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https://www.dresden.de/de/rathaus/aemter-und-einrichtungen/unternehmen/stadtarchiv/veranstaltungen/Ausstellungen.php 03.02.2023 07:15:42 Uhr 07.02.2023 22:46:24 Uhr

Ausstellungen

tender noise
tender noise

Ausstellung "tender noise"

Am 30. Januar 2023, 19 Uhr wurde die Kunstausstellung tender noise von Claudia Kleiner im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 6. April 2023 zu sehen.

Zwischen Grafik und Malerei findet Claudia Kleiner einen Ort der Hingabe, einer Hingabe an den Prozess. Mit der Linie „... wird der Sprung aus dem Statischen ins Dynamische gemacht“, verlautbarte Wassily Kandinsky 1926 in einem Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente. Claudia Kleiner erforscht diese Dynamik und verfolgt Entwicklungen, die über die grafische Natur der Linie hinaus deren Körperlichkeit nachspüren. Das angewandte Prinzip der Wiederholung wird einer belebenden Imperfektion entlarvt, wenn sich sequenziös Strichqualitäten in Minimalabstufungen ändern und vom Farbauftrag konterkariert werden. Ein leises Pulsieren entsteht, methodisch stehengelassene Linien markieren Phasenverschiebungen, die Interferenzen zur Folge haben, also Überlagerungen verschiedener Rhythmen und Farbschichten. Je nach gegenseitiger Durchdringung entsteht eine Tiefenwirkung, Fläche steigt durch Farbrauschen in den Raum, durch zärtliches Rauschen – tender noise.

Farben, Richtungen und Ebenen werden immer wieder neu in Verbindung gebracht und offenbaren einen politischen Aspekt abstrakter Kunst: Sie erinnern, dass das Denken täuschen kann und fordern nicht nur ein Prüfen der Wahrnehmung, auch ein Prüfen vermeintlichen Wissens heraus. Gleichzeitigkeit und Nebeneinander-Existieren, aber auch miteinander in Kontakt kommen können, sind essenzielle, brandaktuelle Fragen unserer Menschengemeinschaft. Claudia Kleiners Bilder sprechen eine Einladung aus, Entwicklung zu betrachten und sich auf die Suche nach den Rändern zu machen, den eigenen und denen der Welt.

Die Ausstellung ist am Montag von 9 bis 16 Uhr, am Dienstag/Donnerstag von 9 bis 17 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Impressionen von der Vernissage


  • Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs
  • Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs
  • Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs
  • Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs
  • Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs
Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs Vernissage im Ausstellungsraum des Stadtarchivs
NEUN METER VIERZIG - Die Jahrhundertflut in Dresden 2002

Verlängerung der Fachausstellung „NEUN METER VIERZIG“

Aufgrund der großen Nachfrage verlängert das Stadtarchiv Dresden schon frühzeitig die Ausstellung NEUN METER VIERZIG – Die Jahrhundertflut in Dresden 2002 bis zum Jahresende. Damit können die vielen Anfragen für Führungen realisiert werden. Die am 17. August eröffnete Ausstellung sollte bis zum 4. November 2022 gehen. Das Stadtarchiv bedankt sich für die vielen positiven Rückmeldungen und für die vielen übermittelten persönlichen Erinnerungen der Ausstellungsbesucher*innen.

NEUN METER VIERZIG - Die Jahrhundertflut in Dresden 2002

Am 17. August 2022, 19 Uhr wurde die Fachausstellung „NEUN METER VIERZIG“ im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet. Interessierte sind herzlich zur Vernissage eingeladen.

Noch bevor die Elbe in Dresden am 17. August 2002 einen Wasserstand von 9,40 Meter erreichte – der höchste jemals gemessene Wasserstand im Stadtgebiet - waren Teile der Stadt durch die gewaltigen Überschwemmungen der Weißeritz stark beschädigt. Die Hochwasserereignisse vom August 2002 haben mit ihrer Intensität und räumlich-zeitlichen Überlagerung in einem bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannten Ausmaß die große Verletzlichkeit weiter Teile des Stadtgebietes gezeigt.

