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https://www.dresden.de/de/kultur/kulturfoerderung/open-call-bouncing-forward.php 20.11.2020 09:30:46 Uhr 29.11.2020 21:33:43 Uhr
Im Rahmen einer Performance wird einer Frau, die am ganzen Körper mit weißer Farbe bemalt ist, das Wort Protect in blauer Farbe auf den Rücken gemalt.
© René Zieger

Bouncing Forward – Resiliente Kultur

Unter dem Titel „Bouncing Forward – Resiliente Kultur“ fördert das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden freiberuflich bzw. selbstständig tätige Kunst- und Kulturschaffende mit einem Stipendium in Höhe von je 1.250 Euro.

Freie Kulturschaffende sind von der Corona-Krise besonders hart betroffen. Aufträge, Veranstaltungen und Möglichkeiten der künstlerischen Produktion sind aktuell erneut weggebrochen – und das für eine unbestimmte Zeit.

Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen: die Fähigkeit, in noch so widrigen Situationen immer wieder aufzustehen. Es ist eine nachhaltige Kompetenz, mit Krisen umzugehen, aus Krisen zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Aufbauend auf dem Resilienzbegriff steht die Fähigkeit im Zentrum, langfristig zu überleben und sich krisenfest aufzustellen. Ziel ist entsprechend nicht die Rückkehr in den Zustand vor einem Krisenereignis, sondern eine kontinuierliche Anpassung unter sich verändernden Bedingungen. Auf Grundlage der Resilienz-Forschung lassen sich Strategien entwickeln, mit denen ein „bounce forward“ gelingen kann. So könnte sich die Corona-Krise als wichtiger Katalysator für zentrale Transformationsprozesse wie die Digitalisierung, die Erschließung neuer Produktionswege, Vertriebsmöglichkeiten und Zielgruppen sowie den Aufbau alternativer wirtschaftlicher Ressourcen erweisen.

Ziel des Stipendienprogramms ist es, Kunst- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichen Kunstsparten in ihrer Soloselbstständigkeit zu unterstützen, ihre freiberufliche Tätigkeit nachhaltiger zu gestalten und auch in Krisenzeiten in ihrer künstlerischen Praxis zu stärken.

Was wird gefördert?

Gefördert werden:

  • Projektvorhaben zur Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Arbeit (z.B. Erlernen neuer künstlerischer Ausdrucksformen und Methoden, Bildungs- und Vernetzungsvorhaben, Recherchen usw.)
  • Projektkonzepte für 2021, die sich mit künstlerischen bzw. kulturellen Mitteln mit den Herausforderungen der aktuellen Krise auseinandersetzen. Dies können insbesondere Ideen der künstlerischen Reflexion über Resilienz sein.
  • Die Fertigstellung künstlerischer Arbeiten unter den aktuellen Krisenbedingungen

Wer kann sich bewerben?

Stipendien können freiberuflich tätige bzw. soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler erhalten, die ihren Hauptwohnsitz in Dresden (PLZ 01) haben und weder an einer Hochschule immatrikuliert sind noch sich in einem Ausbildungsverhältnis befinden. Die freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler sollen in einem der Bereiche Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik, Film, Literatur oder einer vergleichbaren Sparte tätig sein. Auch interdisziplinär arbeitende Künstlerinnen und Künstler sind explizit angesprochen. Die künstlerische Tätigkeit muss haupterwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausgeübt werden. Auch freiberuflich Beschäftigte im Kulturbereich können sich bewerben.

Voraussetzung der Teilnahme ist der Nachweis der haupterwerblich ausgeübten selbstständigen künstlerischen Tätigkeit durch eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse, in einem entsprechenden Berufsverband, durch eine Eidesstattliche Erklärung.

