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29.03.2017

100 % Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus

Veranstaltungen der Internationalen Wochen gegen Rassismus bis 6. April

Noch bis zum 6. April 2017 laufen die bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto „100 % Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“ – auch in Dresden. Es ist ein vielfältiges Programm entstanden, das von Dresdner Vereinen, Institutionen und den Einwohnern angeboten wird. Weitere Informationen dazu sowie das vollständige Programm und dessen Übersetzungen in den Sprachen Englisch und Arabisch sind unter www.dresden.de/iwgr abrufbar.

Auszug aus dem Programm bis 6. April:

Donnerstag, 30. März

  • 17 bis 20 Uhr
    TU Dresden, Raum A251/U, Zellescher Weg 17
    Von der Zuschreibung zum Rassismus
    Workshop bestehend aus interaktiven Übungen, die sich den unterschiedlichen Ausprägungen zwischen Zuschreibung, Stereotype, offener, verdeckter und versteckter Diskriminierung in Form von Rassismen zuwenden. In insgesamt vier Schritten soll das Bewusstsein für das eigene Denken, Sprechen und Handeln innerhalb der multikulturellen Gesellschaft reflektiert und geschult werden. Dabei wird unter anderem den Fragen nachgegangen, inwiefern wir alle dazu beitragen, dass sich gewisse Zuschreibungen innerhalb der Gesellschaft manifestieren, wie sich daraus Rassismen entwickeln und wie damit umgegangen wird und werden sollte.

Freitag, 31. März

  • 17 bis 19 Uhr
    Himmelfahrtskirche Leuben, Altleuben 13
    Interkulturelles Frühlingskonzert: Benefizkonzert vom Netzwerk „Leuben ist bunt“ zu Gunsten der Syrien-Hilfe des arche noVa e. V.
    Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt eröffnet und moderiert das Konzert. Mit dabei sind Rufus Brodersen (Organist), Freier Chor Dresden, Dorit Schwarz (Dresdner Philharmonie), Benjamin Schwarz (Staatsoperette Dresden) und die Schülerband „22 Grad“ (HOGA-Schule).

Sonnabend, 1. April

  • 18 Uhr
    Neues Rathaus, Plenarsaal, Rathausplatz 1
    Zuerst Mensch! Konsequenzen für den gesellschaftlichen Dialog
    Vortrag mit interreligiöser Podiumsdiskussion, umrahmt von Musik

Sonntag, 2. April

  • 18 Uhr
    DIWAN Café, Pulsnitzer Straße 18
    „Wo wir herkommen und unser neues Leben in Dresden“
    Flüchtlinge aus Syrien berichten über ihre Erfahrungen und wie sie in Dresden angekommen sind.

Montag, 3. April

  • 18 Uhr
    Stadtarchiv, Elisabeth-Boer-Straße 1
    Das [un]bekannte Andere - Verfolgung von Sinti und Roma in Sachsen: Vortrag von Claudia Pawlowitsch
    In Medien, Politik und Alltagsbewusstsein werden Vorurteile über Sinti und Roma beständig wiederholt. Das Vorurteil „Antiziganismus“, die zugrunde liegenden Motive und Auswirkungen werden in dem einführenden Vortrag anhand lokalhistorischer Beispiele skizzenhaft offengelegt
  • 19 Uhr
    Frauenkirche, Neumarkt
    Frederik Willem de Klerk
    Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Friedensnobelpreisträger in der Frauenkirche Dresden« der Stiftung Frauenkirche Dresden
    Vortrag des ehemaligen Staatspräsidenten der Republik Südafrika und Friedensnobelpreisträger von 1993, Frederik Willem de Klerk: »Kulturelle, religiöse und ethnische Vielfalt in einer kleiner werdenden Welt bewahren: Die zentrale Herausforderung für Frieden im 21. Jahrhundert«

Dienstag, 4. April

  • 18 bis 19.30 Uhr
    Neues Rathaus, Raum 1/200, Dr.-Külz-Ring 19
    Rassismus unter Menschen mit Migrationshintergrund
    Wo liegen die Ursachen und was kann dagegen getan werden? Vortrag mit Diskussion

Mittwoch, 5. April

  • 17.30 Uhr
    Neues Rathaus, Goldene Pforte, Rathausplatz 1
    Rechte Gewalt in Sachsen
    Vernissage zur Ausstellung von RAA Sachsen e. V.

Donnerstag, 6. April

  • 18 Uhr
    Jorge-Gomondai-Platz
    Stilles Gedenken an Jorge Gomondai
    Blumenniederlegung
  • 19 Uhr
    Dreikönigskirche, Kleiner Festsaal, Hauptstraße 23
    Madgermanes – Ausbeutung unter deutscher Flagge?
    Im Gedenken an Jorge Gomondai: Vortrag und Podiumsdiskussion über die Situation mosambikanischer Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter in der DDR und ihre erschwerten Lebensbedingungen im Heimatland heute. Die Veranstaltung findet mit Übersetzung in Gebärdensprache statt.

Organistorischer Hinweis

Die Veranstaltenden sind für die Inhalte ihrer Veranstaltungen selbst verantwortlich. Sie behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu ihren Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.

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