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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/stadtgeschichte/ereignisse/8-mai.php 08.05.2020 20:42:04 Uhr 08.05.2021 21:29:22 Uhr

8. Mai

Dresden erinnert an den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa

Am Freitag, 8. Mai 2020, jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 75. Mal. Für den Kontinent bedeutete der Tag das Ende von sechs Jahren Krieg, das Ende von Barbarei und menschenverachtender Gewalt, das Ende des unfassbaren Massenmordens und der Vernichtung von Menschengruppen aufgrund der nationalsozialistischen Ideologie. Für viele Menschen bedeutete das die Befreiung von der verbrecherischen Gewaltherrschaft Deutschlands. Es ist der Tag, an dem eine Diktatur ihr Ende fand, die 1933 begann. Gleichzeitig markiert der 8. Mai 1945 den Beginn einer neuen politischen Ordnung, die Europa und damit auch Dresden über mehrere Jahrzehnte beeinflusst hat.

Um an die Ereignisse des 8. Mai 1945, seine Vorgeschichte und seine Auswirkungen zu erinnern, veranstaltete die Landeshauptstadt Dresden ein Gedenken auf dem Sowjetischen Garnisonsfriedhof. Wegen der Corona-Pandemie kann die Veranstaltung nur in kleinem Rahmen stattfinden. Ursprünglich wurden mehr als 100 Gäste erwartet.

Um 11.30 Uhr legte Oberbürgermeister Dirk Hilbert gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, dem Präsidenten des Sächsischen Landtags, Dr. Matthias Rößler und dem Generalkonsul der Russischen Föderation, Andrej Yurevich Dronov, am Obelisken des Sowjetischen Garnisonsfriedhof einen Kranz nieder. Weitere Teilnehmer an der Gedenkzeremonie waren die Fraktionsvorsitzenden des Dresdner Stadtrates, Zweite Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen, Dr. Wolfgang Schälike vom Deutsch-Russischen-Kulturinstituts e.V. und Holger Hase vom Verein Denk Mal Fort! e. V.

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