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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/03/pm_134.php 20.04.2020 16:26:23 Uhr 31.05.2020 22:43:35 Uhr
Meldung vom 31.03.2020

Sozialamt kümmert sich wie gewohnt um wohnungslose Menschen

Anlaufstellen, wie Essenangebote, Kleiderkammern und Suchthilfe, sind offen

Der Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus läuft. Das Gebot der Stunde heißt: Einschränkung der sozialen Kontakte. Das geht eigentlich nur zuhause, in den eigenen vier Wänden. Was ist jedoch mit wohnungslosen Menschen, die keine eigenen vier Wände haben? Und die Nächte sind aktuell wieder frostig.

Ausreichend Schlafplätze vorhanden: Das Sozialamt und seine Partner kümmern sich gerade jetzt im gewohnten Umfang um wohnungslose Menschen in Dresden. Menschen, die keine Wohnung haben, müssen auch nicht im Freien übernachten. In Dresden stehen für wohnungslose Menschen genügend warme und sichere Schlafgelegenheiten zur Verfügung. Für wohnungslose Menschen stellt das Sozialamt Plätze in sieben Übergangswohnheimen sowie in Gewährleistungswohnungen bereit. Hinzu kommen Notschlafplätze, die jedes Jahr im Winter zusätzlich eingerichtet werden. Damit werden auch die mit der Schließung der Dresdner Nachtcafés entfallen Schlafstellen kompensiert. Die Menschen finden in den städtischen Einrichtungen Schutz vor Unterkühlung und Erfrieren. Das Sozialamt hat auch ein Notfallszenario, sollten die vorhandenen Plätze in den Unterbringungseinrichtungen nicht ausreichen. Wohnungslose Menschen, die einen Platz in einem Übergangswohnheim benötigen wenden sich an das Team Wohnungslosenhilfe im Sozialamt unter 0351-4884981, Montag und Mittwoch von 8 bis 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr oder per E-Mail: wohnhilfe@dresden.de. Außerhalb der Dienstzeiten gibt es Hilfe vor Ort in der Notaufnahme des Übergangswohnheims, Hubertusstraße 36c.

Hilfeangebote für wohnungslose Menschen: Akteure der Wohnungsnotfallhilfe in Dresden haben sich mit Schutzmaßnahmen auf das Corona-Virus eingestellt, dazu wurden unter anderem Servicezeiten eingeschränkt und Zugänge angepasst. Trotzdem sind Essenangebote und Kleiderkammern offen. Es gibt Angebote der Grundversorgung sowie der Suchthilfe, die auch in der Zeit der Corona-Pandemie in Dresden Anlaufstelle für wohnungslose Menschen sind.

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