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https://www.dresden.de/de/rathaus/stadtbezirksaemter/langebrueck/geschichte/c_02.php 06.05.2015 11:39:27 Uhr 16.09.2019 17:30:43 Uhr

Langebrück / Schönborn

Langebrück verdankt seine Gründung der mittelalterlichen bäuerlichen Landnahme. In der Flur des sich am Roten Graben hinziehenden Reihendorfes hat sich das Wegenetz der Waldhufengliederung teilweise bis heute erhalten.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wohnten in Langebrück nur Bauern und Häusler. Nach 1862 erfolgte der Baubeginn für neue Ortsteile beiderseits der 1845 eingeweihten Bahnlinie Dresden-Radeberg.
Zum Teil aufwändige Villen entstanden, Langebrück wurde zum Ziel zahlreicher Sommergäste, besonders aus der nahen Residenzstadt.

Nach Langebrück zog es vor allem Künstler, Schriftsteller, Ärzte und Wissenschaftler, etwa Jean Louis Nicodé und Friedrich Wolf. Auch wenn nach dem 2. Weltkrieg, die Möglichkeiten als Luftkurort zu existieren, schwanden, blieb der Wunsch nach Wiederbelebung der Ferienorttradition.
Nach 1990 wurde im Ortsteil Heidehof eine neue Wohnsiedlung gebaut. Im übrigen wurde jedoch mehr Wert darauf gelegt, den Charakter des Ortes als Fremdenverkehrs- und Erholungsstätte zur Geltung zu bringen.

Das zum 1.1.1996 nach Langebrück eingemeindete Schönborn zeichnet sich durch relativ große Bauerngehöfte aus. Sein ländlicher Charakter ist weitgehend erhalten geblieben. Langebrück und Schönborn sind seit der Eingliederung nach Dresden Ortschaften, Schönborn schon seit seiner Eingliederung nach Langebrück.

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