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Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/statistik/geoinformationen/jahre-geodaten.php 07.08.2026 12:07:23 Uhr 19.08.2026 11:18:49 Uhr |
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150 Jahre Amt für Geodaten und Kataster
Vorträge
Anmeldung
Bitte melden Sie sich für die Vorträge an. Der Anmeldelink wird spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung auf der Website kommuniziert. Die Vorträge sind alle kostenfrei. Die Vorträge finden alle im Stadtforum Dresden in der 1. Etage im Raum "Forum" statt.
Änderungen zum Jubiläumsprogramm vorbehalten. Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen.
Vortrag: Hoheitliche Bodenordnung in Stadt und Land beispielhaft erklärt
26. August 2026, 17 Uhr
Planungen und andere gesetzliche Vorgaben können mitunter keine Rücksicht auf Flurstücksgrenzen nehmen. Die vorgestellten Verfahren ordnen das Eigentum neu, ohne das ein grundsätzlicher Eigentumsverlust für die privaten Eigentümer einhergeht. Im Vortrag wird die Umlegung nach Baugesetzbuch sowie die Flurbereinigung nach Flurbereinigungsgesetz bildhaft vorgestellt.
Ort: Stadtforum Dresden, Waisenhausstraße 14, 01069 Dresden, Konferenzsaal FORUM
Vortrag: Die Stadt als zentraler Geodatendienstleister: Geodaten aus einer Hand
16. September 2026, 17 Uhr
Was sind eigentlich Geodaten? Warum werden Geodaten benötigt, damit der Themenstadtplan funktioniert? Soviel sei schon vorab verraten: Erst mit Hilfe von Geodaten können aktuelle Informationen, beispielsweise zu Bebauungsplänen, Verkehrsbehinderungen, Lufttemperaturen, Abfuhrterminen oder Hochwasserständen, im Stadtgebiet lokalisiert werden.
In diesem Vortrag erfahren Sie, welche Geodaten die Landeshauptstadt Dresden sammelt, wie sie aufbereitet werden und warum es sinnvoll ist, diese Informationen zentral bereitzustellen. Entdecken Sie mit uns, wie Geodaten Transparenz schaffen, Planungen erleichtern und unseren Alltag in der Stadt smarter machen.
Ort: Stadtforum Dresden, Waisenhausstraße 14, 01069 Dresden, Konferenzsaal FORUM
Vortrag: Wieviel ist mein Grundstück wert? Die Grundstückswertermittlung informiert
14. Oktober 2026, 17 Uhr
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Dresden mit seiner Geschäftsstelle führt nach Maßgabe des Baugesetzbuches seit 1990 eine Kaufpreissammlung. Aus diesen Angaben werden Bodenrichtwerte sowie zur Wertermittlung erforderliche Daten ermittelt und in Marktberichten veröffentlicht.
Ort: Stadtforum Dresden, Waisenhausstraße 14, 01069 Dresden, Konferenzsaal FORUM
Wanderung
Thema: Auf den Spuren der Vermessung – Besuch der Triangulationssäule Gohlig (Bannewitz)
12. September 2026
- Treffpunkt: 10 Uhr vor dem Musterhaus massa haus, Boderitzer Straße 38, 01728 Bannewitz
- Link zur Anmeldung
- Streckenverlauf, siehe rechts im Kartenfenster des Themenstadtplans
Beschreibung der Wanderung:
Start der ca. 6,5 km langen Wanderung ist am Musterhaus massa Haus unweit der Bushaltestelle Boderitzer Straße (B170) in Bannewitz. Die Haltestelle erreicht man mit dem Bus 361 vom Dresdner Hauptbahnhof kommend. Nach einer Begrüßung durch das Amt für Geodaten und Kataster wird der Referent, Herr Buder, die Wanderung erläutern.
Der erste Stopp ist nach ca. 1,5 km in der Nähe des Marienschachtes. Dort kann man den Blick ins Elbtal (Dresden bis nach Radebeul) genießen und es werden weitere Informationen zur historischen Triangulation in Sachsen vermittelt.
Der Weg führt weiter entlang der ehemaligen Trasse der Windbergbahn, die von Potschappel bis nach Possendorf führte. Der nächste Stopp ist am ehemaligen Bahnhof Hänichen-Goldene Höhe geplant.
Von hier aus geht die Wanderung weiter Richtung Goldene Höhe, die auch Gohlig genannt wird.
Auf dem Gohlig befindet sich ein Triangulationspfeiler, der 1865 errichtet wurde und ursprünglich der „Mitteleuropäischen Gradmessung“ dienen sollte. Warum das nicht passierte, sondern nur für die „Königlich-sächsische Triangulation“ genutzt wurde, wird Herr Buder erklären. Für die Triangulationsmessungen der Stadt Dresden war er mit der am meisten verwendete Beobachtungspunkt.