Das gemeinsame Durchleben der Katastrophe resultierte vom ersten Tag an in einer außergewöhnlichen Solidarität und Hilfsbereitschaft. Der Kreis der Unterstützer*innen reichte weit über die städtischen und regionalen Grenzen hinaus in die ganze Welt. Auch wenn negative Aspekte, wie der zu verzeichnende Katastrophentourismus, ebenfalls bis heute in Erinnerung geblieben sind, so denken die Dresdner*innen vornehmlich an die nachbarschaftliche Unterstützung, das gemeinsame Sandsackfüllen und die Menschenkette beim Kellerausschöpfen. Freude und Dankbarkeit gegenüber der enormen Hilfs- und Spendenbereitschaft, vertreibt auch so manch wehmütigen Gedanken an geliebte Erinnerungsstücke, die die Wassermassen weggetragen haben. Die Ausstellung möchte genau an dieser Stelle anknüpfen, indem sie das bürgerschaftliche Engagement und das Zusammenspiel von Institutionen in den Fokus rückt. Was aus dem Hochwasser von 2002 gelernt wurde und welche vorbeugenden Maßnahmen zum Thema Flutschutz getroffen wurden, wird in der Ausstellung ebenso präsentiert. 

Mittlerweile sind zwei Jahrzehnte vergangen, aber die Erinnerung an diese Zeit ist nach wie vor präsent. Deutlich wird dabei, dass die Wirkmächtigkeit der Natur allen technischen Fortschritten zum Trotz, dem Individuum die Grenzen seiner Handlungsmöglichkeiten aufzeigt. Nur mittels gegenseitiger Unterstützung, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft wurden die Herausforderungen der sogenannten Jahrhundertfluten gemeistert – so geschehen auch im August vor 20 Jahren.

Dresden anders
Dresden anders

Die Ausstellung „DRESDEN anders“ vom Dresdner Fotoaktiv 57 e.V. schließt am 22. Juli 2022

Am 30. Mai 2022, 19 Uhr wurde die Fotoausstellung „DRESDEN anders“ vom Dresdner Fotoaktiv 57 e.V. im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet.

In einer unplanbaren Zeit gibt es dennoch planbare Ereignisse - Geburtstage zählen dazu. Aus diesem Grund begeht der Dresdner Fotoaktiv 57 e.V. seinen 65. Jahrestag im Dresdner Stadtarchiv mit einer Sonderausstellung. 65 Jahre bedeuten ein großes Stück eigene Geschichte, die eng verbunden mit unserer Stadt einhergegangen ist. Mit diesem Eisernen Jubiläum blickt der Fotoaktiv 57 e.V. auf unterschiedliche Zeiten und Bewegungen zurück, sei es gesellschaftlich oder technisch. Unter dem Titel „DRESDEN anders“ werden im Stadtarchiv ausgewählte Motive gezeigt. Die Fotos stellen Szenen dar, die in 65 Jahren Vereinsgeschichte entstanden sind und die Dresden von einer anderen Seite präsentieren.

An einem Grabstein steht der Grabpate Magnus D’Oldenburg. Der Grabstein ist brusthoch und aus Sandstein gefertigt. Magnus D’Oldenburg stütz sich mit einem Arm auf den Stein und ist im Profil fotografiert.
Grabpate Magnus D’Oldenburg

Ausstellung „Beziehungsspiegel. Mensch und Kulturdenkmal“

Am 4. April 2022, 19 Uhr wurde die Fotoausstellung Beziehungsspiegel. Mensch und Kulturdenkmal von Christine Starke und Dr. Ulrich Hübner, in Anwesenheit der Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch, und des Archividirektors Prof. Thomas Kübler, im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 13. Mai 2022 zu sehen.

