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https://www.dresden.de/de/leben/gesundheit/gesundheitsfoerderung/who/ueber.php 24.06.2022 11:22:43 Uhr 16.04.2024 22:17:01 Uhr

Über das WHO-Projekt

Was ist das WHO-Projekt „Gesunde Städte“?

Das Projekt ist bereits 1988 auf Initiative der WHO entstanden, die sich das Ziel gesetzt hat, Gesundheitsförderung zu einer der wichtigsten Aufgaben der Kommunen zu machen. Aus den ursprünglichen Städtepartnerschaften ist inzwischen eine regelrechte europäische „Gesunde Städte-Bewegung“ entstanden. Im europäischen Netzwerk arbeiten derzeit 80 Städte zusammen. Dresden ist dabei die einzige deutsche Stadt.

Auch innerhalb Deutschlands gibt es ein Gesunde Städte-Netzwerk mit inzwischen über 90 Mitgliedern. Das Netzwerk tritt dafür ein, dass die Gesundheitsförderung tatsächlich im Alltag der Menschen ankommt und versteht sich als kommunales Sprachrohr auf der Bundesebene für die kompetente Gestaltung einer lebensweltlichen Gesundheitsförderung durch integrierte Handlungsansätze und bürgerschaftliches Engagement!

Wer arbeitet im „Gesunde Städte-Projekt“ Dresden mit?

Es gibt ein Projektbüro, angesiedelt im Amt für Gesundheit und Prävention. Projektbegleitend trifft sich der WHO-Beirat „Gesunde Städte“ sechs Mal im Jahr. Die Mitglieder dieses Beirates kommen aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft. Eine Zusammenarbeit erfolgt mit allen Bereichen, die mit dem komplexen Thema Gesundheit zu tun haben.

Dazu gehören: Politik, Gesundheits-, Sozial- und Umweltsektor, Stadtentwicklung, Sport, Vereine, Kliniken, Kassenärztliche Vereinigung, Krankenkassen, Ärzte, Staatsministerium, Wirtschaftsunternehmen und Hochschulen, um beispielhaft nur einige zu nennen. Eines unserer wichtigsten Anliegen ist es, engagierte Bürger zu beteiligen.

Was zeichnet eine „Gesunde Stadt“ aus?

In einer „Gesunden Stadt“ sollte Gesundheit und Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt kommunaler Entscheidungsprozesse stehen. Ziel ist es, ein möglichst hohes Gesundheitsniveau aller Menschen in den Städten zu erreichen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Sozialstatus.

Gesundheit ist dabei im Sinne ihrer durch die WHO formulierten Definition als Zustand körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens zu verstehen.

Grundprinzipien der Arbeit sind Chancengleichheit, Nachhaltigkeit, sektorenübergreifende Zusammenarbeit und Solidarität.

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