Fördergegenstand & Ablauf

  • Stipendium in Höhe von einmalig 1.250 Euro für Projektkonzeption, künstlerische Produktion oder künstlerische Auseinandersetzung mit der Krise und/oder dem Thema Resilienz
  • Zusätzlich nehmen die StipendiatInnen an einem exklusiven Workshop-Programm teil. Hier können sich die StipendiatInnen in zwei bis drei durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden organisierte Schulungen zu Themen wie Digitalisierung (Vermittlung von Kunst und Kultur im Digitalen) oder Resilienz weiterbilden. Die Teilnahme an diesem Programm ist für die ausgewählten StipendiatInnen obligatorisch.
  • Jede/r Stipendiat/in erklärt sich bereit, im Nachgang des Programms über die Inhalte und Erfahrungen innerhalb des Stipendiums innerhalb eines Interviews in Form eines Podcasts zu sprechen. Die Interviews werden ab Frühjahr 2021 auf dresden.de und in den sozialen Medien der Landeshauptstadt Dresden veröffentlicht.

Stipendienhöhe: 1.250 Euro (einmalig)

Antragsfrist: 4. Dezember 2020

Bewilligungs- und Programmzeitraum: bis 31. März 2021

Antragstellung

Bitte senden Sie folgende Anlagen per E-Mail (bitte ausschließlich pdf-Dateiformate verwenden) an kultur-denkmalschutz@dresden.de:

  • Projekt- bzw. Vorhabenskizze (max. 4.000 Zeichen)
  • Tabellarischer Lebenslauf, ggf. künstlerischer Werdegang
  • Nachweis der haupterwerblich ausgeübten selbstständigen künstlerischen Tätigkeit (s.o.)

Ansprechpartner bei Rückfragen

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte unsere jeweiligen Fachreferentinnen und Fachreferenten hier

Hinweis zum Datenschutz

Die Landeshauptstadt Dresden legt großen Wert auf den Schutz Ihrer persönlichen Daten. Wir haben daher technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften über den Datenschutz beachtet werden.

Ihre enthaltenen personenbezogenen Daten sind im Amt für Kultur und Denkmalschutz für die Bearbeitung erforderlich und werden nur für diesen Zweck verarbeitet. Folgende personenbezogene Daten werden verarbeitet: Namen, Anschriften, Kontaktdaten. Ohne diese Angaben und Ihre Einwilligung zur Verarbeitung dieser Daten, ist eine Bearbeitung des Antrages nicht möglich.

Alle Angaben werden in einer Datenbank gespeichert. Sie werden ausschließlich im Zusammenhang mit dem Open Call verwendet und spätestens nach Abschluss der Aktion gelöscht. Ihre Angaben werden nicht an Dritte übermittelt.

Die Verarbeitung persönlicher Daten erfolgt mit Ihrem Einverständnis. Nach Art. 13 Abs. 2 EU-DSGVO werden Sie über folgende Rechte informiert:

Sie können nicht gezwungen oder gedrängt werden, das Einverständnis aufrechtzuerhalten.

Ihr Einverständnis können Sie jederzeit widerrufen. Nach Widerruf werden Ihre Daten gelöscht.

Sie haben gegenüber der Landeshauptstadt Dresden bzw. gegenüber der zuständigen Fachbehörde folgende Rechte: nach Art. 15 EU-DSGVO ein Auskunftsrecht, nach Art. 16 EU-DSGVO das Recht auf Berichtigung fehlerhafter Daten, nach Art. 17 EU-DSGVO das Recht auf Löschung bzw. Vergessen werden, nach Art. 18 EU-DSGVO das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung.

Sie haben das Recht, nach Art. 77 EU-DSGVO Beschwerde gegen die Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten bei der Datenschutzaufsichtsbehörde zu erheben

Verantwortlich:

Landeshauptstadt Dresden
Amt für Kultur und Denkmalschutz
Postfach 12 00 20
01001 Dresden
kultur-denkmalschutz@dresden.de

Datenschutzbeauftragter
Landeshauptstadt Dresden
Postfach 12 00 20
01001 Dresden
datenschutzbeauftragter@dresden.de

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