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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2022/03/pm_029.php 08.03.2022 16:03:45 Uhr 24.05.2022 08:39:48 Uhr
Meldung vom 08.03.2022

Hilfe für die Ukraine: Unterbringung

Dresden bereitet sich aktuell intensiv auf die Unterbringung von ukrainischen Schutzsuchenden nach ihrer Zuweisung durch die Landesdirektion Sachsen vor. In der staatlichen Erstaufnahmeeinrichtung auf der Stauffenbergallee bringt die Landesdirektion aktuell 494 ukrainische Geflüchtete unter. Aktuell gibt es noch keine konkreten Informationen, wann wie viele Personen nach Dresden zugewiesen werden. Die Stadtverwaltung rechnet mit kurzfristig mehr als 200 Personen aus den Erstaufnahmeeinrichtungen, die unterzubringen sein werden.

Bei der Unterbringung der Schutzsuchenden setzt die Stadt vorrangig auf Wohnungen. Außerdem sollen Sammelunterkünfte in Form von Pensionen, Hotels und Übergangswohnheimen genutzt werden. Als Notunterkünfte kommen auch Turn- und Messehallen in Betracht. Diese sollen jedoch nur als letztes Mittel im Ausnahmefall belegt werden.

Stand heute, Dienstag, 8. März 2022 (10 Uhr) sind insgesamt 15 Flüchtlinge aus der Ukraine durch die Landeshauptstadt Dresden in einem Hotel untergebracht. Der Hotelbetreiber stellt diese Plätze kostenfrei zur Verfügung. Die Dresdner Hotelallianz hat ihre Soforthilfe zur Unterbringung Geflüchteter inzwischen von 300 Plätzen auf rund 800 Plätze aufgestockt. Erste Verträge sind geschlossen. Daneben haben viele Dresdnerinnen und Dresdner schutzsuchende Menschen aus der Ukraine in ihren Privatwohnungen aufgenommen.

Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann würdigt das Engagement der Dresdnerinnen und Dresdner sowie der Hotels: „Ich bin tief beeindruckt von der Solidarität und dem Engagement für die Geflüchteten aus der Ukraine. Ein herzliches Dankeschön an alle, die schnell und unbürokratisch Unterkünfte bereitstellen. Jeder Schlafplatz, von der Couch bis hin zum preisgünstigen oder gar kostenfreien Hotelzimmer, ist ein Lichtblick.“

Insbesondere möblierte Unterkünfte werden weiter dringend benötigt. Täglich gehen neue Angebote für Wohnungen, Gemeinschaftsunterkünfte und Hotels ein. Über 1.000 Angebote sind es bislang. Das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung sowie das Sozialamt prüfen alle Angebote, führen Absprachen mit den Vermietern und bereiten die Belegung und Zuweisung der Geflüchteten vor, soweit diese nicht in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Freistaats unterkommen. Ein städtischer Unterbringungsplatz wird zur Verfügung gestellt, sobald eine landesrechtliche Zuweisung der betreffenden Person durch die Landesdirektion Sachsen in die Landeshauptstadt Dresden erfolgt ist.

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