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https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/europa/partner/skopje/matchup.php 16.11.2020 09:31:27 Uhr 30.11.2021 18:50:58 Uhr
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Skopje und Dresden arbeiten zusammen um die smarte Stadt der Zukunft zu entwickeln

Neben verschiedener kultureller und partnerschaftlicher Austauschprojekte, arbeiten Dresden und Skopje nun auch im europäischen Smart City-Leuchtturm-Projektes „MAtchUP“ zusammen.

Über 3 Jahre werden die Städte nun Projekte und Synergien im Bereich Smart-City entwickeln und umsetzen. Denn MAtchUP soll die Übertragbarkeit der technischen Lösungen auf andere Quartiere und Städte ermöglichen. Die sogenannten Follower-Städte - Skopje (Mazedonien), Herzlia (Israel), Ostende (Belgien) und Kerava (Finnland) - sollen von den Erfahrungen der Lighthouse Cities profitieren und diese für ihre Transformationsprozesse nutzen.

Die Kick-off Veranstaltung fand im November 2017 in Valencia statt. Weitere Treffen folgten. Vom 4. bis 6. Dezember 2018 fand das 3. internationale Projekttreffen mit ca. 70 Vertreter der insgesamt 28 Projektpartner aus acht Ländern (Spanien, Türkei, Belgien, Finnland, Israel, Mazedonien, Italien und Deutschland) in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden statt.

Aus diesem Grund kam auch der Oberbürgermeister von Skopje, Petre Shilegov, nach Dresden. Er wurde von einer Delegation aus Vertretern von Politik und Wirtschaft aus Skopje begleitet.

Neben der Teilnahme am MAtchUP-Projekttreffen stehen Gespräche mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert und dem Ersten Bürgermeister Detlef Sittel auf dem Programm. Dazu Skopjes Oberbürgermeister Petre Shilegov: „Ich freue mich, die Partnerschaft zu Dresden weiter zu vertiefen. Den Anlass bietet das Smart-City-Projekt MAtchUP, wo wir von den Lösungen aus Dresden, Valencia und Antalya lernen. Darüber hinaus ist mir der weitere Erfahrungsaustausch mit Dresden zu den Themen Feuerwehr und Katastrophenschutz wichtig. Auf diesen Gebieten arbeiten beide Städte ebenso bereits lange eng zusammen.

In Workshops werden technologische Maßnahmen vorgestellt und diskutiert, die in den Lighthouse Cities (Leuchtturmstädte) Valencia, Antalya und Dresden im ersten Projektjahr bereits umgesetzt bzw. für die Zukunft geplant sind. Zudem wird an einem übergreifenden Evaluationssystem zur Bewertung des Erfolgs der Maßnahmen gearbeitet. „Um unseren Bürgerinnen und Bürgern eine sichere und lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, müssen wir klären, wie sich unsere Stadt entwickeln soll und wie wir zukünftig leben wollen. Hierfür rücken wir Nachhaltigkeit und Innovationen in den Fokus.

Im MAtchUP-Projekt arbeiten wir mit unseren regionalen und internationalen Partnern an den wesentlichen Faktoren, damit Dresden hierbei als Pionier voranschreiten kann“, sagt Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. Damit die Teilnehmer einen Eindruck dessen erhalten, welche Maßnahmen im Rahmen des Projektes in Dresden bereits realisiert werden konnten, erfolgt für die Teilnehmer eine organisierte Besichtigungstour durch den Projektbezirk Johannstadt – mit einer Führung durch das Innovationskraftwerk in Reick und einem Besuch in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen. Unterstützt wird diese Tour durch die Projektpartner Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI und Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB), die die Busse bereitstellen, der DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH, welche den Einblick in ihr Kraftwerk ermöglicht, sowie dem assoziierten Projektpartner Volkswagen Sachsen GmbH.

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