Immer häufiger kümmern sich Einzelpersonen oder Vereine um außergewöhnliche und identitätsstiftende Kulturdenkmale. Dabei handelt es sich um landschaftsgestaltende, personengeschichtlich bedeutende oder auch künstlerisch äußerst wertvolle und wegweisende Objekte. Aufgrund der Unwirtschaftlichkeit stehen diese Denkmale nicht im Zentrum des allgemeinen Sanierungsgeschehens und sind auf den Enthusiasmus und Mut einzelner Menschen angewiesen. So entstehen Patenschaften, es bilden sich Vereine oder andere werden ehrenamtlich tätig, mit dem Ziel, die Kulturdenkmale wiederherzustellen, zu pflegen und der Öffentlichkeit weitgehend zugänglich zu machen. Dieses Ansinnen ist ein Grundbaustein in der Kunst- und Architekturvermittlung sowie der Fortschreibung unserer Stadtkultur. Mit der sozialdokumentarischen Fotografie von Mensch und Objekt werden die besondere Affinität zum Kulturdenkmal und zur selbst gestellten Aufgabe herausgearbeitet, die Beziehung beschrieben und das traditionsbewusste Handeln sichtbar gemacht. Mit diesem, die Öffentlichkeit einbeziehenden, Projekt werden nicht nur intensiv denkmalpflegerische Themen der Baukultur angeschnitten, sondern auch Aspekte der kulturellen und künstlerischen Entwicklung innerhalb der Stadt Dresden dokumentiert. Daneben liefert die Ausstellung und die in diesem Jahr geplante Publikation einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Alltagskultur in Dresden, der die momentanen Lebensumstände in die Zukunft transportiert. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt vom Amt für Kultur und Denkmalschutz und dem Stadtarchiv.

Die Ausstellung ist am Montag von 9 bis 16 Uhr, am Dienstag/Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Eine Straßenbahn wird durch mehrere Menschen mit zwei Tauen über die Augustusbrücke gezogen.
Challenge Day 1994

Ausstellung „Günter Ackermann. Fotografie“ im Stadtarchiv Dresden

Am 15. November 2021, 19 Uhr wurde die Fotoausstellung Günter Ackermann. Fotografie von Günter Ackermann im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Ackermann als freischaffender sowie angestellter Fotoreporter aus über fünf Jahrzehnten. Seine Bilder dokumentieren den spannenden Zeitraum der 1960er Jahre über die politische Wende 1989 bis in die 2000er Jahre und halten den Dresdner Alltag fotografisch fest. Der Blick der Ausstellung richtet sich vor allem auf das städtische Leben in all seinen Facetten und spiegelt den Zeitgeist jener Epochen wider. Im Jahr 2018 übergab Günter Ackermann einen Teil seines fotografischen Bestandes dem Stadtarchiv Dresden. Das Spektrum umfasst dabei das Baugeschehen, gesellschaftliche Ereignisse, das städtische und kulturelle Leben sowie den Tourismus.

 


