Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/rathaus/dienstleistungen/sorgerecht_d115.php 12.06.2020 11:27:54 Uhr 15.07.2020 13:47:23 Uhr

Sorgerecht und Vaterschaftsanerkennung

Wir arbeiten für Sie im eingeschränkten Dienstbetrieb!

Das Jugendamt der Landeshauptstadt Dresden hat ab Montag, den 4. Mai, weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet.

Damit erfolgt eine Besuchersteuerung, die aufgrund der engen Raumsituation und der noch bestehenden Ansteckungsgefahr zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und der Beschäftigten notwendig ist und die gesetzlichen Vorgaben zur Kontaktbeschränkung und zum Mindestabstand berücksichtigt. Der Zugang zum Jugendamt ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet.

Beratungen finden hauptsächlich telefonisch oder per E-Mail statt.

Kontaktadressen für Beratungs- und Terminanfragen sind:

Terminvergabe

Aus technischen Gründen ist eine Online-Terminvergabe derzeit nicht möglich.

Beurkundungen werden derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung durchgeführt.
Damit erfolgt eine Besuchersteuerung, die aufgrund der engen Raumsituation und der noch bestehenden Ansteckungsgefahr zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und der Beschäftigten notwendig ist – und die gesetzlichen Vorgaben zur Kontaktbeschränkung und zum Mindestabstand berücksichtigt. 

Zwecks Vorbereitung der Beurkundung und Terminvergabe übersenden Sie uns bitte folgende Unterlagen:  

  • das von Ihnen ausgefüllte Formular, 
  • Kopie Ihre Personalausweise (bitte Vorder- und Rückseite beachten), alternativ Reisepass mit Meldebescheinigung,  
  • Kopie der Geburtsurkunde des Kindesvaters,
  • Kopie Seite des Mutterpasses, auf welcher der voraussichtliche Entbindungstermin erkennbar ist bzw. Geburtsurkunde des Kindes. 

Sollte der Vater einer Religion angehören, notieren Sie bitte ebenfalls, ob die Religion auf der Geburtsurkunde des Kindes beim Vater mit genannt werden soll.  

Sie können uns die Unterlagen per E-Mail beistandschaften-beurkundung@dresden.de oder mit der Post senden. 

Die Terminvergabe erfolgt nach Eingang aller Unterlagen.

Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind und ein gemeinsames Kind haben, können die elterliche Sorge gemeinsam ausüben, wenn sie so genannte Sorgeerklärungen abgeben.

Solche Sorgeerklärungen müssen öffentlich beurkundet werden, was bei jedem Jugendamt oder beim Notar (kostenpflichtig) erfolgen kann. Diese Sorgeerklärungen können im Streitfall nur vom Familiengericht aufgehoben werden.

Deshalb ist es empfehlenswert, vorher eine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Voraussetzung für die Beurkundung ist die rechtskräftige Vaterschaftsanerkennung.

Die Vorsprache während der Sprechzeiten ist ohne vorherige Terminvereinbarung möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Abteilungssekretariat.

 

Ist die Kindesmutter bei der Geburt ihres Kindes ledig, rechtskräftig geschieden oder verwitwet, so hat ihr Neugeborenes zunächst keinen „rechtlichen“ Vater. Dazu bedarf es einer Anerkennung durch den Vater.
Diese Anerkennung erklärt er vor einer Urkundsperson, die darüber eine Urkunde erstellt.
Außerdem ist die Zustimmung der Mutter erforderlich, die sie ebenfalls in öffentlich beurkundeter Form abgeben muss. Diese Erklärungen sind vor der Geburt des Kindes möglich. Es kann allein oder zu zweit vorgesprochen werden.
Sind Mutter oder Vater des Kinds minderjährig, so bedarf es für ihre Anerkennung der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.
Die Vorsprache während der Sprechzeiten ist ohne vorherige Terminvereinbarung möglich.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Abteilungssekretariat.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Standesamt.
Antragsberechtigt sind nur Mütter, die zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes nicht verheiratet waren und mit dem Vater des Kindes kein gemeinsames Sorgerecht haben.
Den Nachweis über das alleinige Sorgerecht benötigen diese alleinerziehenden Mütter beispielsweise, wenn sie Verträge über Kindertagesbetreuung abschließen, ein Konto für das Kind eröffnen, Nachlassangelegenheiten regeln oder einen Reisepass oder Ausweises beantragen wollen. Außerdem muss die Bescheinigung bei medizinischen Behandlungen, auf dem Meldeamt und bei Abschluss eines Lehrvertrages vorgelegt werden.

Das PDF-Formular kann online ausgefüllt werden.
Weiterhin können diese Anträge über
  • die Bürgerbüros,
  • per Post
    Landeshauptstadt Dresden
    Jugendamt
    SG Beistandschaften/Amtsvormundschaften
    PF 12 00 20
    01001 Dresden,
  • per E-Mail jugendamt@dresden.de oder
  • persönlich auf der Enderstraße 59, 01277 Dresden,
    Sachgebiet Beistandschaften/Amtsvormundschaften,
    Haus C, 1. Etage, Zimmer 99,
    Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr
gestellt werden.

Kontakt

SG Beistandschaften/Beurkundungen

Landeshauptstadt Dresden
Jugendamt


Besucheranschrift

Seidnitz-Center
Enderstraße 59
Haus C, 1. Etage
01277 Dresden


Themenstadtplan

Telefon 0351-4885616 , 0351-4884761
Fax 0351-4884763
E-Mail jugendamt@dresden.de


Postanschrift

Postfach 12 00 20
01001 Dresden


Öffnungszeiten

Montag: 9 bis 12 Uhr
Dienstag: 9 bis 18 Uhr
Donnerstag: 9 bis 18 Uhr
Freitag 9 bis 12 Uhr
Montag und Freitag bitte vorherige Terminvereinbarung!

Um längere Wartezeiten zu vermeiden, finden Termine mit Dolmetschern (Fremdsprachen bzw. Gebärdensprache) grundsätzlich nur außerhalb der Sprechzeiten nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 0351-4885616 statt.



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