Von diesem Punkt hat man bei klarem Wetter einen wunderbaren Blick in die Sächsisch-Böhmische Schweiz.
Am Ende gibt es noch die Möglichkeit, in die Eutschützer Mühle einzukehren, um sich zu stärken und mit den anderen Wanderteilnehmenden sowie unserem Referenten Herrn Buder ins Gespräch zu kommen.
Zum Abschluss gibt es zwei Optionen: Entweder man wandert weiter durch den Nöthnitzgrund zur Haltestelle „Nöthnitz“ des Busses 361 oder die kürzere Variante führt zurück zur Haltestelle „Boderitzer Straße“.
Spendenaufruf
Flyer zum Downlaod
- Programm Flyer Amtsjubiläum (*.pdf, 7 MB)
Rückblick vergangene Veranstaltungen
Vortrag: Wie wird das Eigentum an Grundstücken in Dresden seit 150 Jahren dokumentiert?
Am Donnerstag, den 19. März 2026, war es soweit. Die Abteilung Liegenschaftskataster durften als Erste ihren Vortrag unter dem Titel „Wie wird das Eigentum an Grundstücken in Dresden seit 150 Jahren dokumentiert?“ den 155 anwesenden Personen präsentieren. Zwei kurzweilige Stunden vergingen bei der abwechslungsreichen Präsentation wie im Flug. Die anwesenden Gäste waren begeistert, was man durch den Applaus und die Gespräche am Ende des Abends wahrnehmen konnte.
Inhalte des Vortrages:
Das Eigentum an Grund und Boden ist seit den ersten Grundsteuervermessungen um 1840 im Liegenschaftskataster beschrieben und dargestellt. Der Vortrag zeigte, zu welchem Zweck und mit welchem Inhalt das Buch- und Kartenwerk sowie weitere Unterlagen geführt werden. In diesem Zusammenhang wurde die Entwicklung der Stadt Dresden mit wichtigen Zahlen und Fakten veranschaulicht.
Vortrag: Die Vermessung der Stadt
Der zweite Vortrag mit dem Thema „Die Vermessung der Stadt“ fand am 29. April im Stadtforum statt. 145 Interessierte verfolgten den Vortrag und bekamen Einblicke in die Arbeit der Kollegen der Abteilung Geodatenerfassung. Verschiedene Erfassungsmethoden der städtischen Geodaten wurden vorgestellt. Außerdem erfuhren die Teilnehmer, wie die Verarbeitung und Visualisierung der Daten für die verschiedenen Basiskartenwerke erfolgt. Zum Abschluss gab es einen Einblick in den oberirdischen und den unterirdischen Bauraum. Nach gut einer Stunde gab es reichlich Applaus, und es wurden vereinzelt noch Gespräche geführt.
Vortrag: Vom handgezeichneten Stadtplan zur digitalen Plattform
Zum dritten Vortrag Ende Mai waren rund 100 Besucherinnen und Besucher vor Ort. Die Abteilung Geoinformation zeigte die Entwicklung der Kartographie im Städtischen Vermessungsamt – von der klassischen Handarbeit bis hin zu modernen digitalen Geoinformationssystemen. Im Mittelpunkt standen die Veränderungen seit 1990: die Digitalisierung analoger Kartenwerke, neue digitale Karten sowie Einblicke in die analoge Kartographie bis 1997. Vorgestellt wurden historische Arbeitsmittel wie Scribente, Schaber und Gravurring sowie Beispiele früher Kartenaktualisierungen. Am Beispiel der Katasterübersichtskarte wurde der Übergang zur digitalen Kartographie erläutert. Ergänzt wurde der Vortrag durch thematische Karten des Amtes sowie einen Ausblick auf heutige digitale Plattformen zur Bereitstellung von Geodaten für Verwaltung und Bürgerschaft. Der Vortrag machte eindrucksvoll deutlich, wie sich die Kartographie innerhalb weniger Jahrzehnte von handwerklich geprägter Präzisionsarbeit zu einem zentralen Bestandteil moderner digitaler Informationssysteme entwickelt hat.
Nach 45 Minuten gab es eine Pause, die rege für Gespräche und den Besuch der Ausstellung im Stadtforum genutzt wurde.
Wanderung: Auf den Spuren der Vermessung – Besuch der Meridiansäule Rähnitz am 6. Juni 2026
Am Samstag, den 06.Juni 2026 wurde die erste von zwei Wanderungen im Rahmen des diesjährigen Amtsjubiläums durchgeführt. Im Vorfeld konnten sich interessierte Bürger*innen anmelden, um auf den Spuren der Vermessung zu wandern.