  • Arbeiten am Außengelände im Neubaugebiet Leuben, 1972
  • Arbeiten am Außengelände im Neubaugebiet Leuben, 1972
  • Neubaugebiet Leuben. Telefonzellen, 1972
  • Neubaugebiet Leuben. Übergabe der ersten Wohnung, 1972
  • Dresden. Prager Straße. Blick in Richtung Hauptbahnhof, 1970/80
  • Prager Straße. Wandbild an Gaststätten, 1975
  • Pirnaischer Platz, 1991
  • Aufbau des World Trade Centers, 1993
  • Aufbau des World Trade Centers, 1994
  • Die Herkuleskeule 1990
  • Herkuleskeule, Saal vor dem Umbau, 1990
  • Sommerkurs von Gret Palucca, 1980
  • Wohnzimmer von Gret Palucca, 1994
  • Jungpioniere zum 1. Mai
  • 1. Mai 1990 auf dem Neumarkt
  • Demonstration für den Frieden
  • Demo für das Gedenken an Jorge Gomondai, 1993
  • Spaziergang der Kindergrippe auf der Dürerstraße, 1969
  • Geschäftseröffnung für Heimelektronik, 1990
  • Neckermann eröffnet Filiale in Gruna, 1990
  • Polizeireiter auf dem Theaterplatz, 1995
  • Theaterplatz, Cafe an der Neuen Wache
  • Polizist regelt den Verkehr am Postplatz
  • Baustelle am Schillerplatz, 1995
Arbeiten am Außengelände im Neubaugebiet Leuben, 1972 Arbeiten am Außengelände im Neubaugebiet Leuben, 1972 Neubaugebiet Leuben. Telefonzellen, 1972 Neubaugebiet Leuben. Übergabe der ersten Wohnung, 1972 Dresden. Prager Straße. Blick in Richtung Hauptbahnhof, 1970/80 Prager Straße. Wandbild an Gaststätten, 1975 Pirnaischer Platz, 1991 Aufbau des World Trade Centers, 1993 Aufbau des World Trade Centers, 1994 Die Herkuleskeule 1990 Herkuleskeule, Saal vor dem Umbau, 1990 Sommerkurs von Gret Palucca, 1980 Wohnzimmer von Gret Palucca, 1994 Jungpioniere zum 1. Mai 1. Mai 1990 auf dem Neumarkt Demonstration für den Frieden Demo für das Gedenken an Jorge Gomondai, 1993 Spaziergang der Kindergrippe auf der Dürerstraße, 1969 Geschäftseröffnung für Heimelektronik, 1990 Neckermann eröffnet Filiale in Gruna, 1990 Polizeireiter auf dem Theaterplatz, 1995 Theaterplatz, Cafe an der Neuen Wache Polizist regelt den Verkehr am Postplatz Baustelle am Schillerplatz, 1995
Ausstellungsplakat

Fachausstellung

Titel: "Verpacktes Wissen - Wir konservieren Stadtgeschichte"

Ausstellungszeitraum: 17. Mai 2021 bis 24. September 2021

Vom mittelalterlichen Urkundenfass über den Aktenschrank und die Kartonage bis hin zum digitalen Datenträger – in den Verpackungsformen des Wissens spiegelt sich die Entwicklungsgeschichte verwalterischen und archivarischen Arbeitens und zugleich eine Kulturgeschichte des Wissens – seiner Ordnung und Verwahrung, seiner Konservierung und Tradierung. In diesem Sinne widmet sich die Ausstellung der materiellen Kultur der Archive. Sie fragt nach den vielfältigen Funktionen von Verpackungen im Rahmen der Archivarbeit. Dabei beleuchtet sie die Anfänge der Konservierung schriftlicher Dokumente ebenso, wie aktuelle Fragen der Sicherung zunehmend entmaterialisierter digitaler Informationen, etwa im Rahmen des Elektronischen Stadtarchives. In den letzten Jahren wurden Verpackungen selbst zunehmend als überlieferungswürdige Kulturzeugnisse erkannt und damit archivwürdig. Grund genug, um zudem einen Einblick in die Sammlung historischer Produktverpackungen des Stadtarchives und die sich mit ihnen verbindende Geschichte der Dresdner Verpackungsindustrie zu gewähren.


