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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2021/09/pm_128.php 04.10.2021 14:43:09 Uhr 24.10.2021 14:36:12 Uhr
Meldung vom 29.09.2021

App „start2park“ soll Dauer der Parkplatzsuche vorhersagen

Frankfurter Uni sucht Testfahrer für Forschungsprojekt in Dresden

Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) untersucht im Forschungsprojekt „start2park – Parksuche erfassen, verstehen und prognostizieren“ den Parksuchverkehr in Dresden. Dazu sucht die Hochschule nun Testfahrer, die die App nutzen.

Mitmachen können Autofahrende aus jedem Ort Deutschlands. Die App trackt die Parkplatzsuche an vielen unterschiedlichen Standorten und zu vielen unterschiedlichen Zeitpunkten und ermittelt verschiedenste Einflussfaktoren. Daraus wird ein Prognosemodell entwickelt, welches in der Lage ist, die Parksuchzeit für individuelle Fahrten vorherzusagen. Auch mittlere Parksuchzeiten nach Stadtteiltypen und Uhrzeiten können abgeleitet werden. Nach Ablauf des Forschungsprojektes soll das Prognosemodell in Navi-Apps integriert werden.

Simone Prüfer, Leiterin des Straßen- und Tiefbauamtes: „Wir begrüßen das Forschungsprojekt und möchten die Dresdner auffordern, es zu unterstützen. Die systematische Erfassung von Parksuchzeiten nach Stadtteilen und Uhrzeiten wäre ein sehr hilfreicher Faktor für ein effizientes Parkraummanagement. Problemstellen könnten aufgezeigt und die Parksuchzeiten durch gezielte Verkehrsplanung reduziert werden. Das kommt auch dem Klima zu Gute“. Ein realistischeres Bild von der gesamten Autofahr- und Parksuchzeit könnte auch dazu beitragen, dass mehr Menschen auf alternative, klimafreundlichere Verkehrsmittel umsteigen.

Die App ist ab sofort in App-Stores verfügbar: start2park-app.fluxguide.com/fluxguide/appstore

Ausführliche Informationen zum Forschungsprojekt erhalten Sie hier: www.start2park.com

Ein Erklär-Video zur App finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=KwBrH5KYs6w

Das Forschungsprojekt start2park wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

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