Pünktlich um 10:00 Uhr hatten sich 31 Wandersleute eingefunden. Herr Stanat vom Amt für Geodaten und Kataster begrüßte alle, gab einen Überblick zum Amtsjubiläum und erläuterte den Ablauf der Wanderung. Er stellte im Anschluss unseren Referenten Herrn Nitzsche vor, der sich bereit erklärt hatte, bei kurzen Wanderstopps Wissenswertes zum Thema „Die Vermessung in Dresden am Beispiel von Wilhelm Gotthelf Lohrmann“ anschaulich zu erläutern.
Wir starteten vor der Volkshochschule in Radebeul-Ost und folgten einem gut vorbereiteten Wanderweg über sechs Kilometer – eine Strecke, die sich als leicht bis mäßig erwies. Bei einem ersten Halt gab Herr Nitzsche einen historischen Überblick über die Gründung des städtischen Vermessungsamtes 1876 bis hin zum heutigen Amt für Geodaten und Kataster. Herr Stanat ergänzte die Ausführungen und erläuterte den aktuellen Aufbau und die Aufgaben anhand der Abteilungen des Amtes.
Weiter ging es im angenehmen Wandertempo durch die Junge Heide, über den Heidefriedhof zum Pfarrbuschgraben („Verlorenes Wässerchen“) und entlang sowie über die Leeraue bis zu den Oltersteinen. An dieser Station gab es Informationen, unter anderem zu den Findlingen und weiterem Material zur Vermessungsgeschichte Dresdens sowie zu den prägenden Persönlichkeiten. Zahlreiches Bildmaterial unterstützte die Ausführungen von Herrn Nitzsche. Er machte deutlich, welche Mühen und Anstrengungen unternommen wurden, um heute die vielfältigen Vermessungsdaten vorhalten zu können.
Nach dem Überqueren der Radeburger Straße erreichten wir nach etwa zweieinhalb Stunden die Meridiansäule in Rähnitz. Herr Nitzsche vertiefte dort die historischen und technischen Details der Vermessungsarbeit und bezog die Meridiansäule als geodätisch bedeutenden Standort in seine Ausführungen ein, während die Mitwanderer aufmerksam zuhörten.
Am Ende gab es großen Applaus von allen Seiten. Nach all den Informationen ließen wir die gemeinsame Runde bei einem Snack ausklingen. Auch die Möglichkeit, für das Pflanzen von Bäumen im Stadtgebiet zu spenden, wurde gut genutzt. Das Amt für Geodaten und Kataster dankt allen Beteiligten dafür.
Vortrag: Von A-Weg bis Zwinglistraße – Straßennamen in Dresden
Der vierte Vortrag am 24. Juni 2026 behandelte das Thema der Straßennamen in Dresden.
Rund 100 Besucher waren gekommen, um interessante Fakten, Aktuelles und Historisches zu Straßennamen, sowie zum Ablauf und den Grundsätzen der aktuellen Benennungsverfahren zu hören. Straßennamen sind uns allen geläufig, sie begegnen uns täglich als Bestandteil der Adressen in der Navigation, auf Stadtplänen und Straßenschildern. Ihre Geschichte ist eng mit der gesamten Stadtgeschichte verbunden.
Im Anschluss wurden viele interessante Fragen gestellt – und gern beantwortet.
Ausstellung: "Karten, Bilder, Pläne – Eine kartographische Zeitreise durch Dresden"
Vom 22. Mai bis 29. Juli 2026 fand im Stadtforum in der 1. Etage die Ausstellung "Karten, Bilder, Pläne – Eine kartographische Zeitreise durch Dresden" statt. Zudem gewährte die Ausstellung Einblicke in den Innendienst, den Außendienst, das Liegenschaftskataster sowie in Straßen und Hausnummern. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich begeistert und hinterließen positive Rückmeldungen. Es hat uns sehr gefreut, dass die Ausstellung bei den Besuchern Anklang fand.
Kontakt
Amt f. Geodaten und Kataster
Landeshauptstadt Dresden
Postanschrift
Postfach 12 00 20
01001 Dresden
Öffnungszeiten
| Montag | 9 bis 12 Uhr |
| Dienstag | 9 bis 12, 13 bis 17 Uhr |
| Donnerstag | 9 bis 12, 13 bis 16 Uhr |
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Zusätzlich sind Termine nach Vereinbarung möglich. Wir bitten Anfragen und Anträge zu Dienstleistungen des Amtes telefonisch oder per E-Mail zu stellen. Für eine Kundenberatung in den Diensträumen bitten wir um eine vorherige Terminvereinbarung. |
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