  • Zentrale Aktenannahme - Wie kommen die Unterlagen ins Stadtarchiv?
  • Archivierung in der Frühen Neuzeit
  • Privilegienbuch der Stadt Dresden, begonnen im Jahr 1673 mit gemalter Stadtansicht und Wappen (links). Urkunde zur Erhebung des Königlich Polnischen und Kurfürstlich Sächsischen wirklichen Geheimen Rates Joseph von Bolza nebst seiner Ehefrau in den Reichsgrafenstand, vom 8. März 1761 (rechts).
  • Verwaltungstechnik zu Beginn des 20. Jahrhunderts
  • Historischer Karteikartenschrank für die Recherche nach Akten
  • Zeitkapseln - Fenster ins gestern und morgen
  • Turmkugel aus Kupferblech vom Rathaus Cotta aus dem Jahr 1899, nach Kriegsschäden 1947 erneuert, abgenommen und geöffnet im Zuge einer Dachsanierung 2009
  • Zeitkapseln von Heute und Morgen
  • Archivierung von Speichermedien
  • Entwicklung und Haltbarkeit von Speichermedien
  • In der Verwaltung genutzt und im Archiv entsorgt
  • Verpackung und Konservierung von Urkunden
  • Plastiktüten-Sammlung im Stadtarchiv
  • Erste Friedensproduktion des VEB Polypack Dresden
Zentrale Aktenannahme - Wie kommen die Unterlagen ins Stadtarchiv? Archivierung in der Frühen Neuzeit Privilegienbuch der Stadt Dresden, begonnen im Jahr 1673 mit gemalter Stadtansicht und Wappen (links). Urkunde zur Erhebung des Königlich Polnischen und Kurfürstlich Sächsischen wirklichen Geheimen Rates Joseph von Bolza nebst seiner Ehefrau in den Reichsgrafenstand, vom 8. März 1761 (rechts). Verwaltungstechnik zu Beginn des 20. Jahrhunderts Historischer Karteikartenschrank für die Recherche nach Akten Zeitkapseln - Fenster ins gestern und morgen Turmkugel aus Kupferblech vom Rathaus Cotta aus dem Jahr 1899, nach Kriegsschäden 1947 erneuert, abgenommen und geöffnet im Zuge einer Dachsanierung 2009 Zeitkapseln von Heute und Morgen Archivierung von Speichermedien Entwicklung und Haltbarkeit von Speichermedien In der Verwaltung genutzt und im Archiv entsorgt Verpackung und Konservierung von Urkunden Plastiktüten-Sammlung im Stadtarchiv Erste Friedensproduktion des VEB Polypack Dresden
Kreidezeichnung auf Wand
ohne Titel

Fotoausstellung

Titel: "Botschaften" von Günter Starke

Ausstellungszeitraum: 13. Oktober 2020 bis 31. März 2021

Im Stadtarchiv Dresden war vom 13. Oktober bis 31. März die Fotoausstellung „Botschaften“ von Günter Starke zu sehen. Als freischaffender Künstler ist Günter Starke unter anderem durch seine fotografische Dokumentation der Äußeren Neustadt bekannt geworden. Seine Fotografien zeigen das Alltagsleben in Dresden sowohl in der DDR als auch nach dem Mauerfall. Im 30. Jahr nach der politischen Wende gewinnen seine Bilder eine besondere Bedeutung. Gegenübergestellt wird auf ihnen die rasante Veränderung innerhalb der letzten 40 Jahre in Dresden deutlich. Dabei stehen sehr häufig Dresdner*innen im Fokus, die sich in ihrer unmittelbaren Wohn- und Arbeitssituation haben ablichten lassen.

Dennoch lassen sich seine Arbeiten nicht darauf reduzieren. Mehr als 30 Personalausstellungen, Aktionen und Foto-Editionen gehören genauso dazu, wie die Arbeit für Museen und Umweltzentren. Die Ausstellung zeigt die vielen Facetten der Fotografie von Günter Starke und ist bis zum 31. März 2021 zu sehen. Sie ist montags und mittwochs von 9 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Tabula Rosa
Tabula Rosa

Kunstausstellung

Titel: Tabula Rosa - Malerei Wiebke Herrmann

Eröffnung: 2. März 2020, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 3. März 2020 bis 25. September 2020

Am 2. März 2020, 19 Uhr wurde die Malereiausstellung Tabula Rosa von Wiebke Herrmann im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet. Die Ausstellung ist vom 02. März 2020 bis zum 25. September 2020 zu sehen.

