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Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/hochbau/scheune.php 29.07.2026 15:00:01 Uhr 11.08.2026 07:07:19 Uhr |
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Kulturzentrum „scheune“
Das Projekt auf einen Blick
Projekt: Sanierung und Erweiterung des Kulturzentrums scheune
Art der Baumaßnahme: Sanierung und Erweiterung
Nutzung: Kulturzentrum mit Veranstaltungsräumen, Gastronomie und Räumen für die scheune-Akademie
Baubeginn: Oktober 2022
Geplante Fertigstellung: August 2026
Aktueller Stand: Die Bauarbeiten befinden sich in der Abschlussphase. Die Fertigstellung ist für August 2026 geplant. Die Spielzeit 2026/2027 kann wie vorgesehen beginnen. (Stand 10. Juni 2027)
Warum wird gebaut?
Die „scheune“ ist seit vielen Jahrzehnten ein wichtiger Kulturort in der Dresdner Neustadt. Das Gebäude wurde 1951 errichtet und in den 1990er Jahren teilweise saniert. Mit der Zeit entsprach es jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit und Gebäudesicherheit.
Zudem stieß das Haus bei Veranstaltungen mit vielen Besucherinnen und Besuchern zunehmend an seine Grenzen. Das Bauaufsichtsamt erlaubte deshalb die Nutzung nur noch befristet bis Ende 2019. Um den Kulturbetrieb langfristig zu sichern, entschied der Stadtrat 2018 eine umfassende Sanierung und Erweiterung.
Mit dem Umbau werden insbesondere
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der Brandschutz auf den aktuellen Stand gebracht,
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eine barrierefreie Nutzung ermöglicht,
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die verschiedenen Nutzungsbereiche besser voneinander getrennt,
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zusätzliche Flächen für Veranstaltungen und die Arbeit des Vereins geschaffen.
So entsteht ein offenes und zukunftsfähiges Kulturzentrum für ein vielfältiges Publikum.
Was verändert und verbessert sich?
Seit Oktober 2022 wird die „scheune“ grundlegend umgebaut und erweitert. Das Gebäude erhielt einen neuen Anbau an der Nordseite sowie Erweiterungen an beiden Längsseiten. Durch die Sanierung wird der Brandschutz im Gebäude wieder voll gewährleistet und die zentralen Anliegen, die barrierefreie Nutzung und die funktionale Entflechtung der einzelnen Bereiche, ermöglicht.
Bei der Sanierung konnte der Gebäudekern des Kulturzentrums erhalten und die Nutzfläche an drei Gebäudeseiten vergrößert werden. Das Bestandsgebäude wurde nach Norden um 9 Meter und an den Längsseiten um je 3 Meter erweitert. Nach Abschluss der Bauarbeiten stehen damit rund 2.230 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung – rund 780 Quadratmeter mehr als zuvor.
Im Objekt entstanden verschiedene Veranstaltungsbereiche:
- der große Saal im OG
- ein kleinerer ebenerdig angeschlossener Saal im EG
- das Foyer im EG und OG, sowie
- ein Seminarraum im DG.
Das Nutzungsspektrum im Bereich Kultur und Konzerte wird durch den Umbau erheblich erweitert. Einzelne Bereiche können durch den Nutzer flexibler eingesetzt werden, so zum Beispiel die Flächen im Foyer und im Backstage-Bereich. Neu geschaffen werden mit der Sanierung neben dem zweiten Veranstaltungssaal auch Räume für die scheune - Akademie, welche sich seit 2008 der Weiterbildung junger Künstler der Musikwirtschaft in rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen widmet.
Damit realisieren wir den zukünftigen Bedarf der Nutzer und ein offenes Haus für Alle. Das offene Haus hat nun einen barrierefreien, überdachten und großzügigen Eingangsbereich, getrennt von der Gastronomie. Das „scheune-cafe“ gewinnt an Fläche durch die Erweiterung des großen Saales darüber und erhielt neue Sanitäranlagen, die auch hofseitig auf kurzem Weg erreichbar sind.
Was ist das Besondere?
Die Sanierung verbindet den Erhalt des historischen Gebäudes mit modernen Anforderungen an ein Kulturzentrum.
Besondere Merkmale sind:
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Der charakteristische Gebäudekern bleibt erhalten.
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Prägende Elemente wie die geschwungene Treppe im Obergeschoss wurden bewahrt.
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Der große Veranstaltungssaal konnte stützenfrei gestaltet werden und bietet dadurch eine besonders gute Sicht und flexible Nutzung.
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Die Akustik des Saales wurde deutlich verbessert.
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Der neue Eingangsbereich ist barrierefrei, großzügig und unabhängig vom Café nutzbar.
Ein erheblicher Teil der neuen Flächen entfällt außerdem auf moderne Gebäudetechnik, beispielsweise für die Lüftungsanlagen. Diese sorgt künftig für einen energieeffizienten und komfortablen Betrieb.
Rückblicke
Juli 2026: Baustellenrundgang
Ein Baustellenrundgang, zu welchem am 28. Juli 2026 das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung der Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit dem Scheune e. V. geladen hatte, stieß auf reges Interesse bei den Presse- und Medienvertretern. Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Jens Lerch (Sachgebietsleitung Hochbau), Dorit Donner (Baustrategie) und Frank Schöne (Scheune e. V.) standen als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung und informierten über den aktuellen Arbeitsstand und die verbesserten Bedingungen für die Nutzung durch den Verein.