Ausstellungsprojektes war der Iran. Das Land mit seiner mehr als 7 000-jährigen Kultur hat sowohl die eigenen als auch sehr viele ausländische Künstler inspiriert. Die vier Ausstellungen beleuchteten dabei vier unterschiedliche Aspekte künstlerischer Verflechtungen. Die erste Ausstellung „Reflexionen Dresden – Isfahan“ präsentierte Fotografie und Ölmalerei aus den Kulturstädten Dresden und Isfahan (Iran). Die darauf folgende Ausstellung „Lichter – Die weibliche Perspektive“ zeigte eine Porträt-Serie iranischer Frauen mit ihren Vätern sowie Fotografien und Acryl-Zeichnungen mit Motiven aus iranischen und syrischen Städten. Unter dem Titel „Bewegung“ vereinten sich in der vierten Ausstellung Arbeiten rund um das Thema Kaligraphie.

Über den Verein

Der Verein Freunde des modernen Orients hat sich im Jahr 2011 gegründet, um in Deutschland die Vielfalt der Kulturen des Nahen und Mittleren Ostens zu vermitteln. Er will dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, Wissenslücken zu schließen und einen aktiven Beitrag für ein Miteinander in Frieden zu leisten. Das Ziel der Aktivitäten ist die Förderung der gegenseitigen Akzeptanz und des gegenseitigen Respekts. In der Form gemeinsamer Projekte verwirklicht der Verein seine Vorstellung einer verbindenden kulturellen Brücke mit einem lebendigen Austausch in beide Richtungen.

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