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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2022/11/pm_048.php 18.11.2022 11:41:18 Uhr 06.12.2022 09:14:23 Uhr
Meldung vom 18.11.2022

TechnologieZentrumDresden Gostritzer Straße wird erweitert

Zusätzliche 6.000 Quadratmeter zum Forschen und Gründen

Oberbürgermeister Dirk Hilbert setzte am heutigen Freitag, 18. November 2022, den ersten Spatenstich für die Erweiterung des TechnologieZentrumDresden Süd an der Gostritzer Straße 61-63. Die Landeshauptstadt Dresden treibt das Projekt als Gesellschafter neben der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Technischen Universität Dresden voran, wie der Oberbürgermeister erklärt: „Ein starker und breit aufgestellter industrieller Mittelstand ist der Motor unserer Wirtschaft. Unsere Technologie- und Gründerzentren schaffen so für ambitionierte Gründer, Forscher und Unternehmer ein attraktives und bezahlbares Angebot an Büros, Laboren, Werkstätten und Reinräumen. Damit legen wir aktiv die Grundlage für Dresdner Erfolgsgeschichten wie etwa die von Novaled oder Infratec.“ Im nahen Umfeld der TU Dresden ziehe der Standort besonders Unternehmen aus den Bereichen Mess- und Sensortechnik, Produktionstechnik, Softwaretechnik und Umwelttechnologien an.

Bei dem Bauvorhaben entstehen die zwei neuen Gebäude Riegel 4 und Riegel 5 mit einem verbindenden Mittelbauwerk. Rund 6.000 Quadratmeter neue Mietfläche kommen hinzu, der gesamte Standort wächst damit auf rund 19.000 Quadratmeter. Dr. Bertram Dressel, Geschäftsführer der TechnologieZentrumDresden GmbH: „Wir sind froh, dass die Bauarbeiten nun beginnen können. Mit der Errichtung von insgesamt fünf Riegelbauwerken erfüllen wir den bereits in den 1990er Jahren entwickelten Masterplan und erreichen die maximale Ausbaustufe an der Gostritzer Straße. Die Gebäude werden als Smart Building und energieeffizient nach KfW-Standard gebaut. Den Strom erzeugt eine Photovoltaikanlage. Sie soll sogar eigene Ladestationen versorgen.“ Die Fertigstellung ist für Anfang 2024 geplant, die Kosten belaufen sich auf 20 Millionen Euro. 

Große Nachfrage an Gewerbeflächen für Gründer in Dresden
Für die gesamte Fläche des neuen Doppelriegels bestehen bereits Vormietverträge; Wünsche der künftigen Mieter flossen in die Bauplanung mit ein. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen für Gründer in Dresden ungebrochen. Auf den insgesamt gut 65.500 Quadratmetern an acht Standorten mit städtischer Beteiligung beträgt die durchschnittliche Auslastung 98 Prozent: „Gerade im Bereich Hochtechnologie erleben wir ein sehr dynamisches Wachstum und steigende Nachfrage. Wir sind stark gefordert, unsere Bauvorhaben hier zu beschleunigen und zu erweitern“, sagt Dr. Robert Franke, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung. In den vergangenen drei Jahren hat die Landeshauptstadt mit dem DGH Gewerbehof Freiberger Straße, dem Nanocenter in Klotzsche und den Universellen Werken an der Zwickauer Straße rund 15.000 Quadratmeter neue Flächen für Startups geschaffen. Im Bau bzw. in Planung befindlich sind der zweite Bauabschnitt Gewerbehof Freiberger Straße, die Schalterhalle 9 im Kraftwerk Mitte und sowie ein weiteres Biotechnologiezentrum an der Fiedlerstraße. Zusammen mit dem nächsten Riegel der Universellen Werke kommen damit rund 25.000 Quadratmeter Fläche hinzu. „Wir entwickeln beständig eigene Immobilien und treiben gleichzeitig Partnerschaften mit privaten Akteuren voran“, bekräftigt Franke.

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