Am Anfang steht die unbemalte Leinwand. Mit dem Titel ihrer Ausstellung „Tabula Rosa“ im Dresdner Stadtarchiv, in der sie Arbeiten in Öl auf Leinwand aus den letzten drei Jahren zeigt, spielt die Dresdner Künstlerin Wiebke Hermann unmissverständlich auf die gelöschte und für erneutes Beschreiben bereite Wachstafel, die tabula rasa, an. Lediglich einen Buchstaben hat sie ausgetauscht, um auf die Grundierung ihrer Gemälde zu verweisen. Wegen ihrer Zusammensetzung aus mit Titanweiß gebrochenem gebranntem Terra di Siena besitzt sie ein warm-rosafarbenes Kolorit. Darauf öffnen sich eindrucksvolle Bildwelten, die um mehrere Themengebiete kreisen: Tiere, oft zusammen mit einem ihre Wildheit bezwingenden Menschen; Stillleben mit Porzellangefäßen; Menschen in Interaktion miteinander.

Wiebke Hermanns Gemälde zuerst auf einen Hintersinn oder eine Ikonographie abzutasten, führt in die Irre. Primär trifft die Künstlerin ästhetische Entscheidungen, die zur Motivwahl, Komposition und jeweiligen Farbigkeit führen. Vorbilder findet sie bevorzugt in Werken spanischer Künstler der Frühen Neuzeit wie Zurbarán oder Velázquez. Auch ihre Farbwahl rekurriert auf Alte Meister, der Farbauftrag erfolgt jedoch alla prima bei fast unsichtbarem Pinselstrich. Filigrane Orientteppiche, blaudekoriertes Porzellan, viele Bestandteile ihrer Bildwelt erhalten ihre Bedeutsamkeit durch den Rückgriff auf das inhaltliche Repertoire altmeisterlicher Vorbilder.

Im Ergebnis bietet uns Wiebke Hermann mit ihren Gemälden ein Instrument zur Reflexion über unsere Wirklichkeit, unser Leben, unsere Gesellschaft, unseren Umgang mit der Welt. Der Gebetsteppich mag dafür als Sinnbild dienen: Seine Muster und Formen regen seit jeher an zur andachtsvollen Meditation über das Gefüge des Kosmos. So heißt es in Sure 13:3 des Koran: „Und er ist es, der die Erde wie einen Teppich ausgebreitet und auf ihr feststehende Berge und Flüsse gemacht hat. Und von allen Früchten hat er auf ihr ein Paar gemacht. Und er lässt die Nacht über den Tag kommen. Darin liegen Zeichen für Leute, die nachdenken.“ John Hinnerk Pahl, Kunsthistoriker

Die Ausstellung ist jeweils am Montag von 9 bis 16 Uhr, am Dienstag/Donnerstag von 9-18 Uhr und am Mittwoch von 9-16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Fotoausstellung

Titel: Jörg Schöner - Fotografie

Eröffnung: 21. Oktober 2019, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 21. Oktober 2019 bis 31. Januar 2020

Am 21. Oktober 2019, um 19 Uhr wurde die Fotoausstellung „Jörg Schöner - Fotografie" im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, eröffnet. Das Stadtarchiv Dresden hat im September 2018 den fotografischen Bestand von Professor Jörg Schöner mit circa 32.000 Fotos übernommen. Die Bilder dokumentieren öffentliche Bauvorhaben des Freistaats Sachsen und der Stadt Dresden sowie Industrie- und Werbefotografie aus den Jahren vor 1989.

Anlässlich des 75. Geburtstags von Herrn Professor Schöner zeigt das Stadtarchiv eine besondere Auswahl von seinen Fotografien.

Taschenbergpalais - Ruine westlicher Ehrenhof
Taschenbergpalais - Ruine westlicher Ehrenhof

Rückblick

Arbeiten am Blauen Wunder
Arbeiten am Blauen Wunder

Fotoausstellung

Titel: "Dresden 84" Fotografien Matthias Neumann

Eröffnung: 13. Mai 2019, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 13. Mai 2019 bis 20. September 2019

Am 13. Mai 2019, um 19 Uhr wird die Fotoausstellung „Dresden 84" Fotografien von Matthias Neumann im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, eröffnet. Die Ausstellung ist vom 13. Mai bis zum 20. September 2019 zu sehen.

