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https://www.dresden.de/de/rathaus/stadtbezirksaemter/neustadt/geschichte/c_03.php 06.05.2015 11:38:53 Uhr 13.11.2019 08:40:03 Uhr

Innere Neustadt

Auf dem Gebiet der Inneren Neustadt, des ehemaligen Altendresden, befand sich zunächst ein slawisches Dorf.
1350 als »Antiqua Dressdin« erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich der Ort zunächst als eigenständige Gemeinde, erhielt 1403 das Stadtrecht und wurde 1549 in die Residenz Dresden eingemeindet.

Mittelpunkt der von Ackerbürgern bewohnten Stadt war der heutige Neustädter Markt, auf dem seit 1736 der Goldene Reiter steht.
Nach dem großen Brand von 1685, der Altendresden fast ganz zerstörte, entstand nach Plänen W. C. von Klengels eine repräsentative, barocke Neuanlage, die »Neue Königsstadt« und später »Neustadt« genannt wurde.

Sie umfasst das Japanische Palais, das Blockhaus und eine Vielzahl barocker Bürgerhäuser, von denen durch die Rekonstruktion der Königstraße ein bedeutender Teil zurückgewonnen wurde.

Mit Rosengarten, Staudengarten und Palaisgarten wurde die Elbuferzone neu gestaltet.
Nach dem Abbruch der Festungsmauern ab 1809 entstand auf den Flächen des ehemaligen Bastionsrings eine durchgrünte, klassizistische Villenbebauung.

Ende des 19. Jahrhunderts setzten die Ministerialgebäude und der Kuppelbau des Zirkus Sarrasani im Osten der Inneren Neustadt Akzente.
Das Gebiet zwischen Albert- und Hospitalstraße wurde durch den Ausbau des Regierungsviertels weiter umgestaltet und durch eine gemischte Verwaltungs-, Wohn- und Geschäftsnutzung neu belebt.

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