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Linde musste weichen - Baumfällung auf der Ulrichstraße 12 dient Verkehrssicherheit

Pressemitteilung

29. Oktober 1998 / l / Rg

Linde musste weichen
Baumfällung auf der Ulrichstraße 12 dient Verkehrssicherheit


Am 19. Oktober wurde auf der Ulrichstraße eine Linde gefällt. Dazu gab es im Vorfeld eine Reihe von Anfragen und Beschwerden sowie eine Petition an den Stadtrat.

Das Straßen- und Tiefbauamt und das Grünflächenamt sowie der Petitionsausschuss haben sich intensiv bemüht, eine allen gerecht werdende, aber auch technisch und finanziell machbare Lösung für den Bau einer neuen Stützmauer am Grundstück Ulrichstraße 12 zu finden und den Baum zu erhalten. Dazu wurden verschiedene Alternativen untersucht. Diese Varianten können nicht realisiert werden, weil sie entweder keine ausreichende Standfestigkeit der Stützmauer garantieren (bei hohen Mehrkosten) oder am Landerwerb scheiterten (Verschiebung der Mauer in ein Privatgrundstück).

Die Fällgenehmigung wurde mit der Verpflichtung zur Ersatzpflanzung von zwei überdurchschnittlich großen Bäumen (Stammumfang 25 bis 30 cm) verbunden. Damit ist die Fällung aus Sicht des Baumschutzes und der Landschaftspflege tolerierbar. Für die Ersatzbäume wurde eine trockenheitsverträgliche Baumart gewählt. Damit kann ein zügiges An- und Weiterwachsen angenommen werden, so dass die nach Einschätzung der Fachleute nur mittelmäßig entwickelte Linde bald vollständig ersetzt sein wird.
Die Stadt ist bemüht, jeden unnötigen Verlust an Bäumen und Gehölzen zu vermeiden. Nur wenn, wie in diesem Fall, aus Gründen der Verkehrssicherheit Fällungen unumgänglich sind, wird - unter Festlegung von Ersatzpflanzungen entsprechend der Gehölzschutzsatzung - die Fällgenehmigung erteilt. Die beteiligten Fachämter (im vorliegendem Fall das Straßen- und Tiefbauamt) treffen ihre Entscheidungen unter Beachtung der technischen und ökologischen Aspekte.


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