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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/gruenes-dresden/gruenanlagen-parks/suedpark.php 12.07.2018 12:24:37 Uhr 19.09.2018 15:51:51 Uhr

Südpark

Im Moment gibt es den "Südpark" noch nicht. Die Idee dafür geht jedoch bereits auf das Jahr 1990 zurück. Schritt für Schritt soll im Dresdner Süden eine Erholungslandschaft entstehen. Die Seite informiert über das Vorhaben, welche Möglichkeiten Sie haben, sich an den Planungen zu beteiligen und gibt einen Überblick über erste Arbeiten auf der Fläche des zukünftigen Parkes.

Blick vom Südpark auf Dresden (aufgenommen im Juni 2016)
Blick vom Südpark auf Dresden (aufgenommen im Juni 2016)
© Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Ute Etzien

2014 und im Zuge der Bearbeitung des Rahmenplanes 791 Südvorstadt Dresden und des Bebauungsplanes 393 Dresden-Räcknitz Nr. 3 wurde erneut die Planung eines Südparks mit Erholungsfunktionen von den politischen Gremien gefordert und beschlossen. Wichtig war, das Gebiet frei von Bebauung zu halten und grüne Freiflächen für die Bevölkerung zu sichern.

Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft erhielt 2016 den Auftrag, eine Machbarkeitsstudie mit Analyse und Bewertung des Gebietes zu erstellen. Auf dieser Grundlage soll die weitere Planung zur Entwicklung des Südparks erfolgen.

Lage

Das Planungsgebiet von etwa 36,5 Hektar Größe wird begrenzt vom Bebauungsplan-Gebiet 393 entlang der Nöthnitzer Straße, von der Bergstraße, der Kohlenstraße, der Cämmerswalder Straße, dem Westendring und Plauenschen Ring sowie der Passauer Straße.

Gekennzeichnet ist das Gebiet durch einen starken Höhenunterschied von vierzig Metern zwischen Kohlenstraße und Nöthnitzer Straße.

Ehemalige Lehmgruben, Dickicht und gute Aussicht

Im Westen des Gebietes baute man etwa ab dem Jahr 1900 Lehm ab. Den Dresdnerinnen und Dresdnern ist daher der Begriff „die Lehmi“ geläufig. Von 1941 bis etwa 1991 verfüllte man die Lehmgruben mit Bauschutt, Hausmüll und Asche. An den ehemaligen Lehmgruben befinden sich stellenweise bis zu sechs Meter hohe und steile Böschungen.

Der heute bewaldete Bereich hat sich seit 1991 durch Sukzession (Sukzession: die auf natürlichen Faktoren beruhende zeitliche Abfolge von Pflanzen-, Tier- oder Pilzgesellschaften an einem Standort) entwickelt. Der Wald ist undurchdringlich und dadurch kaum erlebbar.

Im östlichen Bereich des Gebietes dominieren fruchtbare Ackerflächen mit hohen Bodenwertzahlen. Durch die starke Hangneigung treten hier bei Starkregen Probleme mit Bodenerosion auf.

Die offene Landschaft am Hang bietet eine gute Aussicht auf Dresden und sorgt für frische Luft in der Umgebung. Die Aufenthaltsqualität allerdings ist derzeit gering. Daher wird das Gebiet hauptsächlich zum Durchlaufen benutzt. Entlang der Fernwärmeleitungen verlaufen in Ost-West-Richtung Bitumen- und Plattenwege. Die Nord-Süd-Verbindung besteht von der Nöthnitzer Straße nur bis zur Kreuzung der Fernwärmeleitungen. Die Verbindung zur Kohlestraße führt derzeit durch den Acker.

Planung

Der „Südpark“ soll kein klassischer gestalteter Park werden. Angelehnt an den Gedanken eines Landschaftsparks ist geplant, die Elemente Wald, Wiesen und Lichtungen, Agrarflächen, Wasser und Wasserrückhalteflächen bewusst einzubeziehen. Es sind sowohl intensive Bereiche vorgesehen, die der aktiven sportlichen Erholung dienen als auch extensive Bereiche, bei denen Biotopschutz im Vordergrund steht.

Die Entwicklung des Südparks ist eine langfristige Zielstellung und Aufgabe, die in kleinen Schritten verwirklicht werden soll. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das Anlegen von Wegen im Gebiet eine vordergründige Aufgabe.

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