Das Stadtarchiv erhielt 2009 den vollständigen Fotonachlass des bekannten Kameramannes und Fotografen Matthias Neumann. Der Nachlass umfasst über 1000 Fotografien und Negative, die in den 1980er Jahren entstanden und die ungeschminkte Dresdner Welt wiederspiegeln. Die Bilder waren persönliche Erinnerungsstücke an seine Heimatstadt, die er 1984 mit seiner Familie in Richtung BRD verließ. Matthias Neumann nahm mit den Fotos die ihm bekannte alltägliche Dresdner Lebenswelt mit. Vor allem die Menschen und der Alltag in der DDR waren ein wiederkehrendes Motiv seiner fotografischen Arbeit. Gleichzeitig verbindet sich mit den Bildern seine Kritik am zunehmenden Verfall der Bausubstanz, den er künstlerisch mit einfließen lässt. Im Jahr 2013 präsentierte das Stadtarchiv einen Teil der Bilder. Die Ausstellung „Dresden 84“ zeigt bisher nicht veröffentlichte Fotografien aus dem Bestand.

Matthias Neumann, Jahrgang 1944, lebte mit seiner Frau Therese bis 1984 in seiner Geburtsstadt Dresden. Mit der Bewilligung der Ausreise verließen sie die DDR und zogen näher zu ihrer Familie. Der studierte Werkzeugmaschinenkonstrukteur bekam als Kameraassistent eine Stelle beim ZDF in Mainz, wobei er im späteren Verlauf seiner beruflichen Tätigkeit als Kameramann bei der ARD und dem SWR bis 2006 arbeitete. 2008 zieht es ihn gemeinsam mit seiner Frau in seine Heimatstadt zurück, woraufhin im selben Jahr Matthias Neumann nach schwerer Krankheit verstarb.

Die Ausstellung ist am Montag von 9 bis 16 Uhr, am Dienstag/Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Kunstausstellung

Bildhauerei von Kornelia Thümmel

Titel: "LEIB"

Eröffnung: 21. Januar 2019, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 21. Januar 2019 bis 26. April 2019

Am 21. Januar 2019, 19 Uhr wurde die Kunstausstellung „LEIB“ von Kornelia Thümmel im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet. Freunde und Kunstinteressierte sind herzlich zur Vernissage eingeladen. Die Ausstellung ist vom 21. Januar bis zum 26. April 2019 zu sehen.

In ihrem bildhauerischen Schaffen setzt sich Kornelia Thümmel hauptsächlich mit der menschlichen Figur auseinander. Sie greift dabei auf archaische Gestaltungen zurück und nähert sich der idealen Form oft in Abweichungen, indem sie den plastischen Schöpfungen Gliedmaßen hinzufügt, die Körper fragmentiert und neu zusammensetzt. Ihre gestalteten Geschöpfe entspringen der Kreatürlichkeit und entbehren jedem Perfektionismus im Sinne des herrschenden Schönheitsideals. Als Künstlerin interessieren sie die Verletzlichkeiten und Stärken des Menschen, seine Verirrungen und Geradlinigkeiten im Leben.

Kornelia Thümmel wurde 1971 in Dresden geboren. Nach Ausübung verschiedener Berufstätigkeiten studierte sie bis 2006 an der Burg Giebichenstein/Hochschule für Kunst und Design in Halle - Bildhauerei bei Prof. Bernd Göbel, bei dem sie auch Meisterschülerin war. Seit 2007 lebt und arbeitet sie in Dresden. Neben Ausstellungen und Kunststipendien, unter anderem in der Schweiz, gewann sie 2010 den ersten Preis für den Entwurf zur Gestaltung eines Sarges für die Grablege der Königin Editha im Magdeburger Dom, der im selben Jahr umgesetzt werden konnte. 2011 gewann sie den ersten Platz der bundesweiten Ausschreibung für den Neuentwurf von drei Wasserspeiern, ebenfalls am Dom zu Magdeburg. Das Projekt konnte 2012 abgeschlossen werden.

Formation A, Gips, 2018
Formation A, Gips, 2018

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